Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 41 (1900)
- Issue
- Heft 86 (29.10.1900)
- Date
- 1900-10-29
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
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WWWMMMMW 4t. Jahrgang. Krste Anlage zu M 86 des ,-Israekit". Literarische Umschau. 2'Lv v"^ pnjp -nine Dp8n '2 jp^ -ibd Verlag: Max Rosenbaum Paks (Ungarn) Die Gegenstände dieses Hochinterestanten, bereits früher kurz in diesen Blättern erwähnten merkwürdigen Buches berühren „halb der Tobten, halb der Lebenden Gebiet." Der erste Theil enthält 86 Grabschriften der Großen rabbinischen Koryphäen und anderer hervorragender Männer, deren irdische Ueberreste auf dem alten B”nn .te der ehrwüdigen Gemeinde Preßburg ruhen. Der zweite Theil enthält eine Fülle überaus interessanter biographischer Notizen über die berühmten Männer, deren Grabschriften im ersten Hefte mitgetheilt wurden. Diese verbreiten ein belles Licht über viele historische Einzelheiten, die bisher unbekannt waren. Der Verfasser hat diese Einzelheiten mit großem Fleiß und rührender Pietät gesammelt und sie in anziehender Weise zu einem Ganzen vereinigt. In der Einleitung und in den das ganze Buch begleitenden Anmerkungen entwickelt der Verfaster eine ungewöhnliche Belesenheit in allen Partien der einschlägigen Litteratur. Große, zeitgenössische Autoritäten, wie Rabbinats-Assessor R. David Neumann in Preßburg u. a. haben in ihren, dem Buche vorangeschickten Aprobationen, dessen Gediegenheit in Ausdrücken rückhaltloser Anerkennung bezeugt und dasselbe so warm empfohlen, daß es nur dieses Hinweises bedarf, um dieser Arbeit einen großen Kreis von Lesern zu sichern. Obwohl das Buch nur 'bi-r: ii"! 7, behandelt, die der Gemeinde Preßburg angehörten, so dürfte doch das Interesse für diese vorzügliche Zusammenstellung weit über den Kreis dieser Gemeinde hinausreichen, da der große Theil der hier geschilderten aGin, eine universelle Bedeutung für die ganze jüdische Diaspora haben. Der Verbreitung des Buches dürfte besonders auch der billige Preis von nur Mk. 1.20 zu statten kommen, gegen deren Einsendung es von dem Verleger bezogen werden kann. by rn 'n n bv cn:i n ’ tp 2 mE'iwn «d n wsjywn ‘nc trc^ pen: maa ,a"n nn» jntp b'b:rv x'bbxa pp-: t'ex Der Name des Verfassers hat unter den Thorakundigen Ungarns einen guten Klang. Er ist ein Sohn des Verfassers der Werke xnci n:r-i :x Das vorliegende Wer.k rechtfertigt den Ruf des gelehrten Verfassers und läßt uns den noch ausstehenden Bänden mit Interesse entgegensetzen. Durch die Anmerkungen, welche der Sohn des Verfassers, der Herr Rabbiner von Klein-Wardein, den einzelnen n'ran beigegeben hat, erfahren auch die Ergebnisse der neuesten -":tr 'D die erforderliche Berücksichtigung. Von den in dem vorliegenden ersten Theile behandelten Gegenständen greifen!vir als von besonders aktuellem Interesse die et nrtrn heraus: :e tra* nb'n juSe: e& nw E"nxEx:x2i_' -pp XL": \x* -jec r'-rTE'. In der iccp pE^n, welche vom Verfasser des acha'^m x.na 'c herrührt, wird für die Unerläßlichkeit der naE nri'LL ein neues Argument gebracht, das, soweit uns bekannt ist, in den bisherigen r;rtpn über diesen Gegenstand nicht berührt wird, daß nämlich die njfxa unmittelbar sofort nach der nr-B stattfinden müsse. So zutreffend uns auch die Beweise erscheinen, die dafür aus dem Wortlaut der diesbezüglichen Stellen gefolgert werden, so wenig scheint daraus ein Verbot des Mezizah-Röhrchens gerechtfertigt, das bekanntlich von tjeb’N 'j:x; empfohlen, in Deutschland vielfach von c\nt Q'^mo gebraucht wird. Wir glauben, daß der Herausgeber, der diesem Verbot in der Anmerkung zu dieser riz'&n das Wort redet, das Röhrchen und seine praktische Anwendung nicht aus eigener Einsicht kennt. Wer die Handhabung der 712-22 71*22 mit diesem Röhrchen, in der Hand kundiger c^rra mit eigenen Augen beobachtet hat, muß der Wahrheit gemäß erklären, daß die hier ausgesprochene Befürchtung nicht zutrifft. Dabei muß immer wieder daran erinnert werden, daß die rrov'x welche die Anwendung des -2-22 Röhrchens gestatteten, es nur dort gethan haben, tvo ein regierungsseitiges Verbot der N2'2.2 vorliegt. Die rr*p tie'Et, ist an Herrn Rabbiner Rabinotviß in Nt'ünchen gerichtet und enthält eine Reihe zutreffender Bewertungen zu dessen E-a'2 Epmpn '2, welche den kritischen Takt des Verfassers bezeugen. Auch sonst ist das Werk reich an gelehrten und tief eingehenden Forschungen über die verschiedensten Materien des jüdischen Religionsgesetzes, doch müssen mir uns auf diese wenigen Proben an dieser Stelle beschränken und für das Uebrige auf das Buch selber verweisen. mswm rv.W :bs*ui lfcipa nS.Tp cyo nny b'mm d':^ t ’Ensa Vt B^e-pn b'jiskti pnx r» eb a> tixö xiebi B'jr2i ni-iyn cy i'xb njtrjr .B"rr a’“pn ry b*2*vve *1 V 2 ’ * n s - y ' ' Rcsponsen der Geonim, zum ersten Make herailsgegeben von Rabbi S. W e r t h e i m e r. Jerusalem 1899. 22 -f 94 S. in 8°. Diese neue Sammlung von geonimischen Respon-