Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 42 (1901)
- Issue
- Heft 56 (18.7.1901)
- Date
- 1901-07-18
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
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1241 und durch antisemitischen ruffischen Behörden, dazu ersannen, um die Zahl der jüdischen Studenten auf ein Wtntmitm herabzudrücken. Merkwürdig ist nur, das; sich bis jetzt kein jüdischer Abiturient gefunden hat, der gegen diese ungesetzliche Auslegung der Maigesetze durch die Universitätsbehörden Protest beim Senat einlegeu machte. Wir zweifeln nicht daran, daß der angerufene Senat durch seine Entscheidung den Rektoren der russischen Universitäten das antisemitische Handwerk legen würde. T. Briefkasten der Redaktion. A. in B.: Wir kennen das Buch nicht. Fragen Sie einen Arzt. Die Firma A u g. Lu h n u. Co. erhielt für nach C h i na gelieferte Seife mehrere Dankschreiben von unseren im fernen Osten streitenden Söhnen. Eine der Karten hat folgenden humoristischen Wortlaut: Man - Tschöng. „Den besten Dank für Ihre Sendung! Bei uns ist Seife nicht Verschwendung; schon oft hat ffe nach heißen Stunden von „Dreck" und Schweiß uns hier entbunden. Drum besten Dank richtet an Sie hiermit die Schwaben-Kompagnie." Soolbaii Hanburg. Purchii». Neues vornehmes Pensioushau.s I. Ranges unter Aufsicht Sr. Ehrwürden Herrn Eabb. Dr. Auerbach, Halberstadt, mit Genehmigung Sr. Etartv. Herrn I.andrabbincr Dr. RUlf, Braunschweig. Streng rituelles Etablissement. Am Walde an schiinst, staubfreier Lage, 46 Salons mit Balkons der ^enseit elegant eingerichtet. Bekannt anssergewühnlich gute Kilehe. Diners und Ia carte zu jeder Zeit, volle Pension mit extra guter Ver ptieguug iud. Wohnung von 6,50 Mk. an. Jeden Samstag Gottesdienst in eigener von Herrn Professor Geb, Hannover, erbauten Synagoge im Parke des Hotels. [3480 Geöffnet vom l.Mai bis 1. Oktober. Besitzer: Bfax Hecht. wmr Anzeigen. Fjir den folgenden Theil ist die Redaction nicht vcranlwortlich. Die Kednclion unternimmt niemals eine Prüfung in Lc?ng auf die rituelle Znvcrinsstglteii der angepriesenen Wa re». Die pegeher haben. wenn sie in dieser Hinsicht geN-hert sein wollen, die Anpreisungen, Deferenten etc. selbst einer Toniroie;n »nterwrrsrn. Schinst der Inseraten,nniahmc ist stets: für die Moniagsiiu inner, Sonntag Irrüll i» Ni,r. fstr die Danner.t tzsn.unnrr, tvtittwoch a'tittng 12 Uhr. flnfer KiaN gelangt regrimästig Montag und vonnerstag in de» Abendstunde» xum Derfandt. NeclamaUoireil wegen;» späten «Eintreffens beliebe man bei der betreffenden Postanstalt;u machen. Offerten auf Thifferannonce« werde» täglich, mir Aus» »h »e von Samstag und Sonntag, weiierbefördert. <T\ie hiesige Religionslehv rer-, verbunden Niit Borbeter und Lchächtersunk tion ist in Erledigung gekommen und soll demnächst wieder besetzt w.rden. Der üre Gehalt beträgt inclusive Vergütung für Holz M. 550. Die Schechita und Nebenverdienst ca. M. 400, nebst schöner freier Wohnung. Ledige Bewerber wolle ihre Gesuche liebst Zeugnisse an den Unterfertigten einsenden. {5(304 Wonfurt b. Haßfurt, 15. Juli. Michael Mahler, Kultilsvorstand. (5(504 Die hiesige KliWiisIklMsttllt, verbunden mit Porsänger- und Tchachterdienft ist spä testens biS 1. September d. F. zu besetzen. Fixer Gehalt 80() M., lltebenverdiensie, einschließlich Schechita ca. (500 biS 700 M. O.ualisicirte, seminaristisch gebildete Be «erber wollen sich unter Vorlage stirer Zeugnisse bei dem unterfertigten Vorstand melden. AdelSdorf a. Aisch in Unterfranken, 14. Füll. (5557 Jacob Strauß, E ultu svorst and. Die hiesige 7{eligionsleh rers teile soll neu besetzt tverden. Mit dieser Stelle verbinden sich die Funktionen eines Eantors und Schochets, sowie die Aufsicht als Kabrou. Nach der festgesetzten Passion beträgt das Einkommen M. 1250 incl. Nebenverdiensten und Wohnung. Nach Ablauf von zwei Dienstjahren tritt Gehaltserhöhung ein. Seminaristisch gebildete Bewerber wollen baldigst unter Vorlage ihrer Zeugniß-Abschriften — sich an die unterfertigte Verwaltung wenden, woselbst weitere Aufschlüsse zu erhalten sind. Reisevergütung erhält nur der Gewählte- Harburg (Bayern), 14. Juli 1901. Die Verwaltung der israel Lultusgeineinde: Gerson Stein, Vorstand.[5607 Die hiesige Cantor- und v Schächterstelle ist bis zum 1. Septembec 1901 vacant. Bewe der wollen sich sofort an den israelitischen Kultus- Vorstand Hrn Jakob Bloch in Busendorf(Lothringen) wenden. Jährliches Einkommen ca. 1600—2040 Mark. Der Cantor wird vom istaat bezahlt. Verehelichte Personen haben den Vorzug. [5626 102 "IEO Hotel Falk 70 Zimmer und Talons, mäßige Preise. — Ref. Sr. Ehrwürden Herr (5568 1 Landrabb. I)»' Lob, Emden. tr suchen zu den hohen Feiertagen einen (53-51 tfUfsvorbeter mit guter wohlklingender Stimme und guten Vortrag. Offertnebst Zeugnisse und Gehaltsansprüchen erbeten. R u m m e l S b u r g i. P, 3. Juli Der Vorstand der Syna gogen-Gemeinde: H. Blau- Mir suchen sofort einen isr. Lehrer, Borbeter und Schochet. Einkommen 600 M. Fixum; Nebenverdienst 600 bis 700 M., Reisespesm werden nur deiu Gewählten vergütet. lluverheiratheten kann Logis im Gemeindehaus gegeben werden. Baldige Anmeldungen an I. Stern, Vorsteher, Sprendlingen [5619 bei Frankfurt a. M. Killt Ptcklllieilsstellt oder sonst eine seiner Bildung entsprechende Stelle, wie die eines Secretärs oder Beamten eines Armenvereines in Frankfurt a. M., sucht ein in den besten Jahren stehender sich eines gut. Rufes erfreuender jüdischer Schriftsteller. der lange Jahre als Sekretär eines großen Humanitären Vereines fungirt und auch im Armenwesen bestens versirt ist. Die vorzüglichsten Referenzen stehen demselben zur Verfügung. Auch die Geschäftsstelle dieses Blattes ist gerne bereit Auskunft zu ertheilen. Offerten beliebe man unter Chiffre L. B. 5556 an die Geschäftsstelle d. BlatteS zu senden.