Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 42 (1901)
- Issue
- Heft 76-77 (26.9.1901)
- Date
- 1901-09-26
- Page
- – (sequence 48)
- Language
- German
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48 jnj *d rffsmoi D’sn miMoro 3T1333 wb? 3dw •:ni D*m n*tn no ('3 '}yo) .... ddoh. Ganz unerfindlich ist es mir aber, wie Herr Mayer die allgemein bekannte Redensart NDHH □133 übersehen konnte; sicherlich wird doch auch er zugeben müssen, dass sie nur die Bedeutung haben könne „nach schnellem Durchlaufen in Gedanken“. Selbst Rabbenu Tarn benutzt diesen Ausdruck auf Seite 121 NDD’3 3JN. Will ihn Herr Mayer auch mit „wirklich laufen“ erklären, oder vielleicht die Worte des nifVID, die er als Einleitung zu den 32 nn’O des R. Elieser b. R. Jose Haglili erwähnt 813 NH □IN NSD S7 J"’ VN& ’JBO J''’ NlN llN 83?NyDtJ” '3 3’tETl 0“N >3 ’B3 nimm Dm l’8y p^n. Auch hier ist das Dm nur figürlich zu nehmen. Die Talnmdstelle in N33 N3P3 ist. nicht anders zu erklären , als wie ich es tliat und meines Wissens allgemein gethan wird; ich nahm nicht nur auf das n83^ Tiym ’DpD, sondern auch auf das phjb 8"y mm Bezug. Dass R. Jochanau den V'pl rv'3 zur NnnyDt^ brachte, um durch dessen Einwürfe den Vortrag zu beleben, steht nirgends, sondern nur, dass der Resch Metibta R. Jochanau es nach dem Tode Resch Lakischs beklagte, dass der Mann nicht mehr da war, der durch seine Einwürfe den Vortrag belebte; allein seihst abgesehen davon ist unsere Talramistelle nicht damit zu vergleichen. R. Nachman b. Izchak war nicht der Resch Metibta, sondern der Resch Kalla; Resch Metibta war dort Raba. Als Resch Kalla hatte er das Amt. den Vortrag des Resch Metibta noch einmal den Schülern klar zu machen. Da aber R. Ada h. Abba zu den hervorragendsten Schülern Rabas gehörte, ging R. Nachman b. Izchak mit ihm jeden Tag vor der Lehrversammlung noch einmal den Vortrag Rabas durch, um sich die Erklärungen des Resch Metibta einznprägen. Dass nur das es ist, was R. Nachmau von R. Ada wollte , geht, ja auch aus den weiteren Angaben der Talmudstelle hervor, wo uns erzählt wird, dass auch R. Papa u. R. Iluna 8. des K Josua sich von R. Ada erklären Hessen, was und wie Raba den egeustaml in der Metibta vorgetragen und dass dadurch verhindert wurde, dass R Nachman b. Izchak am genannten Tage mit R. Ada das Lehrpensum durchgehen konnte. Was nun meine Bemerkung über den Styl des Rabbenu Tara betrifft, so bebe ich noch einmal hervor, dass Rabbenu Tarn meisterhaft den rein hehr. Styl handhabte, aber nur da, wo er es wollte und für angebracht hielt. Da jedoch wo es sich um die Verkehrssprache handelte, benutzte er den Piutstyl d. h. den der gewöhnlichen Umgangssprache entsprechenden Styl. Zu den Beweisstellen, die ich hierfür in Nr. 2 erbrachte, kann ich noch folgende hinzufügen: S. 1t. S. 12. S. 15. S. 2H. 8. Hi. 8. 50. ntgpin "|N. j S. 'T3 miDO '71 '3 I \jDp ’j’y3 }\N3J 13 1 S’ □mli” onnoo jyo?. s 127 flN V’2. pyDtp ny’3n uh 8yi: 8. □3Dyo"n Tiykcm to . S. 71. HD lJJ’N 7X't2W UHT; 3Diy 11L7' 0Np3 ’3. i2i. ‘om Nürn myO ’D Dpi NH3D. 125.?y j’3n nNi pmo. 14(1. ■p’tp,3 poiyn. 153. pl3 137 "pilCM 1331 D3BT03. ■3 nyiDi. Briefkasten der Redaktion. Herrn Rabbiner Itr. I«. in H.: Besten Dank für die Zusendung; mit Vergnügen sehe ich Ihren weiteren Beiträgen entgegen. Herrn Rabbiner R in Ihre Zuschrift ist in dieser Form zur Aufnahme nicht geeignet; dass ich im übrigen mit Ihrer Ansicht vollkommen einverstanden bin, werden Sie meiner jüngsten Zusendung entnommen haben. Herrn I>r. H. F.: In der vorliegenden Nummer finden Sie das Gewünschte; ich bitte um baldige Zusendung Ihres Beitrags. Alter Abonnent des Israelit im Kreis Hanau; Auf Ihre Anfrage dient zur Nachricht, dass das Wort „Knas“ (Dip) das Reugeld bezeichnet, welches für (De von der Heirat zurückt.retende Partei festgesetzt wurde; mit dieser Festsetzung galt die Verlobung als abgeschlossen. „Manführen“ ist ein Ausdruck, dessen Erklärung nicht, ganz feststeht. Die einfachste scheint jene zu sein, wonach das Wort soviel als zum Mayen, d. h zur Feier führen, bedeutet. Inhalt* Günzburg und die .schwäbischen Gemeinden. — Eine Frankfurter Hochzeit vor 200 Jahren. Ein jüdischer Arzt in Hildesheim am Ende des 16. Jahrhunderts. — Litterarisches. — Die Erwiderung auf meinen Artikel „Ferneres aus dem 3fi^'n 'D.“ — Briefkasten der Redaktion. V?rantwortlicbe Redaction; Rabbiner Dr. Löwenstein in Mosbach (Baden). — Druck und Verlag der Job. Wirth’scben Hofbnchdruckerei-Actien-Gesellschaft in Mainz.