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Der Israelit · 1900-03-15 · Heft 22 (15.3.1900) · page 34

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Journal
Der Israelit
Volume
41 (1900)
Issue
Heft 22 (15.3.1900)
Date
1900-03-15
Page
– (sequence 34)
Language
German
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Zusammenstellung der im Jahre 1899 vom Unterzeichneten gemachten Sendungen. i i In den Monaten Januar & Februar laut Specifikation in Nr. 698 5,004 Mk. 18 Pfg. ,, „ „ März & April 5? 55 57 „ 704 5,250 „ 73 „ ,, „ Mai <L Juni 55 55 55 „ 708 3,177 „ 04 „ ,, ,, Juli & August 75 J5 55 „ 713 3,725 ,, 75 „ V V Sept. & Oktober ,. ,, „ „ 722 4,384 „ 31 „ 55 Nov. & Dezember r j? i' 727 7,170 » 47 „ Zus. 28,712 Mk. 48 Pfg. Die in früheren Jahren gemachten Sendungen betrugen . . 662,405 , 02 „ Dürkheim a. d. H., v"lN toatp n"'' 14. Januar 1900. Gesammtsumme: 691,118 Mk. 30 Pfg. Dr. A. ialvendi, Bezirks-Rabbiner. Alliance Israelite Universelle. Die Handwerksschule Jerusalems. (I. Fortsetzung.*) Das Jahr 1898 ist das sechzehnte Jahr, in welchem das Handwerk in den Schulen eingeführt ist. Dieses Jahr bildet in der erfolgreichen Wirksamkeit der Anstalt einen glücklichen Abschnitt. 22 Schüler sind in diesem Jahre ans unseren Werkstätten hervorgegangen, und leben von dem Handwerke, welches sie dort erlernt haben. Die jungen Leute sind meistens aus Jerusalem gebürtig, und durch das Handwerk sind sie dem Betteln und dem Hausiren entrissen worden. Andere junge Leute, welche in den verschiedenen Städten des Orients geboren sind, sind durch die Bemühungen der jüdischen Kolonialgesellschaft in Kleinasien und Syrien angestellt worden, und verbreiten dort bei ihren Glaubensgenossen die Liebe zum Handwerke. Der Unterricht ist durch Zweierlei besser geworden: 1. durch die Aufnahme von Lehrlingen, welche besser als früher vorbereitet waren; 2. durch einen methodisch ertheilten Zeichenunterricht. Die Schüler fühlen sich besser ausgebildet, sie lieben ihr Handwerk und schätzen das Gewerbe, welches bei ihrem Eintritte in's thätige Leben ihnen reichliches Auskommen verschaffen wird. Der Widerstand der Orthodoxen, welche früher Gegner unseres Werkes waren, ist durch unsere Erfolge besiegt worden. Wir haben die ofticielle und Öffentliche Unterstützung ihrer Rab¬ *) 8. Nr. 728. biner. Jeder muss anerkennen, dass unser Wirken höchst moralisch und wohlthätig ist, und dass wir Sorge tragen, an Körper und Geist gesunde Menschen heranzubilden. Selbst die Muselmanen geben uns oft Beweise der Duldsamkeit und Anerkennung. Bevölkerung. Die Gewerbeschule beschäftigt augenblicklich 25 Zöglinge, und zwar 17 in Werkstätten und im Internat. Die Zahl der Lehrlinge betrug am 1. Januar 1898 102, von welchen 24 Interne und 78 Externe waren. Sie vertheilten sich folgendermassen: 87 Schmiede, 25 Schreiner, 14 Bildhauer, 20 Kupferschmiede, 4 Steinhauer und 2 Kunstschreiner. 42 Schüler haben uns im Laufe des verflossenen Jahres verlassen. Fast alle hatten ihre Lehrzeit beendet. Wir haben eine gleiche Anzahl wieder aufgenommen. Unser Bestand am 1. Januar 1899 betrug 102 (84 Interne und 68 Externe), und zwar sind: 30 Schmiede, 29 Schreiner, 14 Bildhauer, 21 Kupfer schmiede, 6 Steinhauer und 2 Kunstschreiner. Dieser Bestandteil umfasst nicht die je nach Bedürfnis» in den Werkstätten vorübergehend beschäftigten Handwerker, noch auch die als Steinhauer in neuen Gebäuden zugelassenen eingeborenen Lehrlinge. Diese letzte Abteilung zählt 40 Lehrlinge. Gesundheitszustand. Der Gesundheitszustand im Jahre 1898 war schlecht. Unsere internen und externen Schüler mussten oft ihre Arbeiten aus Gesundheitsrücksichten unter-

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