Mannheim
Compact Memory

Der Israelit · 1901-06-03 · Heft 43 (3.6.1901) · page 12

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Israelit
Volume
42 (1901)
Issue
Heft 43 (3.6.1901)
Date
1901-06-03
Page
– (sequence 12)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
84% known words query
IRI
…/2446951-2449146-2449187--53478-2504147
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

970 recht letten, ftnrne dessen Kinder keinen jüdischen Religionsunterricht genießen, tneil sie, ivie deren Mutter, — Christen, während sämmtliche Angehörige Rciiller's getauft sind. 7) Die „Repräsentant' Rab" hat außerdem sehr zweifelhafte Clemente anszuweisen, meßtvegen inan dieser Sorte zurufen muß: "ü-“ ki cs— B’pn:. 8) „Det Prosaiske Troessamfund" zählt einschließlich der tlnverheiraiheten ca. 30 Mitglieder. Die „Juden" in Christiania brauchen wohl eine Synagoge, sonne eine Mikwe, und sie werden es wohl auch s. G. w. bekommen, aber nur durch „Juden" und nicht durch „Auch-Iuden."_ > Termischtes. Brumath i. (s. 7dr"i^' TQ?N N7. (Es giebt noch ehrliche Finder in Israel.) Der Getreidehändler Felix Weil von hier verlor kürzlich 840 Mk. Herr Abraham Meyer fand das Geld und übermittelte es dem Verlierer ohne den ihm dargebotenen Finderlobn anzunehmen. Auf die an ihn gerichtete Frage: welchen Finderlobn er beanspruche, antwortete der ehrliche Finder: gar keinen, ich gehe ihnen das Gefundene 7INN2 □£'? zurück, mso werden in der Synagoge versteigert, außerhalb derselben aber sind msc unveräußerlich. sind die Mühen und Schrecken des Plätttags, * vorbei für die geplagte Hausfrau, vorbei auch für den an solchen Tagen oft noch mehr geplagten Ehemann! Die neue Platt- und Bügelmaschine „Dalli" spart der Hausfrau viel Zeit, spart ihr enorm viel Arbeit und straft, arbeitet thatsächlich spielend, denn sie heizt sich selbst, ununterbrochen, stundenlang und so intensiv, daß selbst nasse und Stärkewäsche mit wenig Strichen tadellos geplattet wird. Jeder Plättstrich „sitzt"! — Durch Dalli sind abeauch alle anderen bisher mit dem Plätten verbundenen Nebel, stände behoben, denn es giebt keine überhitzte Plättstube, keinen Kohlendunst, kein lästiges Auswechseln von Stählen keinen Kopfschmerz, keine körperliche und geistige Abspannung beim Plätten mehr,- Dalli arbeitet sicher, ruhig, gleichmäßig, ohne jedwede Belästigung und ununterbrochen wie eine wirkliche Maschine, bis sie der Maschinist, in diesem Falle die Hausfrau, hoch befriedigt über die glänzende Leitung, außer Betrieb fetzt. — Plättmafchine Dalli ist eine reizende, originelle Erfindung der bekannten Deutschen Glühstoss-Gesellschaft in Dresden, das muß Jedermann zugeben. Wenn wir nun noch verrathen, daß so viel Gutes trotz verschiedener in neuer Zeit hinzugekommener Vervollkommnungen für den giringen Betrag von 5 Mark geboten wird und in allen besseren Eisenwaarenuitb Küchengeräthhandlungen zu haben ist. dann wird jede Dame freudig ausrufen: „Diese Sorgenbrecherin, diese Fceudenspenderiu, diese Stütze der Hausfrau muß ich unbedingt haben, und zwar — dallidalli!" ( schnell, schnell) H n i e t 0 ui. m Für den folgenden Thcil ist die Rcdoction nicht vcrniltwörtlich. Ate Redaction unternimmt niemals eine Prüfung tu Keyig auf die ritiirüc Zuverlässigkeit der angepriesencn Mn reu. SUe Lepttier haben, wenn sie in dieser Dinstcht gesichert sein wollen, die AnpreU'nnaen, Neferemen etc. relüpt einer Loulroie ju unterwerfen. Sdjlttß der Inseraten „mahnte iit Nets: für die KPintagsn« inner, «omuag Früh .» n u\ Otr Qif garnier tu i j.i.i n i. r, vatnuoD 13 Nhr. Unfer glatt gelaugt regrUnällig Montag und Donnerstag in den Llienollunoen?nm versaust. Lteclan'ationen a>e-,e» tu fpäten Eintreffens beliebe man bei der betreffenden Postanstalt |u machen. Offerten auf Ehlffecaiinonren weroe,, täglich, mit ,rn»n u, ne oai, samäag und Sonntag, weiterbctordert. Vas FnlLüeken der Frauen ist „Dalli“, die sclbstlicizende I’atent.-I’liittiiihI ltiif;elma.schhic. Preis comjd. 5 Mark. lt.- I.cistune in halber Zeit >>,! fferin^-ten Hcizkosten mit J )ulli < lliihstotl'. Keine Oleiifrlntli, kein Kohlcnduiisf, kein Kaueh, kein (icrucli, kein Wechseln vmi Stählen mnt Holzen! An jedem Ort niuinterhroehcn zu benutzen! Käuflich in allen ki'öss. I-Visonwaaivnliandluneen. je,loch nur cefit mit 8chntzivort „Dalli“ im Ockd, sonst direct franco für f>'/: Mk., ebenso I'rospcctc gratis durch f.'iSiiU Deutsche twllthstoff'-tiiesellscliaft, Dresden. SS c=o £a|F "I § C® C S 2 IJIlBDBlF Cnntor Religionslehrer. In der hiesigen israel. Neligionsgemeinde (Hanptgemcinde) ist die Stelle eines Eantors u. Religionslehrers vom 1. August d. Jahres ab zu besetzen. Gehalt bis zu 2400 Mkpro Jahr. Musikalische und stimmbegabte Eandidaten, nicht über 30 Jahre alt, deutscher 'Rationalität, staatlich u. seminaristisch geprüft, wollen ihre Bewerbung Lebenslauf u. Zeugnisse beifügen und bis Ende Juni spätestens einsenden. Weitere Auskunft crthcilt. s115b D a r m st a d t, 30. Mai 1001. Her Notstand der isr. Religionsgemeinde Darmstadt. Der Vorsitzende: Ludwig Trier. ^iir die Vorschule einer be 0 rechttgten Handelsschule TüddentschlandS wird per 18. September ein geprüfter AmMlkM IlslA, welcher der jüd. Eonfession angehört und unverheirathet ist. Derselbe muß befähigt sein, einen Theil deS isr Religionsunterrichts an der Handelsschule zu ertheilen. Meldungen, mit Zeugnissen belegt, sind zu richten unter Nr. 8250 an die Annoncen-Expedition Moritz Fay, Alürnberg. [4475 Gesucht ein Schachet zur Vertretung auf die Zeit vom 15. Juli bis 14. August. Honorar 1OO Mark. Offerten unter M. M. 4465 an die Geschäfsst. d. Bl.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.