Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 42 (1901)
- Issue
- Heft 63 (12.8.1901)
- Date
- 1901-08-12
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
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1398 „denen, die eS angeht," allgemein bekannt fein dürfte. Frohe und trübe Ge i'üihSstimmungen, freudige Ereignisse und kummervolle Stunden, anregende Unterhaltung und ernste Arbeit werfen ihren Sonnenschein oder ihren schatten über die Züge Nach den Erfahrungen des Instituts für Schönheitspflege Heinr. Simons, Berlin beruht dies dara»if. daß heilere, seelische Erlebnisse die Blutcirculation der Haut und namentlich der Gesichtshaut anregen. Der lebhaftere Blutstrom bedingt eine bessere Ernährung der Hantzellen und macht sie schwellend und vollsaftig. Auf diesen Momenten aber beruht der zarte Teint, die elastische samintweiche Frische und die schwellende Jugendlichkeit der Haut, tvelche ja eben die Eesammtheit der Zellen darstellt. Traurige, äußere Ber hältniste bedingen das Kegentheil und die lange Andauer oder die öfllre Wiederholung seelischer Depressionen ruinirt schnell und leider oft für immer die Hautfchönbeit. Hier leidet die Eruähiung der obersten Hautzellenschicht Noth. Allerdings muß betont werden, daß oft auch unschöner Teint und sonstige kosmetische Mängel der Gesicht? haut durch eine von vornehcrein bestehende mangelhafte Hanternährung verursacht werden, welche häufig eine Theilerscheinung einer allgemei, en Ernährungsstörung ist, noch öfter aber lediglich örtlich auftritt und gerade dort sich geltend macht, wo man eS am wenigsten wünschen kann: im Gesich:e. Hiermit weiß nun unsere Damenwelt, welche Faktoren Teint und Eesichtsschönheit bestimmen. Aber mit medizinischen Forschungsergebnissen ist es häufig ein eigen Ding. Man kennt genau das Wesen und die Ursachen der einzelnen Leiden, aber gleichzeitig drängt sich auch die traurige Erkenntniß auf, daß es mit der Heilung des Leidens hapert. Destomehr ist die That'ache zu begrüßen, daß es Heinr. Simons gelungen ist, ein KoSmettcum zu creiren, welches die Ernährung der obersten Hautschichten in einer ausfallenden Weise hebt, und welches daher auch den Namen „Royal Skin fon<l‘ (Skin toL<l-Haulttährrii'ttel) führt. Dies Präparat hebt die Ernährung der Haut und macht in den geeigneten Fällen die Gesichtsschönheit förmlich wieder auflebcn Welkheit, Trockenheit Rauhheit der Haut schwinden. Tie Schlaffheit der Haut macht einer jugendlichen Frische Platz. Die tausend und aber lausend kleinen Hantfurchen, welche nicht Runzeln zu nennen sind, welche aber doch dem Gesicht den Zauber der Jngendfrische rauben und ihm den Stempel des vo,zeitigen oder des wirklichen Alters aufdrücken, verstreichen. Das ganze Gesicht erscheint schöner und jugeittlicher, während in der That die Gesichtshaut nur besser ernährt ist.*) Es ist oies ein »euer Gedanke in der Kosmetik, die Gesichtsschönheit auf hygienisch-physiologischer Basis zu l eben und daran zu denken, daß auch die Gesichtshaut einer Ernährung bedarf. Der Gedanke hat etwas Bestechendes und wird die besten Früchte für alle zeitigen Dnn wer die Schönheit der Damen erhöht, verschönt in Wahrheit den Damen das Leben. Perschönt er nur den Damen das Leben? — - — - *) Wer sich hierüber und über die sonstiiien Methode» der modernen wissenschaftlichen Lchönheitspsle^c zu unterrichten wünscht, den verweisen wir aus das Buch: „A erzt l icher ütath gc ber zur Schön heitsh sle>ie", von Tr. nied. Bergmann, Arzt, Preis >.- M., zu beziehen durch Heinr. Simons, Berlin, Potsdamerstr l u. E n $ e t ö e «. Für den folgenden Theil ist die Ncdnction nicht verantwortlich. Die Kedaction nnterntmml niemals eine Prüfung in Ke?ng auf die rituelle Zuverlässigkeit der ane-epriestnen Marren. Die Kepeher haben, wenn ste in dieser ginstcht gesichert sein wollen, die Anpreisungen, Deferenten etc. selbst einer Controls fit unterwerfen, tchlntz der Inserate»,nnahme irt stets: fite die IN antagsn« unter, Sonn tag Früh i) Uhr, für die Doiiilerstagsnunrnicr, Mittwoch Mittag 12 Uhr. »nfer KlaN gelangt regelmäßig Montag und Donnerstag in den Abenostünden jum Dersandt. Ueclamattonen wegen?n späten Eintreffens beliede man bei der betreffende» PostanstaU r« machen. Offerten auf Chifferannoncru werde» täglich, mit Ausnahme von Samstag und Sonntag, weiterbefSrdert. ^u den hohen Festtagen ist 0 die Stelle eines deutschen Mssmbkters mit guter, geschulter Slimme offen. Bewerber wolltn sich mit Angabe der Ansprüche melden. Ferner wird per I. Oktober c. die Stelle eines Schuldieners vacant, und können sich ebenfalls Bewerber mittlere., Alters, die auch ein Handwerk besitzen, mit Angabe des Gehalts melden. Der Clirporalions-Dorfland: Jacob Wolff, Fordon. |G122 Gesucht junger Mann mit einem Eapttal von ca. 5—10,600 Mark zur Gründung eines Engros-Geschäfts-Artikel für Möbelhändler und Abzahlungs - Geschäfte. Großer Kundenkreis vorhanden. Off. unter 6. v. 100 Hamburg 3, Postlagernd erbeten. 16111 HmJTcvömu ^{ote!~7(estaurant „polak ftrther Hotel Krankfort. Neu erbaut den Anforderungen der Neuzeit entsprechend eingerichtet. Jntere. Fernsprecher 41.TT Unter Aufsicht der Oberrabbinen beiden Gemeinden. Der Oberrabbiner der Sesard. Gern.: I. v. I. Palache. Ter Oberrabbiner Aschk. Gemeinde: Dr. I. H. Dünner. Oberrabbiner P. I. Genz, Amsterdam. £<»117 AgKe ehemaligen Schüler Sr. Hhrwnrden des Herrn Provinzialrabbiner Dr. Munk in Marburg werden gebeten, alsbald ihre Adresse an den Unterzeichneten mittheilen zu wollen. (009s I Strauß, Marburg i. H, Steintveg ir>. [Ctn jüngerer Mehgergev selle kann fof. eintreten bei Leopold Meyer, 16128 Metzgerm., Worms a. Rh., Kämmererstraße 63. in Lehrling kann unter günstigen Bedingungen sofort eintreten bei Leopold Meyer, 16130 Metzgerm., Worms a. Nh. Kämmererstraße 63. Lehrling mit guter Schulbildung gesucht. Eintritt sofort od. Herbst. Kost und Logis im Hause David Köhler, Manufactur-, Herren- und - Damen Eonsection, Meiningen. [6114 Tttefye fit meiiieit l ljälirigen Sohn mit guter Schulbildung und schöner Handschrift Lehrstelle bei freier Kost u. Log s. 114S1< L. Hesky, München, Hans-Sachsstr 6. Bletzgergeselle, der selbstständig arbeiten, spe ziel! Fleisch portioniren kann, gesncht. Photographie, Ge haltSansprnchc erwünscht, je doch nicht unbedingt erford. Off. nut. N>. 6137 an die Geschäftsstelle dieses Blattes. Zckveiller. Meinen Sohn. 15 Jahre alt, möchte ich bei einem tüchtigen, jüdischen Schneidermeister in die Lehre bringen. 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