Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 42 (1901)
- Issue
- Heft 48 (20.6.1901)
- Date
- 1901-06-20
- Page
- – (sequence 37)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 94% known words query
- IRI
…/2446951-2449146-2449192--53617-2504291- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Alehiugeu Durch Lehrer H. Schweizer 4 M. Guxhagen. Durch Moses Katzenberg 3 M. Gnefen Aus R. I. 4 M. Hietzing b. Wien. Frau Regine Herzog 3 M. H. M. in E 4 M. Hüttenbach. Durch Lehrer I. Massenbacher 5 M. Harburg. Durch Isidor Hiller 5 M. Illingen. Durch Lehrer M. Berliner 5 M. Kirchhain. Durch Lehrer V. Bachenheimer 4 M. K. L. in Gk 5 M. Luzern. H. Braun 4 M. Laupheim Durch Frau Fanny Steiner 5 M. Lohr a. Main. F. Hirsch 3 M. Merzig. Durch Lehrer Tannenwald 4 M. M. M. in U. 5 M. Renenbnrg (Westpr.) S. I. Meyer 3 M. Oettingen. Durch Lehrer L. Gutmann 4M. Ober Seemen. Durch Simon Frank I 5 M. Roth a. Sand. Durch Frau Rosa Niederheimer 4 M. R. fl. in B. 5 M. Saarwellirrgen. Aus R. I 3 M. Singhofen. Durch Lehrer H. Levy 4 M. 8. B. in P. 35 M. Viernheim Durch Lehrer Golvschmidt 4 M. V U in B. 5 M. Zimmersrobe Durch Lehrer Wertheim Für das deutsch-israelitische Kinderheim in Diez. Freuberrburg Bz. Trier. Durch Borstand S. Samuel I. 4.15 M. I. F. in K. 2 M. Worms Frau M. Straus 1 M. Für das deutsch-israelitische Kinderhort in Limburg a. d. Lahn. Freudeuburg, Bz. Trier. Durch Vorstand S. Samuel I. 4.15 M. K. K. in B. 6 M. Siegbnrg. Durch Cultusbeamten Joseph Strauß: von einer Damenspielgesellschaft 1.10 M. Für den pälästinensischm Kolonisations-Verein „Esra" in Berlin. Homburg v. d. Höhe. Bon den ,1^'Geld- Spenden 20 M. Dis Ackerbauschule zu Jaffa. Folgende Mittheilung ist ein Auszug eines Briefes, der an das Central-ComitG der Alliance von dem Chef der Ackerbauschule gesandt worden : Mit Freude habe ich Ihnen jüngst das Ergebnis unserer Winterernte mittheilen können. Obgleich der Segen viel später eintraf, so konnten wir doch noch mehr als 70 Hektar Getreide einsammeln. Bevor ich jedoch auf das Detail unserer Arbeiten eingehe, möchte ich einige Worte unserer allgemein enThätigkeit in „ M i k w e h Jisrael“ widmen. Wenn früher die Bebauung einiger Hektare mehrere Tage Arbeit kostete, so können wir heute 10 Hektare in derselben Zeit, kraft des Fortschritts unserer Produktionsmittel bearbeiten. Es war eine Schmach für eine Schule von 200 Schülern, dass man zur Bearbeitung von 200 Hektaren zu fremden Arbeitern hat greifen müssen. Obgleich die Zahl der Schüler sich auf 100 beläuft, musste man täglich noch andere Arbeiter engagiren. Aber heute bei 200 Schülern, worunter 70 kräftige Menschen sind, braucht man keine Fremden mehr. Unsere Erfolge sind die besten. Mau fürchtete bisher, den Schülern zu grosse Arbeiten zuzumuthen. Einen Sack Saat einem Schüler anzuvertrauen, bedeutete einen Verlust. Dank jedoch der Initiative des Herrn Niego habe ich den Schülern des 5. Jahres die Saat anvertrauen können. Freudig kann ich Ihnen mittheilen, dass unsere Schüler gut säen können, zwei von ihnen verstehen es besser, als ein geübter Araber. Ich habe selbst die Felder untersucht, um den Unterschied der Saaten der Schüler und der Araber zu sehen, ich kann jedoch keinen finden. Vor 2 bis 3 Jahren konnte man Schüler finden, die nicht zu säen vermochten, wenn sie die SchuleÄ verliessen; heute ist das anders, jeder derselben kennt das geringste Detail in der Ackerbaukunst.