Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 49 (1908)
- Issue
- Heft 6 (6.2.1908)
- Date
- 1908-02-06
- Page
- – (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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*x 8 8. AeVruar LKV8. Gelte 18. . -- _> a#n D^n i:>dd p'hyn tok '"an 'w«2 Dyya fei fe wirft p» '121 onsnp fty'©fern n» by nna ab iw« anai «nrinw rivfe bnn nai by >131 flton 21.1- (T"DTn ^Tft« 3//'» 2«dDD> *131 'OfeTH ■wpa«3 /D'ht topi Y'sh wv"2 iryft« 22"niD aron n« wo 'a'ya '2 N"V2N 1"3 in 'non bezeugt: ^fe poon j«nw ly ivi iw t All diese Kapazitäten waren sich doch wohl dessen, was sie bezeugen, voll und ganz bewußtinsbesondere die D'DDaiDD □'Ol#: werden doch wohl gewußt haben, welche Tragweite ihre Worte für uns als O'iin'haben könnten, und so können wir, was diesen Punkt, nämlich es als Quelle der Tradition zu betrachten, betrifft, ebenfalls beruhigt sein, umsomehr, da es erstens fast nichts enthält, was nicht schon anderswo, in ni2BD HD^nn, gelehrt wird, zweitens da wir doch ohnedies nach" dem ftaa entscheiden. Wir dürfen aber auch in solchen Fallen, in welchen wir sonst den '«fern als ICD benützen,' dieses jüngere Kind ebenso gut als vnvv betrachten, wie die älteren Brüder, und nicht als *O1D« Was nun die tandlungsweise der Herren Rabbinowitsch und atner und die Behauptung der “DDcn st älfchung betrifft, so möchte ich folgendes zu bedenken geben. Herr Ratner ist in einer Postkarte datiert a"'?"D2n ftoa, in einer zweiten von i"D2fi 12D3 a"3 und - in. einem Briefe von?"D~>n vaw a"3 an Friedländer außerordentlich liebenswürdig und voll Hochachtung gegen denselben. In einem Briefe an den Verfasser des Werkes py fe/ '2 paar) |NTia fen Rabbiner in Waschilkowo, datiert r"O2N Ö3ttr t"3, stellt er in Abrede, daß er je gegenüber dem Sohne des '2 (welcher in Wilna wohnt) die Aeußerung getan habe, daß der 'öfeT gefälscht sei. (fen '2 berichtet dieses in einer Postkarte von pwn n"il 'a '« DV und bemerkt, daß er diesen Brief noch habe.) Wenige Monate später griff er Friedländer und auf bekannte Weise an. Herr Rabinowitsch schreibt 2 Briefe voll Demut gegen Friedländer, legte 16 Seiten rmyni ninan zum D'BHp no 'D^wn' bei, und zwar ist der zweite Brief von t"D2n pwton trnn1? v"a, wenige. Wochen später fällt ihm ein, daß der vzbvnv gefälscht sei. Ich glaube doch, daß während man 16 Seiten Beitrag zu einem Werke schreibt, man sich doch eingehend mit demselben beschäftigt haben muß, wieso macht man erst einige Wochen darauf solch famose Entdeckung? Es scheint mir auch höchst unwahrscheinlich, daß der Brisker 32, a'X'"ii«H>D O'-n '2 p«an, einen wwn gehabt haben soll, daß der gefälscht sei, und deshalb die Korrespondenz mit H. Friedländer abgebrochen. In einem Briefe von r'cnn öaw n"a redet derselbe Herrn Friedländer voller Hochachtung an und empfiehlt ihm einen seiner Verwandten als Agenten für den Verkauf des loWlV/ was er doch gewiß nicht getan hätte, falls er irgend welchen wwn dagegen gehabt hätte, überdies entschuldigt er sein Stillschweigen mit folgenden Worten: '222 '*722 ntpx biunn*? '332 122202 'N122 IW '5PB32 '2N3kO 8*7 '2 'Ö*7tP12Tl 22-12 '2'17 222"25)v*7 201*7 22'2L 17 '21 .O'31pn J1« 121*7 DN IN 12' NI 20 *75? D'2222 2*72 0''2 12',210 '2"'t2 22120 22101 22221 '2220 '2*722 2"5? ♦J5'2t"1K*7XD Und nun noch die nD3D<n zu 2102' *00 '0*7«»i2'. In einer Postkarte von ^"022 21x2 pe>"3tio das war 22N " teilt Herr Bleiweiß dem Herrn Friedländer mit, daß er das eine Exemplar (enthält 2102' «o) empfangen habe und bittet um ein $meite§ für Herrn Rabbinowitsch. Ich frage nun, ist es möglich, daß Herr FUedländer so unvernünftig sein wird und diese niDa' 'DD nach Brisk an einen aus der nächsten Umgebung des dortigen 21 schicken wird, falls er die nDDDn des dortigen 21 gefälscht hätte? Ueberhaupt scheinen mir unklare Sachen in der Umgebung des Brisker an vorzugehen. Nämlich, der eben erwähnte Brief von 0"2 'n p«an ist mit wunderschöner '"V2 ..Schrift geschrieben. Am Schluß der obenerwähnten Postkarte des Herrn Bleiweiß findet sich eine Bestätigung,- daß der Brief, den Herr ^riedländer betr. des Agenten für den 'ofe-i' erhielt, '. ' ,,r"' " ■/.' ... _Der JSraellt. wirklich vom 0"n «2 fei —trän 2125? 2«22 *?2pr 22202 .ttv'bV p*m 22*102 *70» 12220 20N2 N12 2*7'2KD ^*7V2 Demnach muß Friedländer die Schrift des letzten Briefes nicht erkannt haben. Vielleicht liegt hierin die wirkliche Lösung des .nvav.n Rätsels und zwar zu Gunsten des Herrn Friedländer? Resümieren wir nun das Ergebnis unserer heutigen Erörterung, so stehen '0*7022' und sein Herausgeber “tot jeder Hinsicht als o'N2i vor uns; dagegen wird jeder die Handlungsweise des Herrn Ratner insbesondere, aber auch diejenigedes Herrn Rabbinowitsch von selbst richtig kennzeichnen. Der Herr Recensent R. aber hat sich leider von den zwei erstgenannten ins Schlepptau nehmen und sich dazu verleiten lassen, einen großen n"n öffentlich D'as rabo zu sein und außerdem ihm einen großen 71DD nDSn zuzufügen. Ich zweifle aber keinen Augenblick, daß Herr N. nun von selbst sich veranlaßt fühlen wird, alsbald das von ihm aaiwa begangene miyo wieder pno zu sein vl?V nt 7p.n1. Karlsruhe. L. Meyer. Nachtrag. Auf die Nachschrift zu meinem ersten Artikel in der Lit. Warte, worin ein Urteil des Herrn 12"2'2 angeführt wird, muß ich noch bemerken, daß ich im Besitz einer Postkarte von demselben Herrn, dat. 2»022fe2 2'" dp p'*?j?2 fe 2BX bin, worin derselbe an Herrn Fxiedländer schreibt: pvv viv p» 2*7'*?n '0*7tri2'2 2N P]"1 N*7 '3 2"2 20>K *7*721 *7*72 0*715)2 '*75kN .21*7 121' *7N2B?' *72 20?N 1"5> 22122 "N2 '*7 V'N 22*70 2*?'*7N. L. M. Erwiderung. Ich bedaure sehr, es aussprechen zu müssen, daß ich mich zunächst ganz und gar nicht veranlaßt fühle, ein angeblich, von mir aaitPa begangenes nnyD wieder jpnD zu sein. Nicht nur glaube ich überhaupt kern nnyD begangen zu haben, das ich lpnv sein müßte, sondern umgekehtt bin ich der Ueberzeugung, der Wahrheit und der Wissenschaft einen Dienst erwiesen zu haben. Zusammenhängend will ich in dieser Erwiderung die Sache bebandeln und zwar erst das Persönliche, dann das Sachliche. Herr Meyer will dartun (1), „auf welch schöne und einwandfreie Weise die Hintermänner des Herrn R. — über dieses Wort habe ich mich schon in der Note geäußert — nämlich die Herrn Ratner und Rabbinowitsch,gehandelt haben und (2) die nnron Geschichte ins rechte Licht zu rücken." Ad 1. Was haben denn eigentlich die Herrn R. verbrochen, selbst wenn Alles sich so verhält, wie Herr M. auf Angaben Friedländers hin mitteilt? Sie haben ihre Meinung in Bezug aus den ^D*?«n2' nach näherer eingehender Prüfung geändert! Rainer erklärt das selbst in DVlpn und neuerdings in Dnpn. Auch daß Rabinowitz anfangs die Edition für echten alten nfen-P hielt, will ich einen Augenblick annehmen, trotzdem aus einem Briefe, (Original liegt uns vor. D. R.), den F. an einen Gelehrten r"D2n 2"k 't gerichtet, zu ersehen ist, daß R., der von F. geschildert wird 2pm oan «in fea paa Nina* na*?D nrn enan *Oßa ipavi, darauf hingewiesen, daß in diesem 'D^tri2' Ausdrücke Vorkommen, die der alte, echte nicht kennt, daß der Redakteur den fea schon vor Augen gehabt — wie gesagt, ich will davon absehen und aunehmen, daß beide Herren R. Fs. Edition für echten alten 'fcfen' gehalten und später ihre Ansicht geändert haben — verdienen sie darum von Herrn M. angefallen zu werden? Also, wenn ein Forscher ein Werk erst für echt hält, und später bei tieferem Eingehen für eine Fälschung erklärt, hat er auf „wenig schöne und einwandfteie Weise gehandelt" — Das ist die Theorie des Herrn Meyer, zu der sich wohl kaum ernste Männer bekennen werden. Mir fällt ein Dichterwort ein (ich glaube es ist von Rückert) : Das sind die Weisen, Die durch Irrtum zur Wahrheit reffen, Die auf dem Irrtum verharren, Das llnd die Narren. Und zu diesen haben eben die Herren Ratner und Rabinowitz nicht gehören -wollen. Nichts für ungut, Herr M., wenn die Herrn R. nichts mehr verbrochen haben, dann find und bleiben sie „einwandfrei." Und nun (2) die nvaDn-Geschichte ins rechte Licht gerückt. Herr M. meint „zu Gunsten des Herrn Friedländer", das wäre also Ungunsten des Brisker deVPV an (wahrlich mir sträubt sich die Feder diesen Vna p'nxi neben einem Fr. aufzuführen), aber ich möchte Herrn M. doch erst fragen, »varum auf Umwegen zur Wahrheit (?) gelangen, während er sie ja auf geradem Wege ans Licht fördern konnte. Er hätte ja nur seinen Schützling Fr. zu ersuchen nötig gehabt, ihm das Original der .2D3D.2 des Brisker i"ia 32 zugehen zu taffen, und ihm hätte Fr. dasselbe gewiß anvertraut, da er ihm ja sogar die kostbare Handschrift nebst Briefen — über welche weiter unten — anvertraute. Die nDaon zu verifizieren, wäre ja eine Kleinigkeit. Man brauchte hierfür nicht einmal der Wahrheitsliebe des Brisker V'na 32 — die „Umgebung" desselben ist ja nur ein Euphemismus — zu vertrauen. Es giebt wohl in Deutschland mehrere Rabbiner, die Hand- und Unterschrift des Brisker Rabbiners kennen, ohne Zweifel auch Herr Rabbiner Dr. Brener 1"2a zu Frankfurt a. M., und die Sache wäre ja einfür allemal zu Gunsten Frs. ausgemacht. Warum also indirekte Beweise, wenn ein direkter zu liefern ist? Und nun dieser indirekte Beweis selbst? Herr M. schreibt: .... ist es möglich, daß Herr Friedländer so nnvernünfttg sein wird und diese MV3' 'DD nach Brisk an einen aus der nächsten Umgebung des dorttgen 32 schicken wird, falls er die ,nD3Dn des dortigen 32 gefälscht hätte? Eine gewaltige Frage! Aber sehen Sie, Herr M., Fr. war in der Tat nicht so unvernünftig. Ich habe zwar (Lit. W.irte Nr. 29 S. 10 Nr. 5) darauf hingewiesen, daß an Herrn Fr. sich das Bibelwort Jes. 44,25 '131 D'na mnt< iLD erfüllte, aber in diesem Falle hat er sich die Falle nicht gestellt. Die Exemplare, welche Herr Fr. nach Brisk sandte, enthielten eben überhaupt die niD3Dn und somit auch die gefälschte des Brisker i"2a 32 gar nicht! Fr. war so vorsichtig dienwaOn überhaupt nicht, wie das gewöhnlich geschieht und er selbst bei seinem Jeruschalmi tat, voran im Buche abzudrucken, sondern auf einem losen Dopp e lblatte, um sie dann hineinzulegen — natürlich nur in diejenigen Exemplare, bei denen Gefahr vor Entdeckung der Fälschung nicht vorhanden war. Die zwei Exemplare der niD3D.n welche ich habe — das eine mar schon in Händen der Redaktion — erhielt ich von Herrn Provinzial-Rabbiner Dr. Cahn- Fulda, dem Fr. selbst zwei Exemplare der niD3' 'DD gefandt hat mit den niDDDn. — Sie sehen also, Herr Meyer, daß Ihr Schützling in der Tat nicht so unvernünftig war. Als seiner Zeit die Herren Bleiweiß und Rabinowitz davon gehört hatten, daß ich die HD3Dn zur Verifizierung nach Brisk gesandt hatte, — zu Gesichte war sie diesen Herrn damals nicht gekommen — schrieb ersterer an Fr. dieserhalb, und erhielt am H13D D"mn eine Antwort von dem Schüler Fr's. — Wenns Herrn Fr. unbequem wird, verschwindet er von der Bildfläche, ist krank oder auf Reisen, und da erscheint der Schüler als äsno ex machina, um aus der Verlegenheit zu helfen — sein Lehrer. habe außer zum D'DHp 'tfe'ii' nie niDDDn zu seinen Werken gedruckt. Es sei vielleicht der *nip Vip gemeint i3k pan ppi' '2 iTD*?n D'snn iVtr ttpSP^Ka nanoa — ein Ort wird natürlich nicht angegeben, das kennen wir ja schon aus der famosen Einleitung — zur Herausgabe des ganzen 'dWi2' in 15 Teilen. Dort habe jener Schüler niD3Dn gedruckt - emphatisch ruft er aus HD3DH D'STtt' 1HD3 «32 «23a 1WH 'V1 iVap — der große Mann hat das jedoch wohl getan — er war nur mit der Versendung vorsichtig, genützt hat's ihm freilich nicht!