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Der Israelit · 1901-11-04 · Heft 87 (4.11.1901) · page 19

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Journal
Der Israelit
Volume
42 (1901)
Issue
Heft 87 (4.11.1901)
Date
1901-11-04
Page
– (sequence 19)
Language
German
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1913 In einem sehr eingehenden Vortrage kommt der Referent zu dem Schlüsse, daß das aus inneren Gründen nicht möglich sei. Der Korreferent verbreitet sich indeß über die Frage einer Kombinirung der beiden oberen Stufen beim sog. Sprachstück und empfiehlt eine solche Vereinigung in den Schulen des diesseitigen Aufsichtsbezirks. Das Resultat dieser beiden Vorträge gipfelt in dem Satze.- Beim kursorischen Lesen ist eine Vereinigung der beiden Stufen nicht möglich, doch ist bei Behandlung einiger Volkslieder und 'vaterländischen Dichtungen eine solche zu empfehlen. 3. Inhalt und Bedeutung des Gesetzes über die Fürsorgeerziehung Minderjähriger. (Referent Apk, Korreferent Strauß.) Beide beleuchteten in sachlicher Weise die Wohlthat dieses neuen Gesetzes und verbreiten sich über desien Inhalt, sowie über die aus demselben für den jüdischen Lehrer entstehenden Ausgaben. Die Vorträge machten eine Diskussion überflüssig. Sämmtlichen Referenten und Korreferenten wurde der Dank der Versammlung ausgesprochen. Nach diesen Vorträgen verlas der Vorsitzende der freien Konferenz die zum Verbandsthema von der Kommission vorgelegte Resolution, welche lautet: „Die Konferenz erkennt an, daß der Herr Referent mit großem Fleiße und gutem Verständniß sich der ihm gestellten Aufgabe unterzogen, bezw. dieselbe gelöst hat. Sie spricht dem Herrn Referenten ihre Anerkennung für die gediegene Arbeit aus und faßt, da eine erschöpfende Durchberathung des Themas in der Lehrerkonferenz nicht möglich ist, nachstehende Resolution: „Die Konferenz hielt es für wünschenswerth, daß in Anbetracht der hervorragenden Bedeutung des Gegenstandes durch den Lehrer das Interesse der Schüler in allen Schuldisziplinen für Bodenkultur und das Handwerk nach Möglichkeit geweckt und gefördert werde." Mit den üblichen Dankesworten wird die Konferenz beim gemeinschaftlichen Mittagsmahle nach dem Tischgebet geschlossen. Der Schriftführer: Wolff-Aurich. w*r a tt zeigen. -M» Für den folgenden Theil ist die Redaction nicht verantwortlich. Dir Kedartton unternimmt niemals eine Prüfung in Kerug auf die rituelle ZuverläfstgkeN der angepriefenen Maaren. Die Kegeher habe», wenn fte in dieser Hinsicht gesichert setn wollen, die Anpreisungen, Urserrnren rtr. selbst einer Dontrolr zu unterwerfen. f chiuh der Inscratenannahme ist stets: für dir Montagsnsmmer, Tonntag Früh 9 Uhr, für die Donnerstagsnummer. Mittwoch Mittag IS Uh». nsrr KlatLgeiangl regelmäßig Montag und Donnerstag in den Abendstunden suni Dersandt. Declamationen wegenr» späten Eintreffen* beliebe man bet der betreffenden Postanstalt ju machen. Offerten auf Chifferannoncen werden täglich, mit Ausnahme von Samstag weiterbefSrdert. Ri eine Chanukah- Keuchler, Form genau wie neben siebende Abbildung, aus feinst. sil> erahnl. lich. Merau, elegant und praktisch gebaut, bringe in empfehl. Erinnerung, Preis p. Stück nur M. 16— ob. fl- 9.50 oft. oder holl. Währung frco. Porto und Verpackung geg. Vorau-Kcuduug des Betrages oder Nachnahme. DojTellrrng^n w. u. M. T. G034 durch d. Geschäfts, stelle dsS. Bl. enigegeugenommen Soeben erschienen und vom Verfasser, sowie durch alle Buchhandlungen zu beziehen: Die foefte der Hebele Israels Das CMbuch kr Synagoge in poetischer Wertragung von Dr. J. Groldsclimidt, Großh. Rabbiner;u Offenüach a. M. Deutscher Text, geb. Lwd. mit Goldschnitt Mk. 4— Jtfufruf. DaS große Elend eines jungen Rabbiners, der sich seit ein'gen Monaten dem philosophischen Studium widmet und in Folge Ueberanstrengung liingenkrank geworden und gezwungen war, drei Monate ein israelitisches Krankenhaus aufzusuchen, aus welchem er seit einigen Wochen halb geheilt pekuniärer Verhältnisse halber entlassen wurde und nach Ansicht des behandelnden Prof. Dr. N. L e v h unbedingt nach dem Süden gehen muß, um dem sichern Untergang zu entgehen, veranlaßt uns, an die Wohlthätigkeit unserer geehrten Leser zu appelliren. lieber seine Befähigung wird Sr. Ehrwürden Herr Rabbiner Dr. E a h n in Fulda gern Auskunft ertheilen. Gütige Spenden nimmt Herr Rabbiner Dr. Buttenwteser in Straßburg entgegen. [8043 Itmig-e Bitte. Eine höchst ehrbare Frau, die mit größter Anstrengung durch Verkauf von Maaren im Umherziehen, sich und ihre zahlreiche Familie ernährt, hat, weil sie nicht abwartete, bis sie von der Behörde das Gewerbe-Patent erhielt, eine Steuer-Eontraventionssirafe von Mk. 60.— zu bezahlen. Ein Gesuch, wegen Erlass ng der Strafe wurde von der Behörde abschläglich beschieden. Die wenigen Maaren, die sie besitzt, sollen ihr nun gepfändet -und versteigert werden. Wohlthätige Menschen werden hierdurch aufgefordert, Beiträge zu diesem wahren Gemilus Eh sed zu svenden, die die Geschäftsstelle dieses Blattes unter Rr. 8103 gerne entgegennimmt. Im Refer nzen von hervorragenden Glaubensgenossen stehen zu Diensten. Auch die Redaction dss. Blatt, ist bereit, Auskunft zu ertheilen und Namen zu nennen.

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