Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 42 (1901)
- Issue
- Heft 90 (14.11.1901)
- Date
- 1901-11-14
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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1974 heimer n. Co., Frankfurt a. M., Heinr. Frankel, Agent, Berlin, I. G < l d s ch m r d t, Hofjuwelier. Cöln a. Rh., Sally G o l d s ch m i d t, in Firma Goldschmidt u. Co., Frankfurt a. M., Louis Grumach, in Firma Gebr. Grumach, Berlin Alpbons I a c o b s o b n . Bankier, Leipzig, Benno K o s s m ann, Fabrikant, Cöln, Dr. Landau, Bczirksrabbiner, Weilburg, Hugo Nahm, Kaufmann, Coblenz, G. P i n o f f, Kaufmann, Görlitz. Der Vermögensbcstand weist eine Ziffer von Mk. 165,000 — auf. Sprcchsaal. Hamburg, 12. Nov. In der Nr. 46 de» „Isr. Familienblattes" wagt sich ein Herr Emmes mit einem Eingesandt ans das journalistische G viel, weiches ihm anscheinend ganz fremd ist. Herr Cannes versucht damit meinen jüngsten Bericht in dir. 88 de» „Israelit" einer nichls weniger wie wohlwollenden Sttttif zu nnlerziebett und schreibt von „unrichtigen Thatsachen" was an und für sich ein Nonsens ist. Ehe ich mich nun mit Herrn Emmes ernstlich nnterhalie. möchte ich denselben ersuchen, mir seinen ivertben wahren Namen anzngcben denn daß er nicht so heisst, ergiebt sich ans dein Inhalte seines Eingesandt. Ans das Gebiet der Personalbetrachtnngen jedoch, wohin er mich leiten möchte, werde ich ihm nicht folgen. Das; der „Israelit" bei Ausnahme von Berichten recht vorsichtig ist, durften Herr Emmes u. Eo. bereits erfahren haben. H. B. Illustrationen für pädagogisch - jüdische Zwecke. Bon einer Beriagsansiall erhalten ivir die folgende Zuschrift: Herr Lehrer Mannheimer in Dettclbach wirst in der jüngsten Nummer der „Blätter für die israelitische schule" die Frage auf, woher es kommt, das; man in jüdischen Kreisen so wenig Anschauungsmittel antrifft, während solche bei anderen Eonfessionen in den besten Ausführungen vorhanden find. Herr Mannheimer hat die Frage offen gelassen, weil er wahrscheinlich eine Antwort daraus nicht zu geben vermochte. Ich möchte zur Beantwortung derselben ein wenig beitragen: Nach meiner Ansicht liegt die Hauptschuld dieser Erscheinung daran, daß der Absatz für derartige Dinge ein allzu beschränkter ist. Die Ausgaben für die Herstellung künstlerischer Zeichnungen und guter Reproductionen sind so übeimäßig hohe, daß nur bei ganz großen Auslagen der Unternehmer ans seine Kosten kommt. Die katholischen Instinkte lassen von derartigen Bilderbüchern Hnnderttansendc Herstellen und sie .oissen, das; solche abgehen werten, aber man frage hingegegen imil einen indischen Verleger ans welchen Absatz er rechnen kann, es werden da Ziffern heranskommen, die man besser nicht publieirt. Wenn nicht die Herausgabe solcher Anschauungsmittel von irgend welcher Leite judvenrionirt wird, so wird kstn Privatnmcinehmer daran gehen wollen. Ein altjüdischer Witz besagt: Eis Sefnd we- Eis R'knd. Das letztere Wort hat dieselben Buchstaben wie Druck, während das Andere die Buchstaben Dcfuß (jüdischer Druck) enthält. Mit dem Absatz jüdischer Druckwerke ist es traurig bestellt, während der Drucker profaner Werke meistens "gute Geschäfte macht. X.?). Personalien. _ Egelsbach, lO. Nov. Am 2H. "Bll starb dahier Herr ^imon Simon im Alter von 86 Jahren. Der Verstorbene gebürte zu den beliebtesten Mitgliedern unserer Est-ineinde. Die zahlreiche Betbeiligung von nabe und fern bei der Keivuro bewies, doß der Verstorbene im hohen Ans Dien stand. Am Grab«' sorach in m.isterhaftcr Anssnluliiig Er. Ehrwnrden Herr ProoinnaERabbiner Dr. Nlarr "H. An knüpfend an den Dert rnm D3't£’D DrfUN r.D'i r>. s. iv. entwickelte er in seiner tüede, dag Herr Snnon ein würdiger Nachkomnrc unseres Erzvaters Abraham war, daß er treu anr Judcnthume hing und die Vorschriften unserer beilige» .Oleligion treu befolgte. rfzjyjn. E isenbergcr, Lehrer. Briefkasten der Redaction. H. I. in Brnnn: 8. Januar 1889 gleich 6. schmal 561t» A B in D.: 22 Februar i sS9 gleich 22. Adar l 56-40. Wenn es seslsleht, daß der Knabe bei Dag geboren, ist die Sidra Ntt'n ’D, sonst *?np**. I. H. in NP. - Die Entscheidung des genannten Herrn Rabbiners ' 7 bezüglich des Kaddisch ist richtig, folgen Sie derselben. E. in B.: 0. März 1880 gleich 6. Adar II 5640 Haphtora von Hipp. Fall > der Knabe erst nach Eintritt der Nacht geboren ist Haphtora von D. F. in M.: 8. November 18S0 gleich 14 Ebeschivan 5650. Die Sidra ist NT” 27. Itovember 1880 gleich 4. Kislcw 5651). Die Sidra tft NiO. -- Wir mürben von dcm betreffenden wletzaer kein Fleisch laufen. Eantor I in Sz.: Der nw 40. Kislew geborene Knabe liest die Haphtora von rp&yo, Eliason Dbadia N Z. >n F : Nehmen Sie ein Talis ai:c> Zöolle, lind nicht aus Seide. N. N. in H.: 22. November >876 gleich >'». Kisleiv 5627. H. in H.: Die Restauration muß als durchaus nicht “r^'D erklärt werden Sobald G>schirr von Nichtjuden ge' liehen rrnd benutzt uied, ist die Restauration an und für sich trepha. Wenn der Besitzer trepho genießt u. die Han-frau Alles dem nlchtjüdischen Dienstboten 14 Tage überläßt, ebenso der Besitzer den Sabbat durch Fahren entweibt, so verdient die Restauration absolut kein Vertrauen man darf keine Fleisch- und andere L-peisen, deren Zubereitung Vertrauen erfordert, dort genießen._ Berichtigungen In dem Berichte über Liegburg vom Donnerstag rnuß es anstatt „Lehrer Lutz", Lehre» See lig heißen. I) Zu meinem Artikel . Anschauuna und Veeanfchau lichung" haben sich mehrere, »Heils nnnstörende Druckfehler eingefchlichen. Der denkende Vefer dürfte sie wohl selbst berichtigt haben 2) Me n hinsich lich der Bei anscharrlichung rühmlichst erwähnter Lehrer s. tll. war der alUu seinen Schülern unvergeßliche Min66. I atob Ehrcnreich P"!»?, Vorstand der isr Vräpara'idie zu Höchberg bei Würz bürg. Dies zur Erfüllung einer Pte.ätspsticht. _A. Bl (in n 1)ei m e r—Tettelback Heu eingeganstene Bücher. (Besprechung Vorbehalten.) S n b b a th-Freude n. HumorestEche Vorträge von Eskar i. 2''eilag von M. Poppelauer, Berlin, 1901. Der Weg der Treue. Ein Festspiel für die jüdische Jugend von Alexander Liineon: Verlag von M. Poppelauer, Berlin, 1901.