Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 42 (1901)
- Issue
- Heft 23 (21.3.1901)
- Date
- 1901-03-21
- Page
- – (sequence 48)
- Language
- German
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16 Unterrichte ihn in den Lehren und Gebräuchen des Peßachfestes und sage ihm auch, daß man nach dem Genüsse des Peßachopfers nichts mehr genießen darf. V2D Und der Verruchte, wie drückt sich dieser aus? — „Was bedeutet dieser Dienst euch!" — Also euch! nicht auch ihm! Dadurch, daß er sich von der Gemeinde ausgeschlossen, wollte er die Hauptsache leugnen; darum mußt du auch ihm die Zähne stumpf machen, und ihm erwiedern: Um dessentwillen, was der Ewige mir gethan, als ich aus Ägypten ging; mir, nicht ihm; wäre er daselbst gewesen, er wäre nicht erlöst worden. vn Und der^Einfältige, wie fragt dieser? — „WaS bedeutet dieses?" Diesem sagst du: Mit starker Hand hat uns der Ewige aus Ägypten, dem Sklavenhause herausgeführt. Den unaufmerksamen Sohn aber mußt du aufmerksam machen; denn so heißt es in der Schrift: du sollst deinem Sohne an jenem Tage erzählen und ihm sagen: Um dessentwillen, hat der Ewige mir gethan, als ich aus Ägypten ging. npsn rvöS-a i!rnp« nn« 7«i tcnntf :?pipp« noen ins pn-pcp p« •—ippyn np™« npi« «in np yn fr-xrsm «11 : üdi n«in nn« .npya nsa i^än ip ipxy_n« rni maya n«'nrpn i1?« .i «pi ’5'!Gnspö "’n«xa '> p nfry in«;: np «b .6p np nnp«i n«? np npi"« «in np an” rS’ap chxdp 7 Wsin t pro 1^« " T ':°"M .i1? nns nn« Pi«p> yn.7 i:wi lp«P «inn 01*3?pab nnjni (°°) npkkf :onspp ti«2J3 Vp hi2iyr nr naya „Der böse Sohn fragt: Was soll.euch dieser Dienst? Euch und nicht ihm? Und Weiler sich selbst aus der Allgemeinheit ausgeschlossen 'hat, so hat er die Hauptsache geleugnet. Und auch du mache ihm stumpf seine Zähne und sage ihm: Um diesetwillen hat der Ewige mir gethan, als ich auszog aus Mizrajim; mir, und nicht ihm. Wäreser dort gewesen, er wäre nicht erlöst worden. „Der Einfältige fragt': Was ist dieses? So sprich zu ihm: mit starker Hand hat uns herausgeführt der Ewige aus Mizrajim, aus dem Hause der Sklaven „Und wer nicht zu fragen weiß, — fange du mit ihm an, wie es heißt: Und du sollst verkünden deinem Sohne am selbigen Tage, sprechend: Um diesetwillen hat der Ewige mir gethan, als ich auszog aus Mizrajim." Dem aufmerksamen Leser werden sich in dieser Stelle der Hagadah eine große Menge von Schwierigkeiten ergeben, von denen einige leicht, andere aber sehr schwer zu beheben sind. 1) Warum beginnt diese Stelle mit den Worten open 7,12, gelobt sei der Allgegenwärtige? 2) Warum wird hier Gott mit dem Namen Makom bezeichnet, der eigentlich „Ort" bedeutet? 3) Warum wird hinzugefügt «in 1112, gelobt sei Er? 4) Warum wird gesagt: Gelobt sei, der die Thora gegeben hat Seinem Volke Israel? 5) Warum werden die Worte „gelobt sei Cr" wiederholt? 6) Warum werden auf die Fragen der Söhne nicht immer diejenigen Antworten gegeben, die in der heiligen Schrift verzeichnet stehen? 7) Warum fragt der weise Sohn bei dieser Gelegenheit nach den Zeugnissen, Satzungen und Rechten, die der Ewige, unser Gott, befohlen? 8) Warum wird für ihn die Antwort empfohlen, daß man nach dem Genüsse des Peßachopfers keinen Nachtisch nehmen soll? 8) Warum wird oer Fragesteller tnb n«t.n .nnayn na als der böse Sohn bezeichnet? Wegen 'b «to or^? Hat doch auch der weise Sohn gesagt van«, und man könnte ihm entgegnen 177« «*n v27i«! 10) Warum erhält derjenige, welcher nicht zu fragen weiß, dieselbe Antwort wie der böse Sohn? 11) Welchen Zusammenhang hat die Antwort für den einfältigen Sohn mit der Einfalt desselben? Einige dieser Fragen werden durch eine andere Lesart beantwortet, die wir in Talmud Jeruschalmi finden und die wir gleich hier wiedergeben wollen, bevor wir zu der allgemeinen Erklärung dieser so überaus schwierigen Stelle der Hagadah schreiten. Im Talmud Jeruschalmi C. 10, Hagadah 4, lesen wir: mnyn na ,101« ino oan p ,^«e^ jnn «w p p ,yttn p ,nan p ,nnn «Pan opa h nj» n"n "1 pn no ioi« ho ypn p ,onay rpac 21x00 1 pkpth t pnna 'h no« nn« r(« ijtii« um*?« 1 nix io>« onsetrem 2pnm no« nn« P)« ^an p ioxy n« «nrnp pai ,nzvn n:tr ^22 i:^y pnioo on«v> mn niivn no ,22“? n«m nmayn