Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 49 (1908)
- Issue
- Heft 1 (2.1.1908)
- Date
- 1908-01-02
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 1. Der JSraeltt. Sette 15. 3. Fawtir 1M6. „Wenn ich nicht fürchten würde, unbescheiden zu scheinen, möchte ich mir erlauben" — er stockte. „Nun, Herr Go'thold, warum reden Sie nicht weiter? was möchten Sie sich erlauben'?" „Es würde mich ungemein interessieren, jene Verhältnisse kennen zu lernen, die die Anschauungen einer jungen Dame derart gereift." „Sie haben mich schon wieder als junge Dame , bezeichnet, das höre ich nicht gern." „Parion! es soll nicht wieder Vorkommen." „Es ist ja vielleicht Unsinn, darauf Wert zu legen,, aber wenn ein dreiunddreitzigjähriges Mädchen sich junge Dame nennen hört, so hat sie das Gefühl, als sollte ihr damit etwas besonders Angem hmes gesagt werden — und grade das ist mir unangenehm. Was jedoch meine Verhältnisse betrifft, so sind dieselben weit weniger interessant als Sie zu glauben scheinen. Im vorigen Winter sind es zehn Jahre geworden, daß meine beiden Eltern bei einer Eisenbahn- Katastrophe verunglückten. Mein Vater erlag. seinen Verletzungen schon nach wenigen Tagen, st atz, Zeitlos» Frankfurt a. M. — Toni Ga kt er mit Ratt. Dr. A. Marmorstein, Ezernowitz (Bukowina)-Jammtz (Mähren). — Sidonie Hub mit Emil Strach. Austerlitz. Termfthlt: Simon Grünfeld mitLeahgeb. Jameson, Kleinwallstadt a. M. Silberne Hoehaett: Siegmund Neuberger und Rosa geb. Löb» Burgpreppach. Sabbat-Anfang u. Ausgang. ORT: Anfang Data« Auoqang UbrlMin. 1008 8007 lldr Mm. 4 Jan. 1. Schebat. 30 Frankfurt a.«. 4 18 8 Berlin .... — — 4 55 München ■ 4 30 8 18 Strnübnrg . 4 30 8 30 «tnttgrrt. . . 4 48 8 24 Bolen ... — — 4 41 '.Nürnberg . . — — 5 18 Hamburg . . . — — 6 00 Br,g. — — 5 00 meine Mutter kam mit dem Leben davon, blieb jedoch gelähmt und war seitdem oft schwer leidend. Ich bin die Jüngste unter uns Geschwistern, die andern waren bereits verheiratet, mir fiel daher die Pflicht und das Glück zu, unsere teure Mutter zu pflegen. Und da habe ich es viele Jahre hindurch vor mir gesehn, zu leiden ohne zu klagen, namenlose Schmerzen zu erdulden, ohne einen unzufriedenen Gedanken aufkommen zu lassen." „Das ist allerdings viel, sehr viel" — (Fortsetzung folgt.) Tamilicnnaebricfttn. (Unseren Abonnenten stebt diese Rubrik kostenlos zur Verfügung. Nichtabonnenten haben für die Aufnahme jeder Notiz eine Gebühr von 1 Mk.» die gleichzeitig einzufenden ist. zu entrichten. Die Sendungen müssen immer spätesten» am Mittwoch, Bormittag vor dem Erscheinen der jeweiligen Nummer in unseren Händen sein.) Teilobt: Paula Freundlich mit MoiS Weil» Meckenbeim-Jngenbeim. — Anna Levy mit Leopold Strauß Altona-Karlsrube-PariS. — Betti Nun bäum mit Siegfried kür äs» Inseratenteil ist die Redaktoa nickt verantwortlich; insbesondere Ist es ansschllessllch Sache der Leser, die bn bserstsnteü enthaltenen Empfahlnngen rituellerWare» oder Sonstigeingaben religionsgesetzliehen Charakters auf ihre Znverlässigkelt za prüfen. 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Dr. Heinfmannsches Institut | ul hihtre Hidcfecitcbalt Blt ftrftlüiiiKirui g Anmeldungen von Schülerin« « für das Schuljahr 190619 8 nehme ich'täglich von 11—1 entgegen. „ . 5 Der Unterricht um aßt fämU.lbe Fächer der öffentlichen 5 höheren Mädch »schulen» dazu Hebräisch, biblisch« und S jüdische Ges t iwte. * Au Herde« (unentgeltlich) i. d. Unterklassen: Modellieren? j " in den FortbildungScursen: Surchaeiwichte, Maliemsch, De- ' — klamation, HandelSwtffenschafttn (Kstn. Rechtten» Buchführung.^ " K.rrespondenz) 3 Unterrichtszeit r im Sommer ist anch der Somttag O schulfrei, im Winter schließt der Unterricht Sonntags 11 Uhr. 2 »ufuah«e von Penfionürinne« zu jeder Zeit. Ge-/ Z legenbeit zu häuslicher und gesrllichastltcher Ausbildung. « Prospekte durch Frau Dr. Helnenaam eOO<OCMWM<CCCCCCSCOC»WM8Q8C8l Kapelleastrale - 81 - KapelleastraSe WIESBADEN mamt a. inert Tunemnik von Hermine Wolfi. Kufutlme von ZSgltWgeM «a jeder Zeit. 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