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Der Israelit · 1907-03-28 · Heft 13 (28.3.1907) · page 1

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Israelit
Volume
48 (1907)
Issue
Heft 13 (28.3.1907)
Date
1907-03-28
Page
– (sequence 1)
Language
German
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A Israels Wanderung durch die Wüste. Mit 5 Abbildungen. In einem jüngst erschienenen Buche hat Professor Dr. G. Dagobert Schoenfeld die Ergebnisse einer Studienreise von Suez durch die Halbinsel Sinai bis nach Jerusalem niedergelegt.*) Prof. Schoenfeld hatte sich die Aufgabe gestellt, auf demselben Wege, den einst Israel bei seinem Auszug aus Aegypten genommen, von diesem Lande nach Palästina zu 'gelangen. An der Hand des biblischen Berichtes wollte er der Wanderlinie des Volkes Israel nachgehen, seine Lagerplätze aufsuchen, die Oertlichkeiten kennen lernen, wo es sein Gesetz empfangen und wo es die 38 Jahre seines Wüstenaufenthalts nach der Verirrung mit den Kundschaftern verbracht hat. Folgen wir ihm auf dieser Reise durch die „Länder und Stätten, in den es Gott gefallen hat, den Menschen, in ganz besonders nachdrücklicher Weise, sich zu offenbaren und ihre Führung zu übernehmen." Vom asiatischen Ufer von Susz aus begann Schoenfeld mit seiner Karawane den Marsch Das Ziel des ersten Tages war Ain-Müsa, (Mosesquelle), aller Wahrscheinlichkeit nach das biblische Mar ah (II. Mos. 15,23), der erste Lagerplatz für Israel nach der Durchschreitung des Schilfsmeeres. Zur Zeit stehen hier einige Häuser, die den Bewohnern des völlig baumlos I daliegenden Suez, das nur 6 Kilometer entfernt ist, als Sommerfnsche und als Augenweide. dienen. ' Hinter den grauen Lehmmauern der Gärten beginnt der Sand.der Wüste. Am andern Tag gehts in der Richtung nach Elim weiter. (II. B. M. 15,27). Elim, das als zweiter Lagerplatz Israels im Pentateuchgenannt wird, führt heute die Bezeichnung Wüdi Gharandel und liegt 120'Kilometer . südlich Prof. Schomseid legte mit mit gleichen Gefühlen gekämpft!" Von Eliw zogen die Kinder Israels weiter und lagertest sich am Schilfmeer. (IV. B. M. 33,10.) Diese Der Blick kr das WLdKel-DLr, genommen von de« kleine« Djedel-HUrNa. unihegte Palmengärten, bewässert durch _ Brunnen; darin zerstreut zeigen sich einige Lan seinen Leuten die Reise in 3 Tagen zurück. In Elim finden sich jetzt nicht mehr die 12 Wafferbrunnen, von denen derpentateuchische Bericht spricht, sondern nur eilte mattfließende Quelle, an der die Hirten ihre schwarzen, kleinen Ziegen und ihre weißen Schafe tränken; der Lauf des Wassers wird von niedrigen Vegetationsstreifen eingefaßt. : Im übrigen charakterisiert Schoenfeld das Gebiet als einförmig und öde,' auchldie Tierwelt tritt sehr zurück. In solcher Gegend war es denn auch, wo das ans Aegypten ausgezogene Volk sich der dort zuv erinnerte und Mr be» * murren Legan«. „Pa ... dieses Murren, begleitet von zweien seiner bewaffneten Diener auf Forschungsritten durch die Täler des Sinaigebirges. Richtung nimmt der Karawanenweg noch heute und in ihr bewegte sich auch die Reise Schoenfelds weiter. Er lvendete sich dann entsprechend dem Zug des Volkes nach der Wüste Sin (ebenda 11.), unter welcher Bezeichnung eine Anzahl von Felsen tälern zusammen gefaßt sind, die nach dem Choreb den Weg weisen. Zwei Stattonen werden in dem Bericht im Buch Numeri zwischen dem Lagerplatz am Meer und dem Orte Rephidim angeführt. Daphka und Alus. Daraus ergibt sich, daß der Zug vom Meer bis nach Rephidim drei Tage für das Volk beansprucht hat. Prof. Schoenfeld hat dementsprechend die Entferltung in zwei Tagen zurückgelegt. In die Gegend südlich von Rephidim, mit dem Gipfel des 2070 Meter hohen SerbLl, haben zwei Gelehrte die Szene der Gesetzgebung verlegen wollen. Schoenfeld hat jedoch die Umgebung dieses Berges persönlich aufgesucht und gefunden, daß die Täler und die Ebene am Fuße des SerbLl hei weitem nicht Raum genug bieten für die Lagerung eines so zahlreichen Volkes, zumal auf längere Zeit. Nur ein einziger Weg führt von Rephidim zum Choreb, sodaß der Reisende den Eindruck hat, er ziehe dieselbe Straße wie einst das Volk Israel. Er geht durch zwei Täler, die zusammen eiste Distanz von 70 Kilometern ausmachen. Prof, Schoenfeld brauchte dazu zwei Tage. Das chHe der beiden Täler besitzt eine reiche Begetatlöst von Gärten und Gebüsch, in dem Äveiten jedoch, dem ÄLdi-es-Schsch, hört der PstütchtmtMtM «jeder auf und der Boden ist mtt Tand und eneuMeiscytopfe den es >tzt jtttt, meint der Ser* nachsichtig, hat Wdchört A

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