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Der Israelit · 1901-05-23 · Heft 40-41 (23.5.1901) · page 1

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Journal
Der Israelit
Volume
42 (1901)
Issue
Heft 40-41 (23.5.1901)
Date
1901-05-23
Page
– (sequence 1)
Language
German
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48. Jahrgang. M 40 & 41« Der Israelit. GenLra^drgan für das orthodore Iudentyum. Begründet von »r fe^munn in Btnin}. Donnerstag, den 23. Mai 5661 (1661). Unsere nächste Nummer erscheint der Feiertage wegen Donnerstag, den (p 30. Mai. Die heutige Nummer umfaßt fünf Bogen Wr Eine Mark abonnirt man bei allen Postanstalten für den Monate Juni auf den „Israeli i**. Dieser Preis tritt aber nur ein bei Abonnements, welche rechtzeitig am Post-ZeitungSschalter des Wohnsitzes des Bestellers oder bei dem betreffenden Landbriefträger aufgegeben werden. WM" Die BkiefMger sind berechtigt, den Abonnements-Betrag in den ersten 25 Tagen deS Monats gegen Quittung in Empfang zu nehmen. Ausland entsprechend höher. Die Grpr-Uion des „Israelit". Leitender Artikel. Schowuaus-Gedanken. Von Ludwig Urauß. Mainz, x’’cmn n:y zr ziy, •>2tb nwn 'axba ho« onov ntw: nbyv nycyz Vznxi xz min ‘pzpb frr*? -iox umz ntrx mW ho ywzn H"zpn nyznxi o'yzv'i nixo wn "\b nnzztr nn; nmon iuc*» hox no DHi *wz^ naW typzo nnx nbiyn x*izw omp mm nzwn \rti Tim rwoS n-'zpn b -ex :ui unzm 'z o>ux iox on*DZty ^znz uww xoo» ux x^"no ywz*i i\W iox nun ywz'i i’js*? nox nzwn pb nun nnz xoaz nnx i*? pxo -pnxmn wx ''p*?x *n ’zjx hz zmz no b jnu nnxty mm onnzyntrn nsnW ,onrn> onaA fr6 iox in ohxo wnpS nz»n ov nx mzt nz zmz no zw dz** xnn no*? nz zmz no zw n»za o'znx orxp nzxbo owiy onx oiSz yzx nx nzz nz zmz no zw ozmz rr» ,noi xe>o xtwi x*? x*? rann xd nz zmz no zw ozd ten dxi zx -jox nxi min n'o oz'nz L" ym ny ezu'z b» nx;p zum xd F]xm m noxw n'zpnd id (Talmud Sabbath, 88.) Und Rabbi yo»in' Sohn Lewi's sagt: Als Moses in die Höhe stieg, sagten die Engel zu n'zp „Herr, der Welt, was thut ein Erdensohn in unserer Mitte? Da erwiederte Gott ihnen: die Tauroh in Empfang zu nehmen kam er. Darauf wandten die Engel ein: Wie, diesen kostbaren Schatz, den Du neunhundertvierundsiebzig Geschlechter vor der Weltschöpfung (s. Raschi u. fix? D’Dj zi z. Stelle) als Kleinod verwahrt hast, willst Du dem Menschen geben?" worauf Gott zu nwo sagt, antworte Du ihnen; ntro aber fürchtet sich, die Engel könnten ihn mit ihrem Hauche, der ihrem Munde entströmt, verbrennen; mzp läßt ihn festhalten am heiligen Throne und twb antwortet: Was steht in der Thora: „Ich bin dein Gott, der dich aus Mizrajim geführt." Wäret ihr in Mizrajim? Habt ihr Pharaoh als Sklaven gedient? Was soll euch die Tauroh? Was steht ferner: „Gedenke des Sabbat, ihn zu heiligen." Arbeitet ihr, daß ihr der Ruhe bedürfet? Was steht ferner in der Tauroh: „Du sollst keinen falschen Eid schwören." Treibt ihr denn Handel? Was steht ferner: „Ehre Vater und Mutter." Ihr habt weder Vater noch Mutter. Was steht ferner: „Du sollst nicht rauben, ehebrechen, nicht stehlen." Habet ihr einen ym njp? Wohnet Neid in Eurer Mitte? Als sie das hörten, pflichteten sie Gott bei und riefen aus: Ewiger, unser Herr, wie herrlich ist Dein Name auf der ganzen Erde. Die verständnihvolle Auffassung vorstehender, tiefsinniger Worte erschließen uns einen Einblick in die mm sno - Bedeutung, der folgende Betrachtung gewidmet sei: Der Mensch ist groß. Den ganzen Bereich des unermeßlichen Weltalls nennt er sein eigen. Alles steht ihm zu Gebote, alles nützt seinen Zwecken. Wie gehorsame Diener willfahren ihm die Elemente. Himmel,

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