Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 42 (1901)
- Issue
- Heft 101-102 (24.12.1901)
- Date
- 1901-12-24
- Page
- – (sequence 29)
- Language
- German
- Belongs to
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seine Koussne zu begrüßen. „Willkommen Jsabella! Habe Dank, daß Du meinem Rufe so rasch entsprochen hast." (Fortsetzung folgt.) Dr. A Berliner. Eine seltene vielseitige Fruchtbarteit aus dem Gebiete der hebräischen Sprachwissenschaft und der Leben der deutschen Juden im Mittelalter," „Persönliche Beziehungen zwischen Juden und Christen im Mittelalter," „Beiträge zur Geographie und Ethnographie Babyloniens im Talmud und Midrasch," „Hebr. Poesien des Meir ben Elia aus Norwich" und „Ueber den Einfluß des ersten hebräischen Buchdrucks auf den Kultus und die Kultur der Juden." Bor mehreren Jahren hat der Großherzog von Baden in einer Unterredung, deren er diesen Forscher in Bad St. Moritz würdigte, sich ihm gegenüber auf's Schärfste gegen das Treiben der Antisemiten ausgesprochen. NuölZiner Vv. Munk, Marburg, (der dieser Ta§e sein 2'>:jähriges Annsjubiläum feierte. Vcrgl. vorige Nummer.) Schriftauslegung entfaltete der am 1. Mai 1833 zu Obersitzlo in Posen geb. Abraham Berliner, seit Jahrzehnten Dozent am Berliner Rabbinerseminar. Aus den staubbedeckten Archiven längst vergessener Zeiten, namentlich Italiens, förderte er zahlreiche kostbare Handschriften an's Tageslicht. Als die Früchte seines italienischen Aufenthalts sind zu nennen die Werte: „Ein Gang durch die Bibliotheken Italiens," „Hebräische Grabschriften in Italien," „Aus den letzten Tagen des römischen Ghetto," „Censur und Konfiskation hebräischer Bücher im Kirchenstaat" und „Geschichte der Juden in Rom"; ferner „Aus dem inneren Die vorstehende Notiz entstammt dem Werke von Kohut: „Berühmte isr. Männer und Frauen in der Kulturgeschichte der Menschheit." Der Name Berliner ist unseren Lesern nicht unbekannt, da diese Blätter den Vorzug genießen, daß der l>ervorragende Gelehrte seit einer langen Reihe von Jahren zu unseren Mitarbeitern zählt. <Bergl. auch die heutige Corresp. Berlin. Red.)