Mannheim
Compact Memory

Der Israelit · 1900-03-05 · Heft 19 (5.3.1900) · page 9

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Israelit
Volume
41 (1900)
Issue
Heft 19 (5.3.1900)
Date
1900-03-05
Page
– (sequence 9)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
95% known words query
IRI
…/2446951-2449049-2449068--50206-2500644
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

41. Jahrgang. erläge ju M 19 -es „Israeli! u Literarische Umschau. Das Fragmentontargum (Targum Jeruschalmi zum Pentateuch). Herausgegeben von Dr. Moses Ginsb u r q e r. Berlin. S. C a l v a r i u. C i e. 16, 122 S. Dem Verfasser haben eine Reihe von Handschriften des unter dem Namen Targum Jeruschalmi bekannten Fragmentontargum Vorgelegen. Er legt seiner Veröffentlichung eine Pariser Handschrift zu Grunde, die am weitesten von dem zuerst in Venedig 161? 18 gedruckten Targum Jeruschalmi entfernt ist, und bringt dazu Varianten Zum gedruckten Texte, die in diesen sehr nahe stehenden Handschriften aus dem Vatican und aus der Leipziger Bibliothek sich finden. Die Einleitung ist sehr instructiv, nur hätte sich der Verfasser die ziemlich willkürliche Darstellung der Targumim sparen sollen. Mit der Herausgabe des Textes hat er der Targumforschung großen Dienst geleistet. fnc amax v; -na rrm r,nir bb'2 C.TIIX ^7,'wc 'ci renn •r, bb'z "ras a: r, arr 'c es? ‘rsrr cy^yansp ♦pa rtra n"a :nnc nrc -“lar Verlag des Herausgebers: Katz S a l 0 m 0 n , Ker. Rabbi in Hajdu-Szoboszlo, Ungarn. Es ist ein schönes Zeichen kindlicher Pietät, das Andenken der Heimgegangenen durch Veröffentlichung ihrer Geistesschätze in großen Kreisen neu zu beleben und dauernd zu erhalten. Während der Wirkungskreis dieser Großen in Israel sich bei Lebzeiten nur auf den kleinen Kreis ihrer persönlichen Wirksamkeit beschränkte, wird er auf diese Weise für die große jüdische Gesammtheit erweitert und so findet das Wort unserer großen Weisen crrnac "rr> rrr-aa a-p'-wr c^n; auch nach dieser Seite hin seine Bestätigung. Diese Pietät, der jedes hinterlassene Wort der zu verewigenden Ahnen heilig und theuer ist, erweist sich jedoch in vielen Fällen für derartige Publikationen deßhalb als ungeeignet, weil es ihr ungemein schwer fällt, das Treffliche von dem minder Trefflichen zu sondern. Von diesem Nachtheil, der vielen Litteraturerzeugnissen dieser Art anhastet, ist das vorliegende Werk frei. Es enthält eine solche reiche Fülle von Interessantem, Belehrenden und Gediegenen, wie es von den Hervoragenden b"tt pst nicht anders zu erwarten ist. Die dem Buche vorangehenden Aprobationen der Herren Rabbinen von Paks, Großwardein, Sotomen u. a. geben den Vorzügen des Werkes in so rückhaltloser Anerkennung Ausdruck, daß es zur Empfehlung keines anderen Hinweises bedarf. Die roaiBwwtor behandeln zum großen Theile hochinteressante, in das moderne, tägliche Leben tief eingreifende Materien, die sämmtlich mit einem ungewöhnlichen Aufwand von Gelehrsamkeit und Scharfsinn erörtert und erledigt werden. Der agadische Theil zeichnet sich durch geistsprühende, gemüthsvolle und ungemein überzeugende Art und Weise der Erklärung aus. Die Anwendung des alten nrpjö auf moderne, zeitgenössische Erscheinungen und Zustände verleiht den mm einen besonderen Reiz. Das ganze Ensemble läßt das Buch als bedeutsame literarische Eigentümlichkeit erscheinen, die gewiß nicht verfehlen wird, die Aufmerksamkeit fachmännischer Kreise der Thorakunde auf sich zu lenken. Zeitungsnachrichten und Correspondenzen. Deutschland. Oberdorf b. Bopf. Nach na» 'o feierte die hiesige israelitische Gemeinde zu Ehren des Herrn Lehrer Max, der seit 30 Jahren im Schul- und Gemeindedienst Hervorragendes geleistet, ein Bankett, in dessen Verlauf sich die Werthschätzung und Verehrung des Jubilars seitens dessen Gemeinde und Schüler bekundete, wie auch der erhebende und würdige Verlauf des Festes der ihren Lehrer feiernden Gemeinde zur Ehre gereichte. Herr Rabbiner Dr. K r 0 n e r schilderte in klassischer Ansprache die Pflichttreue, Bescheidenheit und Friedensliebe des Jubilars und dieses Lob wurde bekräftigt durch das Zeugniß des Herrn Stadtpfarrers T h p m, der Herrn Marx als Schulmann ein glänzendes Zeugniß ausstellte. Auf die Reden der Nachbartollegen Adler und Ullmann, folgte die Ueberreichung der vielen Geschenke unter entsprechenden Ansprachen seitens der Gemeinde und vieler Vereine. In sämmtlichen Toasten bekundete sich die Anerkennung der vielseitigen und erfolgreichen Thätigkeit des Gefeierten, der auch in den Kreisen der israelitischen Lehrer Württembergs durch sein umfassendes Wissen hochgeschätzt ist. Die israelitische Oberkirchenbehörde benützte ebenfalls diesen Anlaß, die langjährige Thätigkeit des Jubilars in anerkennendem Lobe zu würdigen. In ernsten und heiteren Worten drang überall der Wunsch durch, daß es unserem hochverehrten Herrn Lehrer a'2» nxv ty vergönnt sein möge, seinem Amte vorzustehen. Oe st er r. - Ungar. Monarchie. Wien. Dem 12. Jahresbericht des Krankenunterstühungsvereins „Livias Chen" pro 1899 entnehmen wir: In dem abgelaufenen Jahre vermochte de«: Verein,

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.