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Der Israelit · 1901-05-13 · Heft 37 (13.5.1901) · page 24

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Journal
Der Israelit
Volume
42 (1901)
Issue
Heft 37 (13.5.1901)
Date
1901-05-13
Page
– (sequence 24)
Language
German
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24 anderen Wunder hatten .die Propheten schon vorausgesagt. Zu dieser Zeit fing die Religion der Christen an, die also von ihm ihren Namen hat. — Derselbe Josephus handelt in einer Rede, die er gegen Plato hält und die schon San Juan aus Damaskus anführt, von der Auferstehung der Toten, vom letzten Gericht, von der Strafe und der Belohnung, die Christus als Richter aller jedem geben wird in Gegenwart der Engel, der Teufel und der Menschen, die, wie alle sagen, ihn als wahr und gerecht anerkennen werden.“ — — Man sieht auch aus dieser Schrift, dass die Art und Weise, wie man die Juden bekämpfte, immer dieselbe war, dass die Wafi'en, die man dabei benützte, stets die gleichen geblieben sind: Lüge und Verleumdung. — Die Angriffe, welche der Verfasser gegen die jüdische Litteratur richtet, beruhen nicht auf eigener Kenntnis, er stützt sich vielmehr nur auf das Zeugnis zweifelhafter Gewährsmänner, besonders getaufter Juden, und es zeigt sich hier wie überall die Thatsache: Wer das jüdische Schrifttum kennt und kennen will, kann nimmermehr solche Anklagen gegen dasselbe erheben. Zur Namenkunde. Von Dr. A. Berliner. II. 1. Jost, Geschichte des Judentums und seiner Secten 2. Abteil. 8. 195 schreibt in der Note 5 wörtlich: Den Namen xicx erklärt Raschi für schöne Brüste habend; vielleicht statt schöne Wangen, von evnäpetos. Raschi in Nidda 20 b erklärt aber nicht das Wort xtv'x so, sondern die beiden Worte xiv'x rmr», und die Worte Raschis onr 'M' heisst nicht schöne Brüste, sondern feenhafte Schönheit. Es muss nämlich und nicht gelesen werden; denn Raschi sagt deutlich rom sei also nv — Schönheit einer rnm, e. Fee oder e. Dämon. 2. Den Ausdruck xnSm x^tsitx in Moed Katan 28b zur Bezeichnung eine-- Mantels aus miletischer Seide missversteht Lighfoot, horae hebr. (Leipzig 1684 p. 1072), indem er übersetzt: Stola circumcisionis. 3. Wagenseil in der Disputatio Jechielis S. 16 (in der Tela ignea) — in der editio Grünbaums, Thorn 1873 S. 4 — übersetzt w a're px mt? x-rna itp’ x^x nawn „ecce enim non scriptum est J. Nazarenus, sed J. Gere da.“ 4. Jm nia^n sive Clavis talm. übersetzt Const. L’Empereur: a) 8. 52 Vorrede . . . p nyr , 'v^x2 'axi „ego minimus inter millia selvandi populi“ und b) 8. 54 x^>ö tcb> „Fractura regis“ st. Schabor rex. 5. In Jebamoth 63 hat der Censor der römischen Inquisition uns einen argen Streich gespielt, indem der im Cölibat lebende Mönch den Ausspruch iax:tp dhx wx ntrx pxt? mx Dix aor nx xip’i ox-n mpai ist trotz des Beweises aus dem angeführten Schriftverse änderte ntpx fr px» Hin' eine Lesart, die noch Meisel in seinen Homilien, Sprüche der Väter 8. 198, gebraucht. In der neuen Talmud-Ausgabe von Wilna ist die ursprüngliche Lesart mx bs wieder hergestellt. Briefkasten der Redaktion. Herrn Rabbiner Dr« 9V. 91. in P. Ihre Arbeit eignet sich nicht für unsere Blättter, Herrn Rabbiner Dr« L. in R. Besten Dank für Ihre Zuschrift. Die Blätter werden Sie erhalten haben. Ich sehe gerne Ihren ferneren Zusendungen entgegen. Herrn Lebrer I*. 9T. in K. Ihre Erwiderung kann in solchem Umfang keine Aufnahme finden. Der Herr Rabbiner, der uns vor einiger Zeit ein Msc. über Helmann zusandte, wird um Angabe seiner Adresse gebeten. Inhalt,. Zur Geschichte der Maimüni’schen dreizehn Glaubensartikel. — Beiträge zur Geschichte der Juden im Eisass. — Eine spanische Schmähschrift gegen die Juden aus dem 17. Jahrhundert. — Zur Namenkunde. — Briefkasten der Redaktion. Verantwortliche Redaction: Rabbiner Dr. Löwenstein in Mosbach (Baden). — Druck und Verlag der Job. WirtlC sehen Hofbuchdruckerei-Actien-Gesellscbaft in Mainz.

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