Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 41 (1900)
- Issue
- Heft 20 (8.3.1900)
- Date
- 1900-03-08
- Page
- – (sequence 19)
- Language
- German
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403 dische Professoren selbst zu ernennen und den ReligionSunterricht selbstständig, jedoch im Sinne der Staatsgesetze zu bestimmen und zu beaufsichtigen. P a l ä st i n a. Jerusalem, jviederholten Vtalen haben sich einzelne Europäer, auch schon Consortien, an die tü.rtische Negierung gewendet, um die Erlaubnist zur Errichtung einer Wasserleitung für die heilige Stadt zu erhalten. Immer bat die Negierung diese Gesuche ab- | schlägig beschieden. Um aber deren Wiederholung aus dem Wege zu gehen, will dieselbe jetzt das Unternehmen selbst in die Hand nehmen und hat eine Enquete darüber! angeordnet, in welcher Weise die Kosten zu decken wären. Man schätzt dieselben auf 1.600,000 Mark und verlangt zu ihrer Deckung die Aufbringung von 100.000 Mk. , jährlich. Die Stadtverwaltung hat nun eine Steuer nach Beiruter Muster vorgeschlagen, bei der die Regierung die Häute der geschlachteten Thiere zu Gunsten des Fiskus verkauft. Man hofft, dast in Konstantinopel dieser Vorschlag acceptirt werden wird und die Bauten bald beginnen können. — Die Vorschriften gegen die Einwanderung von Juden nach Palästina sind jetzt sogar auf die türkischen Unterthanen ausgedehnt worden. Die Behörden sind > angewiesen worden, auch diesen nur solche Teskerehs lJnlandspässe) zu geben, deren Gültigkeit auf drei Monat beschränkt ist. > Personalien. ■+ Kolin. Am 3. Februar verschied hier der seit einigen Jahren hier wohnhafte Rabbiner von Luze, Herr Salomon P o d v i n e c. Das am 5. Februar stattgefundene Leichenbegängnis;, an dem sich auch viele nichtjüdische Honorationen betheiligten, legte beredtes Zeugnist ab von der Achtung, der sich der Verstorbene erfreute. Am Friedhofe hielt unser allverehrter Rabbiner, Herr Dr. Raphael G u g e n h e i m e r , .in seiner bekannten feurigen Redeweise eine erschütternde Trauerrede, welche aus die Zuhörer, auch nichtjüdische, einen derartigen Eindruck machte, dast selbst eine hervorragende politische Zeitung in Prag sich über unseren Herrn Rabbiner in äusterst lobender Weise aussprach, was mit einem früheren Urtheile eines hiesigen Barons iibereinstimmi, der sich äuherte, er sei zwar ein gläubiger .Katholik, habe sich aber in seinem Gotteshause noch nie derart erbaut, wie im jüdischen bei der Predigt des Herrn Dr. Raphael Gugenheimer. Anzeigen. Für deu folgenden Theil ist die Redaction nicht verantwortlich. Schlug der Inseraten«»,ial,me ist Nets: für dir Montaasnmnmer, Sonntag Früh 9 Uhr, für die Donnerstngsnnminer. Mittwoch Mittag IS Uhr. Knser Statt gcl ngt rrgrlmästig Montag und Konnerstag in drn Abendstunden rum Mrs ndt. Reklamationen wegen;u späten Snntreffens beliebe man bei der betreffenden Postanstalt?» machen. Offerten ans Chifferannancen werden täglich, mit Ausnahme von Samstag und Sonntag, weiterbrfordert. TO TO ncEto hergestellt unter Aufsicht des Herrn Rabb. Dr. P. Kohn in Ansbach, ist das beste und gesündeste Pflanzenfett, vorzüglich zur Zubereitung von Fleischspeisen u. Mehlspeisen. kreis pro Pfand 70 Pfg. Wo keine Niederlage vorhanden, versenden wir Poftdofen von 4l/j Kilo brutto zum Preise von Mk. 8.VV einschließlich Nachnahmegebühr und Frankatur. [2064 H. Schlinck & Cie Mannheim, ros w Sämmtliche Colottialwaarea in beiter Qualität zu äußersten Preisen. Prompte, coulante Bedienung. Verkehr nur mit Wiederverkäufern 1.92c 1». J. Weil, Frankfurt a. M., Neue Zeit 19. Besonderer Beachtung empfehle mein reich assortirtes Lager in roy. und gebrannt. «affee'S HDD zu billigsten Preisen. Sämmtliche Waaren tragen das Siegel des ehrwürdigen Rabbinats der Isr. Neligionsgesellschaft zu Frankfurt a. M. Am 1. April d. I. eröffne ich in Fulda ein oüStZüä pciUtouat für Knaben, die die höheren Schulen besuchen sollen. Liebevolle Behandlung und Nachhilfe in allen Schulfächern wird zugesichert. Auf Wunsch Privatunterricht in hebr. Disziplinen. Referenzen erthcilen gütigst Sr. Ehrw. Herr Prov.-Rabb. Dr. E a h n in Fulda und Herr Seminar-Direktor Dr. H offmann, Berlin. [2073 Spiro, Lehrer, z. Z in Tiber»klengsfeld. CT^rollEi^TOlliHi^rallm^jallCT^.ralicn^fnillcn^ffg