Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 41 (1900)
- Issue
- Heft 40 (17.5.1900)
- Date
- 1900-05-17
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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in seiner aflfrcfcmntcn Mildherzigteit, >vic in früheren Jahren, unseren ganzen Bedarf an Wein und Cognac gedeckt. Dein großen Einfluß und dem rührigen Eifer unserer Delegierten in Berlin, den Herren Hugo Heilmann, Stadtverordneter Witkowsty und Rentner Alexander, ist es zu danken, das; wir daselbst eine neue Anzahl freunde und Gönner für unsere Bestrebungen gewonnen haben und sei den Herren an dieser Stelle unsere wärmste Anerkennung ausgesprochen. Allen edlen Spendern, die uns ihre Unterstützung durch Geschenke und Jahresbeiträge angedeihen ließen, sind wir hierfür zu besonderem Danke verpflichtet, ebenso unseren beiden Ehrendamen, Frau Bertha Baruch und Frau Rosa Bonn, für ihr aufopferndes und wohlthätiges Wirken. iHcctf a. Nh. Herr Lehrer L. Cohen dahier feiert am Sabbat Bechukausai, den 26. d. M., s. G. w. seinen siebzigsten Geburtstag. Am 1. August d. I. werden 60 Jahre verflossen sein, daß derselbe in den öffentlichen Schuldienst eingetreten. 26 Jahre hiervon fungirt er in der hiesigen Gemeinde. Alle, die Herrn Cohen und dessen segensreiche Wirksamkeit kennen, und deren sind nicht wenige, werden es gewiß nicht unterlassen, dem verehrten Jubilar durch ihre Glückwünsche oder sonstige Aufmerksamkeiten zu erfreuen. Herr Cohen ist auch auf dem Gebiete des jüdischen Kalenderwesens ein hervorragender Schriftsteller und gilt in diesem Fache als eine Capacität. Auch seine bibliographischen Kenntnisse sind nicht gering anzuschlagen. O e st e r r. - U n g. Monarchie. '-hMcii, 13. Mai. Gestatten Sie mir, sehr geehrter Herr Redacteur, einige Ergänzungen zu dem in Ihrem gesch. Blatte erschienenen Nachruf für meinen Heimgegangenen theuren Vater, Rabbiner Rüben Fink in Hamburg ein,! bei dessen '"b anwesend zu sein, mir zu meinem großen Schmerze unmöglich war. Es kann selbstverständlich in meiner Absicht nicht liegen, die Geistesgröße ltnb den alles überstrahlenden erhabenen Charakter des Verklärten — er war in beiden Hinsichten das treue Ebenbild seines unvergeßlichen Meisters, des Rabb. Josef Spiro in Jnowrazlaw b'pnr — an dieser Stelle u. unter dem Eindruck der großen Trauer, in die uns sein plötzliches Scheiden versetzt hat, zu würdigen. Einige Thatsachen jedoch sollten meines Erachtens dem jüdischen Publikum nicht vorenthalien bleiben. In vorgerücktem Alter hat der Unvergeßliche unter Ueberwindung der größten Anstrengungen sich eigenhändig eine mir. “£D geschrieben, und als dieselbe nach jahrelangem Fleiß fertig gestellt war, ihre Einweihung zu einem erhebenden Familienfeste gestaltet, bei dem er es natürlich an einer geistreichen nicht fehlen ließ. Unvergeßlich werden auch in Hamburg die originellen, stets aus dem Vollen geschöpften n'tr—r bleiben, die er an jedem ‘■“s n"->* anläßlich des "der p n hielt. Endlich wurde von ihm unter dem Titel rr;r, 't,t vor vier Jahren ein Werk veröffentlicht, welches allerdings nur einen geringen Thcil seiner wissenschaftlichen Lebensarbeit enthält. In demselben zeigt sich der Heimgegangene cm als ein Gelehrter, der sich den ersten Autoritäten — was die Originalität und Tiefe der Auffassung und Durcharbeitung des Stoffes betrifft — würdig an die Seite stellt. Davon zeugen auch die dort veröffentlichten gelehrten Unterhandlungen mit den größten Männern aus fast allen Ländern. Ein lveit größerer Schatz gelehrter Arbeit, die sich auf fast alle Tractate des Talmud erstreckt, ist noch handschriftlich vorhanden — ganz zu geschweigen von einem reichhaltigen wissenschaftlichen Briefwechsel mit den hervorragendsten Zeitgenossen. Nur ein beispielloser Fleiß konnte dies alles zuwege bringen. Sein Geist rastete weder Tags noch Nachts, ja selbst im Schlafe gönnte er sich keine Ausspannung. Wie oft war ich dessen Zeuge, daß er, im Schlafe sprechend, mit ein aroi) (8"L"r"c disputierte, als stünden sie leibhaftig vorihm. rrcmn mcscc» b'n: trctt> bv ten. Dr. Daniel Fink, Rabbiner. > Vermischtes. < Brnmath, 7. Mai. Rabb. Dr. Drevfuß von hier, ist seitens des isr. Konsistoriums zum Rabbiner in Saargemünd ernannt worden. Ltrafrburg, 7. Mai. Im Alter von 66 J«hren verstarb hier der früher- Vorstand der iSr. Gemeinde und Mitglied des isr. Konsistoriums Herr Leopold Bauer. Briefraste« der Expedition. Am 2. Mai c. wurden uns von einem Corsetgeschäft aus Nagy-Japad, Ungarn, fl. 8 zugesandt. Da der ©eschäftsftemvel vollständig unleserlich, so bitten wir den Absender um gest. Angabe seiner Adresse und event, für welcheu Hweck der Betrag bestimmt war._ Soolbad Harzburg Pension par/(haus. Mit Genehmigung Sr. Ehrwürden Herrn Landrabb. Dr. Rülf, Braunschweig unter Aufsicht Sr. Ebrw. Herrn Rabb. Dr. Auerbach. Halberstadt. — Neu erbautes, streng rituelles, vornebnies, ruhiges Haus I. 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