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Der Israelit · 1900-12-27 · Heft 102-103 (27.12.1900) · page 17

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Journal
Der Israelit
Volume
41 (1900)
Issue
Heft 102-103 (27.12.1900)
Date
1900-12-27
Page
– (sequence 17)
Language
German
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41. Jahrgang. Zweite Aeik. zu M102 & 103 des „Israelit". Literarische Umschau. '222 Nl'^v TI277n “^2 '22 bv B'VI-I'N Q^*|y 11,-J 760 71 ' b - 5 '7112 2712 nW22> ,7ISTX2 «22 .s'bin ,W2M2 ,2'N36 .N'bm P ' b 3 Selbstverlag des Herausgebers: M. Leonoro - Witz in Kemeose (Comitat Szabolcs), Ungarn. Der Verfasser dieses von den größten Koryphäen der Thorakunde in Ungarn approbirten Werkes, war einer der bedeutendsten Schüler von Rabbi Moscheh Sofer's s. A., nachdem er in seiner Jugend bei Rabbi Wolf Boskowitz s. A. den Grund seines reichen Wissens gelegt hatte. Nachdem er sechs Jahre ununterbrochen die Jeschiba in Preßburg besucht hatte, verheirathete er sich und lebte auch dann noch, dem Wunsche seines Schwiegervaters entsprechend, ausschließlich dem Studium der Thora. Als aber dann durch unglückliche geschäftliche Verhältnisse die Munificenz des letzteren nicht mehr ausreichte, den Schwiegersohn zu versorgen, war auch dieser genöthigt, sich dem Geschäfte zu widmen. Obwohl er auch als Geschäftsmann reüssirte und es zu einem gewissen Wohlstand brachte, blieb dennoch seine Hauptthätigkeit die emsige, eingehende Beschäftigung mit der Thora. Die Frucht dieses hingebenden, überaus gründlichen Thorastudiums liegt uns in dem posthumen Werke vor. Es war niemals für den Druck berechnet und enthält auch deßhalb keine Vorrede des Verfassers. Der Herausgeber fand das kostbare Manuskript vor und entdeckte bald die ungewöhnlichen Geistesschätze, die es in so reicher Fülle birgt. Die Fertigstellung und Veröffentlichung des großen Werkes war aber nicht leicht. Außer den pekuniären Schwierigkeiten war noch eine ganz ungewöhnliche dadurch zu überwinden, daß bei einer Feuersbrunst noch bei Lebzeiten des Verfassers, das Manuskript durch den Brand gelitten hatte, so daß auf jeder Seite acht halbe Zeilen vom Feuer beschädigt waren. Durch ungewöhnliche Vertiefung in den Geist des Werkes, gelang es dem Herausgeber, die Lücken zu ergänzen und so das Ganze in einer Weise wieder herzustellen, wie es uns nunmehr in vollendeter Form vorliegt. Es ist Geist vom Geiste des nvo an-, der au§ diesem herrlichen Werke so hell leuchtet, daß das Werk für alle Kenner der Thora keiner anderen Empfehlung bedarf. Der wackere Herausgeber hat dem in größeren Kreisen bekannten Verfasser ein Denkmal errichtet, für das ihm alle .-ran na£ aufrichtigen Dank schulden, den sie nicht sinniger, als durch Anschaffung dieses Werkes, abtragen können. y tri Ti' rnino *no j?£rrp!"NV flswn i»o twn p"“t2«7. p-tottnjmsri b tr v rt Selbstverlag des Verfassers: Rabbiner O. H a sch e l W a l l e r ft e i n in RzSezow (Galizien). Der Autor des vorliegenden Werkes ist in den Kreisen der Thorafreunde bereiis rühmlich durch sein vor einiger Zieit erschienenes Werk ans bekannt. Während jenes Werk aber nur seine Gegenstände behandelt, ist das vorliegende r,wvcb bestimmt. Die Belesenheit und tiefe Gründlichkeit, von welcher jede der vorliegenden xrcrvn zeugt, ist in unserer Zeit keine alltägliche Erscheinung, wie dies auch hervorragende Rabbinen Galiziens in ihren Aprobationen in sehr anerkennender Weise auSsprechen. Die jvbw, behandeln viele in früheren rv3*«M zur Discuffion gestellte Gegenstände in neuer, origineller Weise. Aber es fehlt auch nicht an neuen, durch die Zeitoerhältniffe entstandene Fragen, die hier ihre gründlich«, lichttzoLe Erörterung finden. Aus denselben greifen wir hier z. B. die Frage heraus, ob der Handel mit Magarine und Kunstbutter religionsgesetzlich gestattet ist: An der Hand zahlreicher, durchschlagender Beweise aus V'v D'pciBi wird hier nachgewiesen, daß der Handel damit zu untersagen ist. Für viele andere hochinteressante Materien, die hier ihre Behandlung und Erledigung finden, müssen wir auf das Werk selbst verweisen, das für n«iri eine Fülle reicher Belehrung nach verschiedenen Seiten hin bietet. 1B12 2'b ^Dl' 7 11*1 nXÖ 12-122 763 tjHpT Warn ypvuyun p-p-r -r» Selbstverlag des Verfassers: Josef Sofer, Bezirksrabbiner, D a r a i s k a (Com. Bihar), Ungarn. Das groß angelegte Werk -»'2 vipb', von dem nunmehr der vierte Band erschienen ist, bedarf für die Kenner der drei ersten Bände nur der Ankündigung, statt jeder sonstigen Empfehlung. Es ist für Rabbiner, Prediger, Lehrer und jüdische Gelegenheitsredner ein unentbehrliches Buch geworden, das für alle Sabbate des Jahres kür besondere Gelegenheiten, wie Bris Milo, Pidjonhaben, Bar-Mizwa, Hochzeiten und Trauersälle, der Sidra entsprechende Stellen aus beiden Talmuden, den Midraschim, Sofer u. a. m., übersichtlich geordnet enthält. Das Buch enthebt jeden Redner der Mühe des Nachschlagens in der großen hierher gehörigen Litteratur, indem es alle Texte in übersichtlicher Weife geordnet enthält. — Vielen dieser Stellen ist zudem ein Commentar beigegeben, welcher die Perlen der Midrasch-Erklärungen in einer Schnur aufgereiht bietet. Wir sehen dem Erscheinen des fünften Bandes,

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