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Der Israelit · 1901-12-12 · Heft 98 (12.12.1901) · page 27

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Journal
Der Israelit
Volume
42 (1901)
Issue
Heft 98 (12.12.1901)
Date
1901-12-12
Page
– (sequence 27)
Language
German
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50 34. Moses Ulmo, Sohn des Isack, in Bonn; 1495 Abschreiber des Cod. Bodl. 1598; cf. Steinschneider, Cat. Hamburg Nr. 320 d. a. 1534. 35. Samuel Ulmo, Sohn des Simon, wird, nach einer hdsch Nachricht von Carmoly, a. 1543 als Besitzer eines Msc. genannt (Cod. 149 der Merzbach eriana). 36. Jehuda Löb Ulmo, Sohn des Simon, Vorsteher der Juden in Schwaben, wohnhaft in Pfersee, wo er in hohem Alter am 21. Schebat (30. Januar) 1739 starb; es ist derselbe, der dem gelehrten M. F. Beck in Augsburg bei Entzifferung einer Handschrift behilflich war (Perles, Beiträge, 8. 20, wo moderator s. v. a. Vorsteher); seine Frau Sei, Tochter des R. Elchanan, starb 1739 in Pfersee. 37. Simon Ulmo, Sohn des Jehuda Löb (Nr. 36), starb am 17. Elul (1/2. September) 1738 in Mergentheim und wurde in Unterhalb ach begraben; er ist wohl identisch mit dem in meinem Natlianael Weil S. 10 n. 1 genannten Simon Ulmo,5) der 1730 noch in Pfersee wohnte und später zu seiner in Mergentheim verheirateten Tochter Esther übersiedelte, welche die Gattin des Emanuel Jankau, Rabbiners in Mergentheim, war; vgl. Löwenstein, Kurpfalz, S. 192. 38. Eisik Ulmo, Sohn des Jehuda Löb (Nr. 36), starb 1742 in Mergentheim und wurde in Unterbalb ach begraben. 39. Chajim Ulmo, Sohn des Jehuda Löb (Nr. 36), starb 1758 in Mergentheim und wurde in Unterbaibach begraben. 40. Jehuda Löb Ulmo, Sohn des Simon (verschieden von Nr. 36, vorausgesetzt, dass das dort angegebene, dem Memorbuch von Pfersee entnommene Sterbedatum richtig ist) unterschreibt 1745 in Augsburg ein an die Gemeinde Venedig gerichtetes Sendschreiben wegen der notleidenden Juden in Böhmen (Mtsch. 1885 8. 57). 41. Chajim Ulmo, Buchhändler in Fürth rca. 1600. (Fortsetzung folgt.) 5) Die dort erwähnte Verwandtschaft des Nathanael Weil mit Simon Ulmo ans Pfersee erklärt sich daher, dass R. Abraham Brod, der Schwager des P“1p, eine Tochter des Samuel Ulmo aus Pfersee zur Frau hatte; cf. oben Nr. 36. Zur liescMchte der Juden im Hnchstift Mg. Im Besitz einer stattlichen Sammlung von Urkunden zur Geschichte der Juden im Hochstift Würzburg, nach Abschriften aus den königl. Staatsarchiven, beabsichtige ich, dieselben in diesen Blättern zu veröffentlichen und beginne mit einer solchen vom Jahr 1532. Verschreibung gemainer Judenschafft Im lanndt zu Francken für ini c*) gülden, für Jacob leb Juden. Wir dise hernach geschribene mit Namen, Samuel vnd Abraham zu Sumerhausen, Haiem, Isaac vnnd Gerst zu Rotelsehe, Lipman zu Sultzdorff, Samuel zu Effeldra, Mosse vnnd Joslen zu Öberneysentzheim, Aron, Salman, Michel, Mosse, Gotz, Joseph, Kyffe, Man, Abram vnnd aber Mosse zu Gossmansdorff, Joseph zu Schwartzach, Joseph zu Effelt, Maier zu Enerssheim, Mosse vnnd Isaac zu Fuchstat, Maier zu Pleichfelt, lipman zu Sultzfelt, Isaac zu Gerprun, Simon zu Althausen, Lasse zu Scliwartzenau, Pussman zu Gossmansdorff im Grabfeit, Götz, Sussman vnnd Simon zu Ethausen, alle Judenn für vnns selbs, vnnd dan wir die gemaine Judiscbeit des obern vnnd nydern Lannds im Stifft Wirtzburg — Als Jacob leb Jud zu Wirtzburg von manigfeltigkeit wegenn, seiner Schulden in verderben vnnd dahin gedyen, das er durch des Hochwirdigenn Fürsten, vnnsers gnedigen Herren, beneide vnnd gewalt zu fencklicher verhafft angenomen worden, Aber doch sich mit gedachtenn seinen Gläubigern der gestalt vertragen, das er zehenn Jarlanng ein genante suma gelts, nemlich Neunhundert gülden an grober muntz Jerlich vf petri Cathedra, zweien bürgern in der Stat Wirtzburg, so darzu benent werdenn sollen, aussrichten vnnd bezalenn vnnd desshalb Versicherung thun solle, Bekennen öffentlich vnnd thun kunth allermeniglich, für vnns, alle vnnsere erben vnnd nachkomen, die wir gleich vnns selbst zu allenn vnnd yedenn nachuolgenden stucken, puncten vnnd artickeln thun verpflichten, das wir auss lautter gutwilligkeit, damit gemelts Jacob leb gläubiger Irer schulden entricht, guter will gemert, Jacob leb aus fencknus erledigt vnnd gemaine Judiscbeit des forderlich bei gleich vnnd recht geschützt vnnd gehandhabt werden, vnns alle samptlich vnnd yeder in sonders verpunden und verpflicht habenn, thun das auch hiemit vnnd in cratft diss briefs, in der aller pestenn form, weise vnnd mass, wie das von allen Richtern vnnd gerichten, am aller pesten crefft vnnd macht habenn soll, *) d. i. 400 fl.

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