Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 48 (1907)
- Issue
- Heft 27 (4.7.1907)
- Date
- 1907-07-04
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Säte 14. Der Israelit. Nr. 27. 4 JUÜ 1907. „Ein Brief für Sie, Fräulein Rosa, und einer für den Herrn Vater." Ohne den Brief au letzteren nur anzusehen, trug sie ihn hinein ins Zimmer zu den Eltern, während sie sich mit dem ihren, dessen Adresse die ihr bekannten Schriftzüge ihrer Freundin trug, in ihr Zimmerchen flüchtete, um ihn mit Muße lesen zu können. Das umfangreiche Schreiben schien ihr eine Botschaft aus einer andern Welt zu sein, aus einer schöneren, erhabeneren, die sie niemals in ihrem Leben aus eigener Anschauung, kennen lernen könnte, von der nur durch die Freundlichkeit Anderer einzelne Töne zur ihr dringen würden. Mit welcher Hast auch das vereinsamte Mädchen nach diesem Briefe gegriffen, und mit welchrr Begierde sie ihn gelesen hatte, sie legte Uju enttäuscht und unbefriedigt aus den Händen. S i e würde anders, ganz anders geschrieben haben, wenn sie sich an Elsas Stelle befunden hätte. (Fortsetzung folgt). Sabbat-Anfang u. Ausgang. onrs ORT: Anfang Datum Ausgang Uhr iMin. 1907 5667 Uhr IMin. Frankfurt a M 7 45 6. Juli 24. Tamus 9 35 Berlin .... — — n n 9 33 München . . . 7 15 n // 9 06 Strafchnrg . 7 80 H // 9 25 Pose« .... — — n // 9 19 Breslau . . — — „ „ 9 06 Nürnberg. . . — — H // 9 17 Stuttgart. 7 30 H n 9 20 Prag. 8 30 // tt 9 05 Für de» Reklameteil ist die Redaktion nicht verantwortlich; insbesondere ist es ausschließlich Sache der Leser, die im Reklameteil enthaltenen Empfehlungen ritueller Waren oder sonstige Angabe» religtonsaeseNliche« Charakters auf ihre Zuverlässigkeit zu prüfe«. ^BadHoMv.lB. Hotel and Restaurant Harz. Einziges Hotel und Restaurant am Platze, welches unter Aufsicht des ständigen n'SPö (Aufseher) des Herrn L. Aronsolm, Frankfurt a. M. steht. Table d’höte 2.50 an separaten Tischen. — Diner ä part. ■■■»— Reine Weine. —— Besitzer: Wilhelm Marx, Elfsabetbenstrasse Nr. 50 MB* vis—ä—vis dem Kurgarten. "MW Telephon Nr. 314. Pension Im Hause. Telephon Nr. 314. Für den Inseratenteil ist die Redaktion nickt verantwortlich; Insbesondere Ist es anssehllessllchSacke der Leser, die In Inseratenteil »nthaitunan Einpfählungen rltueUerWaren oder Sonstigeingaben religio nsge setzliehen Charakters aufihre Zuverlässigkeit zu prftfen. "i^n Bad Harzburg, Pension Parkhaus unter Rabvinats-Aufftcht vornehmes Etablissement 1. Ranges. 90 Salons. Prosp. gratis. (8098) lax Hecht. Soeben erschienen: Band "VI (in 2 Heften) des hebräischen Werkes m-rtnn fiescMchte 1>mK I»a U üqitlln »eit nnd selbständig bearbeitet von W. Jawitz, enthaltend die Zeit von dem Untergange,des jüdischen Staates bis zum Tode des Rabbi Jehuda II Nessiah." Zn beziehen beim Verfasser: W. Jawitz Berlln- Wlederschönhausen, Lindenstraße 24. Preis des VI. Bandes: 8 Mk., der vorigen 5 Bände ä 3 Mark. (8461 iüd Piniei ScMir itso 1019 M. ü. M Einziges Rcstanrant am Platze das vom Bcreinz, Förd. Rifnell. Speisehäuser i. Hambug i.sein. 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Obgleich das Produkt frei von animalischen Ketten ist und keine Tiermilch enthält, muss dasselbe nach dem Gesetz doch als Margarine bezeichnet werden, um Verwech.se. im gen mit Xaturbutter unmöglich zu machen. ‘ (840b Nicht zu verwechseln mit Margarine aus Tierfetten. Die Herstellung erfolgt unter ständiger Anwesenheit und Leitung eines von ftr. Ehrw. Herrn Tlabb. Dr. II. Wolf in Cöln a. Kh. argesteliten und inspi- .zierten streng religiösen Aufsichtsbeamten. Proben mit Preisangabe stehen zur Verfügung. SANA-Gesellschaft m. b. H., Cleve 6 Kaffee und lalzkaffee 'XrfiX'aSV'’ Werner Breuer’s "«20 Approbirtes Caffe- Surrogat -»*»-» 5686) die Königin der Kaffee-Zusätze. Rituell hergestellt unter ständigen Aufsicht Gr. Ehrw. d. t Herrn Rabb. ör. Wolf, Eöln. Vertrieb bet: Juda Holtstein, Cöln. Engelbertstraßc 14. ZDur ZMM ssmetti. Vene Ausgabe; Gebetbuch für Schule Synagoge und Haus, begründet von B. Wolf Heidenheim, s. A., unter Mitwirkung nam hafter Schulmänner, neu herausgegeben von Dp. J. Bleichrode, Berlin. In gutem Schulbande Mk. 1.—, in starkem Leinwandb. Mk. 1.20. waren bereits -4000 Exemplare In den Schulen im fiebrauche Zweiter Teil d. Doppelauflage. 5tes bis 8tes Tausend, ist bereits seit April im Versandt 9tes bis 16tes Tausend im Druck. Die herzliche Aufnahme, die wahrhaft erhebende allseitige Anerkennung» fand der neue Schulsiddur durch s. unerreichten Vorzüge. D. scharf hervortretende Druck, selbst für die Gebetfmcke in kleinster Schrift, auf bestem Belinpapier, unterstützt durch die wesentlich verstärkten Bokale, deren sorgfältige Neuprägung seit langen Jahren für das Kindesauge so sehr gewünscht wurde, die Zählung der Zeilen (durchgehende Zeilenbeziffernug), der besondere Au-Pnukt vor und «ach Schi« «. Sin u. s. w., sind wertvollste Hülfsmittel; desgleichen die vielen inhaltlichen Vorzüge, wie die aufs sorgfältigste durchgeführte, das Nachschlagen vermeidende, Gruppierung «. Einteilung des ganzen Gebetstoffes v. erster vis letzter Seite re. re. Durch die Bollstäudigkeit der Festtagsgevete füllt der Schulsiddur die Lücke» des den Schülern meist fehlenden Machsors, aus: von Seite S90 an stehen die Festtagsgebete m. Etnschlntz der Gebete bei der Thoravorlefnng «. d. Schlntzgebete nach Mnffaf bis zum Ende des Morgengottesdienstes vollständig da; die vielen, in früheren Siddurim nicht enthaltenen Gebete, wie die Tischlieder für Freitagabend Seelenfeter, Tischgebet s. kleine Kinder, die kurze Schemone Esreh, Psalmen wie 51, 79, Tischgebet im Tranerhanse, die Aufnahme von Piutstücke» aus dem Machsor, alphabethtfches Register n. s. w. ferner die ge trennten Ausgaben des Schnlstddurs für die Gemeinden des deutschen und des polnischen Ritus, sind längst bekannt Die jüngst in unserem Verlage erschienen 3 neuen Gebetbuch-Ausgaben „r„cr deutsch. Uebersetz. v. Dt J.Blelchrode, Berlin, stehen inhaltlich auf ähnlicher Grundlage wie d. neue Bleichrode'sche Schulsiddur, d. Minchau. Abendgebet d. Wochentage dem Schaarithgebet folgend, wie dieser enthaltend, sowie die meisten der obengenannten ne« anfgenommenen Gebetstücke, in richtiger Gruppirung. Die sonst, reich. Borzüge dieser 3 nenen Ausgabe» sind in ein. Prospekt, sowie ferner ausführlich in dem Vorwort des einen dieser neuen übers. Siddurim genannt. Rödelheimi Fra nkfurtenst nasse I. In hiesiger Gemeinde ein tüchtiger (Seelenzahl ca. 3000) findet der in unserer Gemeinde-Fleischhalle sein Gewerbe ansüben will, voraussichtlich gute Geisirup Es werden ein Vcrkaufsstand für Fleisch» desgleichen für Wurstwaren, ebenso zweckmäßige Lokalitäten für Wurstfabrikation mietSfret eingeränmt. Nähere Auskünfte wcrdm von uns auf Verlangen erteilt, und sehen wir Meldungen geeigneter Bewerber entgegen. . (8451 Kattowitz, den 17. Juni 1907. 1« Vorstand der leninnen-Oeneinde Kattowitz. Neuen Venlag von J. KaulThiann in Frankfurt a. Main. Castigltoni, B., snm ’DU 126 hebräische Gedichte . M. 3.40 Fischer, B., Daniel u. s. drei Gefährt. Ein Bettr. z. Erforschg. d. Legend, üb. d. Personen d. A. T. i. d. Haag. Literatur . ..M. 2.— Grünynt, 8., Abhandlungen und Aufsätze wissensch. Inhalts. M. 3.— Jampel, S., Das Buch Esther auf s. Geschichtlichrett kritisch untersucht . M. 2.— Kroner, H«, Ein Beitr. z. Gesch. d. Medizin d. XII.Jahrh. M. 5.— Perles, F., Die Poesie d. Juden im Mittelalter . . M. 0.60 Poznans«, S., D'BHH wiev W . . . M. 0.60 »ogelstein. H., Militärisches a. d. iSr. Königszeit . M. 0.60 Frankfurt a. M. I. Kanffman«, Verlag. Amneldungen von Knaben, die während August an unserem Schwarzwaldaufenthalt teilnehmen sollen, werden baldigst erbeten. (8490 Heidelberg, Uferstraße 48 a. Tel. 1366. Dr. Jonas Simon. Individuelle Erziehung; Unterricht in allen Fächern. Beste Empfehlungen von Eltern der Zöglinge, Schulmännern, orthod. Rabbinern und ersten medizinischen Autoritäten. David Bauer s UH # SHMtaMkl^- nnnmg milchig — in Tuben — Praktisch für Haushaltung und Reise. 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Seminardircktor. <8501) Kapellenstrafle - 81 - Kapellenstraße - 81 — WIESBADEN Hsumh ml Mtae fkuastrit von Hermine WolÜ Aufnahme von Zöglinge« z« leben Zeit. Prospekte und Referenzen durch die «orsteherin. (4540. 5419