Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 40 (1899)
- Issue
- Heft 101-102 (21.12.1899)
- Date
- 1899-12-21
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
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3005 in TO Statusquv Gemeinden mit 183 Filialgerneiuden ( 48!)uibbiner und 180 RabbinatS-Verweser: in 170 Kviigreßgemeinden mit .881 Filialgerneindcn 10.8 Rabbiner und .880 RabbinatS Verweser. In 112 Gemeinden wurden die Predigten nur in ungarischer Sprache gehalten, in .85 in ungarischer und deutscher Sprache, in den übrigen in deutscher bezw. jüdischdeutscher Sprache, Konfessionslos haben sich 44 Personen erklärt, van denen sich.87 wieder in den Verband des Iudenthunw' aufnchincn liehen. 481 Personen haben in den Jahren 1800' und 1807 mit Anschluß an eine andere Konfession dem Judenthum den Rücken gelehrt. Pinn Jndenthume sind 200 Personen übergetreten, zumeist solche, die demselben ihrer Gelmrt nach angehört haben, sich aber taufen ließen. In .822 jüdischen Volksschulen waren 080 Lehrer angestellt. 18 117 jüdische Kinder haben keine öffentliche Volks schule besucht. In den Mittelschulen waren 12 000, in den Hochschulen 2020 jüdische Schüler. Rußland. Petcroliurq. In Betreff des Wohnrechts der Juden hat der Senat in Beranlassung einer Klage von Seiten einer in St. Petersburg lebenden jüdischen Wittwe eine das betreffende Oiesetz ergänzende Erklärung, datirt dom 20. Oktober d. I., abgegeben. Born Ministerium des Innern war den zwei nnverhelratheten Töchtern der Wittwe nicht gestattet worden, bei ihrer Mutter in St. Petersburg zu leben. Der Senat erklärte dagegen, daß die Mitglieder einer Familie das Recht haben, zusammen zu ivohnen, ivobei cs dem Haupt der Familie zusteht, nach den bestehenden Gesetzbestimmuiuzen den Wohnort zu wählen. Rach dem Tode des Mannes ist seine Wittwe als das Familienhaupt in Bezug ans ihre volljährigen unverheiratheten Töchter anzusehen. Ferner wird in der Erklärung festgesetzt, daß die Mitglieder der Familie eines Kaufmanns erster Gilde, der außerhalb deS jüdischen Ansiedelungsrayons angeschrieben ist, berechtigt sind, überall im Reich zu wohnen zwecks Handelsausübung auf die Vollmacht des Familienhauptcs hin. Briefkasten der Redaktion. Dr. «. 9»., Pose» r Dr. Bloch« „Oesterr. Wochenschrift", Wien. „Pesther Züd. Tagblatt", Pesth. Aus verschiedene Anfragen. - Nach Mittheilungeu, die wir in jüngster Beit erbielten, müssen wir bis auf Weiteres Tropon zu den Heilmitteln rechnen, die nur bei Lebensgefahr angewendet werden dürfen- In anderen Fällen muß der Gen u tz v o n Tr opon als verboten erklärt werden. Wir nehmen hierdurch unfern anderlautenden Bescheid zurück. Auf bezüglich Maggi'S scheint es mindestens sehr zweifelhaft, ob dessen Genuste nicht ernste religiöse Bedenken cntgegenstehen. Bu einzelnen Präparaten soll auch Fleisch und Milch verwandt werden. Briefkasten der Expedition. I. S. in W.: 3. Mai 1887 gleich!>. Jjar 5617, die Sidra ist HD N. Lehrer K in V.; Betrag von M. 10 —, und ®. Nürnberg: Betrag von M. 16.50 dankend empfangen. „Gut' Woch". Verlag von M. W. Kaufmann, Leipzig, Redakteur: «io« Wolfs. Wer eine „gute Woche" ersehnt, kann sie jetzt billig bei der obigen Buchbandlung erwerben. „Gut Woch" ist eine zwanglose Beitschrift, die in humoristischer Weise die Bustände in Erez Jisroel schildert, wenn wir dort wohnen würden. Trotz des gesunden Humors, der durch das Blatt weht, geißelt der durch seinen Sarkasmus bekannte Verfasser den Jndisterentismu« und den Abfall vieler Juden und selbstredend auch den Antisemitismus. krankfurt a. M. Schillerst!*. 41. -Sf-JHf neben €af<6 Bauer Sensal. Für Immobilien-Hypotheken und Finanzirungen. [6857 Sin jeiflen, -M» Für dm folgenden Tdetl ist die Redactiov nicht verantworüT" 3uuger Mann, 18 Jahre alt, der feine Lehre am 1. Oktober a. c. in einem Knovf rnrd Kurzwaaren-Geschäft Engros beendet hacke, sucht Stelle in einem möglichst gleichen EngroSgeschäfte, k as Samstags und Feinlage geschlossen hat. Offerten bitte freundlichst unter Rr. 8302 an die Geschäftäst, d. Bl. Schntzmappen für den „Israelit“, in hocheleganter Ausführung mit Goldpressung, liefert per StückMk. 1.50Pfg. die Geschäftsstelle diese» Blattes. Zur kalten Winterszeit schmeckt nichts besser, als eine Taffe Kaffee! Doch mutz dieselbe auch gute Eigenschaften befitzen. Eine solche gute, feine Taffe Kaffee liefert Cossmann’s gebr. Java-Kaffee. Derselbe ist a 75, 80, 85, 90 u. 95 Pfund Packet erhältlich. per '/> Nürnberg. In meinem Hause finden Schüler welche höhere Schulen besuchen wollen, gute Verpflegung, gewissenhafte Aufsicht, Nachhilfeunterricht, ev. auch Vorbereitung zur Aufnahme in höhere Klassen. Lehrer Js. Bamberger, Nürnberg, [8317 vordere Ledergasse Nr. 18, (früher an der „iSr. Präparandenschule i. Burgpreppach.)