Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 48 (1907)
- Issue
- Heft 45 (7.11.1907)
- Date
- 1907-11-07
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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mix, Wch ick sv^HÄb.mi^Mlb -MKM zu Ü(erraschen.f< Das wäre eine herrliche Ueberraschung ge- M^en," sagte Malwine. ,^ber es ist doch' besser, daß es nicht dazu, «kommen ist." ,Aaram? — wenn Mama sich wohl fühlt." gut ist, soll man zu lassen," sagte „Und liebe Kinder, so sehr wir uns mit, Mamas besserem Befinden freuen und so angWehm uns der Besuch unserer lieben Kinder ist, Wäre es doch vielleicht geraten, denselben nicht weiter auszudehnen, damit unsere liebe Patientin ivtiter gut schlafen und sich mit Gottes Hilfe rascher erholen wird." Als der Sanitätsrat am folgenden Tage seinen Besuch machte, war auch er geradezu überrascht durch die Veränderung zum Guten in dem < Befind«! der Kranken. Mt hat e den gestrigen Tag sehr gefürchtet, 5 W*/ ba derselbe gut vorübergegangen war, sogar mMien^ Muvtewtfy, e* wieder etwas hoffnungsvoller in die Zukunft sehen zu dürfen. Dennoch wollte er von ihrer baldigen Reise ins Gebirge, wofür er sich ent- Mig enGhieden hatte, gegenwärttg noch nichts hören. i „Nichts. überstürzen l nur nichts überstürzend — vor sechs bis acht Wochen ist ans Reisen nicht zu denken." Das Befinden der Kranken war in der Tat überaus schwankend, jetzt schien sie vollkommen gesund, unmittelbar darauf traten Ohnmachtsanwandlungen aus, Schwächezustände, die zuweilen das Aergste fürchten ließen und bald darauf konnte sie sich wieder unterhalten, als ob nichts vorgegangen wäre. Malwine verbrachte den weitaus größten Teil ihrer Zeit bei der Leidenden, es war ein idealschönes Verhältnis zwischen ihr und ihrer Schwiegermutter. Sie wußte genau, was die Mutter gern hörte und das kam dann tagtäglich auf'^ TaM. Eß' ihrem geliebten Muttchen gekommen wäre — in neuester Zeit sagte sie Mutti und Muttchm, statt Mamachen — aber sie hatte sich doch zuvor im Haushalt umsehen müssen, hatte zugesehen, wie oie Haushälterin das Fleich gesalzen, das mußte sie doch auch lernen. „Mutti, Muttchen, denke Dir nur, mein Papa hat schon dreimal bei uns gegessen und es hat ihm sehr gut geschmeckt, er hat unsere Küche sehr gelobt, aber er hat keine Ahnung, daß das alles rituell zubereitete Speisen waren. Wenn der das wüßte!" Sie lachte vergnügt in sich hinein. Die Kranke hörte sie so gern plaudern, stundenlang konnte sie ihr zu hören. Endlich schien sie doch so weit gekräftigt, daß der Sanitäsrat erklärte, am drittfolgenoen Tage könne die Uebersiedelung vor sich gehen und er verspreche sich viel von dem Aufenthalt in der reinen, kräftigenden Gebirgslust. (Forts, folgt. kßr den Inseratenteil ist disRerafction u.cht verantwortlich; insbesondere ist es ansschllesslich Sache der Leser, die im Inseratenteil Itenen Empfehlmgen ritaeller Waren oder sohst'ge Angaben r ellglonsg esetzlichen Charakters aaf ihre Zuverlässigkeit za prfifen. Aufruf! Sag rituelle Badehaus in unserer Gemeinde ist vollständig soll geraten und muß wiederheraestellt werden. Bei der rtamg btt kleinen Gemeinde fehttn anS leider die Mittel Edle Glaubensgenossen, reichet uns hilfreich die Hand ' . gewähret uuS die Geldmittel, die für diesen hochwichtigen ' Zweck nötig sind. Spenden'nimmt dankend entgegen: gut Wachsam««, Schöaeck, Westpreußrn. Dbige »ntzabe bestätigend, bitte ich ebenfalls dringend, durch steiwUige Spenden, der Gemeinde Schöneck die Wiederherstellung der<Mkwehzu ermöglichen. (9287) Rabbiner Dr. Münz, Bereut. Dm bisherigen Spendern besten Dank. Bitte um weitere Mdm. Am Schluffe wird Sämtlich quittiert! 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