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Der Israelit · 1900-03-08 · Heft 20 (8.3.1900) · page 25

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Journal
Der Israelit
Volume
41 (1900)
Issue
Heft 20 (8.3.1900)
Date
1900-03-08
Page
– (sequence 25)
Language
German
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UWWWWWWWWWWWW'MM»'» für baöG> Mrthodoxe -NuderrthunMi am) ML i iNft* I J i . um ^'. .. «. Mär; 1900.] 19lt. 1 Au 's Eöckterlein. bciu Französischen iibcrfcftt von ©. f^reudmatttt «Ir^iüluiu; ano dem 14. Jalirliunder!. Tie ^\£*raefilen bewohnten Spanien feit ntefrnren 4\al;ei'niiueue;i. Sic nahmen an all den .SUtecten, : Me Pie Herrscher de« SanPe« pepen ihre Feinde \\\ füll - reu hauen, t.'ieil. ^nr Friedenszeit waren iie Enünr uegrr. i Unter der Ü-cgierung Ton Fonan. war Ton Fo seph. ein sehr erfahrener Pude, Premier SJtiniftei. Die : Adligen de« VanSc*. wie and) die übrige Bevölletutig, i erfren.ten öa; oes ''sentstondeo. den dieser Minister über s da« Üreich ansznbreiten i-erttand. > vin einem Frübliitgsabende. al« die Bewohner vor s den Tlniren fasten, jah Don Joseph mit Aroeiien über (läuft, in seinem Pimmcr verschlossen. Ans dem Tische lagen groste Si cai ftcr, ant me (die er foSwährend (didte, um die Acittel ,]H finden. (Selb tu desrhaffen, ohne die Dienern, die ohnedies sehwer ans der Bevölternitg laste j ren. zn erhöhen, denn die Zlriege, welche der Herrscher rührte, halten den StauiMcbai} geleert. (5’nbfnf) ward da« Gesicht Don Joseph« anfgeheitert. „Dem Allmäch ligen sei Lob," sagte er, „ich habe einen An «weg gefunden, Geld herbeizufchasfen, ohne die Steuerpflichtigen in Anfregnng zu versehen." Dieser Minister verlor seine tugendhafte Tran und als einziger Trost blieb ihm seine Tochter Sarah, durch Schönheit des Körpers und Geistes ausgezeichnet. Dieselbe liest ihren Vater, so lange er sich seinen Betrachtungen hingab. in Ruhe. Erst als sie die Falten seiner Stirne sich glätten sah, trat sie auf ihn zu, umarmte ihn und sagte: „Vater, ich wollte Dich währerrd Seiner ArGii nidu stören." Der Vater, seine Tochter ebenfalls umarmend, er lviederte: „Dn weistt wohl, da st ich allster Dir Aiemand auf dieser Mell haoe. iedoeh habe ich die Pflicht, all mein plergnügen dem Herrseber nnd dem 'Volte dc« Landes, in wienern wir w 'inten, \w opfern. Sa nun. liebe T ocn tcr, 1 udH' S ir e ine Freundin, wit tue! nder Sn Dich zerü i :ruen tarnt ti .,(>• \?c n tool'te ich Dir sagen. " etuge attare W 0 v U 1), „dast id) Pring cssin Estella, oes Lönio.s er ocl .Vu'V, )\\X Freu ttdin erwor den ltabe." "web bin se br e rtrent, liebe i Toduer, dag Tu eine Freu iudn gefnn oen. besonders d ie Briig zenin . Xieft Freundschaft tann uns vielletdit nodi niisten." Sie erzählte weiter dem Vater, dast sie tut Garten einander begegnet. Dort gab die Prinzefnn den; Diener den Atiftrag, ztvei gleichfarbige Pferde herbei tntübren. -,u Sarah sieb noettdend: „Wir noolleit Beide zu Pferde steigett, nufer Gesiebt verhüllen, so dast man ttichl ztvisehen Priittessin ltnb Btinistertodtter unterscheiden tonne." „In der That, >vir hörten ztvei Leute streiten, welche die Prinzessin und welche die Toelster des Juden sei. Als wir znrüdtehrten, empfing uns der Lzönig sebr freundlich, er erlttndigte ficü bei mir nadi Deinem Wob! befinden." „Gebe der Allgütige, dast dies immer so bleibe," versetzte Don Joseph.

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