Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 40 (1899)
- Issue
- Heft 79 (5.10.1899)
- Date
- 1899-10-05
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
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1660 Tüchtige, selbstständige BeikSuferin, sowie j. Mädchen, aus g Familie, für Geschäft u. Haus gesucht. Albert Abraham, 65951 Wurstfabrik, Köln, Perlenpfuhl. Köchin. Ein religiöses Mädchen, gesetzten Alters, perfekte Köchin, welches schon einigemal Haushaltungen selbstständig vorgestanden u. beste Zeugnisse aufzuweisen hat, sucht dauernde Stellung. am liebsten in Süddeutschland. Näheres durch Jacob D. Reis, 65181 Hetlbronn a. 9!. 8ür ein junge- Mädchen, von 17 Jahren, wird p. bald eine Stelle zur Erlernung de- Haushalts, in einer strengreligiösen Familie. gesucht. Ostfriesland bevorzugt. Gefl. Offerten unt. M. 8. 6563 an die Geschäft-st. diese- Blattes. Heirath! Für ein religiöses Mädchen, in den 30er Jahren, aus bester Familie, mit 6000 M. Vermögen und schöner Ausstattung. wird paff. Parthie gesucht; Wittwer nicht ausgeschlossen. Reflektant, wollen ihre Offerten einsenden unter M. T. 6564 an die Geschäftsstelle d. Bl._ Ia. Mast Gänse u. Ge stügel lebend und rituell koscher geschlachtet, versendet billigst Loewi» Amberg, _Pfalz. [241b Meiseposten-Gesuch 23j. jg. Mann, Einj.-fr., militärfr., s. 7 I. i. d. Kurzu. Galanteriewaarenbr. thät., s. St. i. e. Geschäft, wo Samst. u. Feiert, dispensirt. Off. unter F. B. J. 4664 au Rudolf Stoffe, Frankfurt am Main. £497a Anlral. Au meint verehrten GlaubenSvrüder, Freunde, Der wandte und Bekannte allenthalben! ES sind nun 53 Jahre verstrichen, seitdem ich nach manchen Gefahren und Mühsalen, mit denen eine solche Reise in jenen Zeiten verbunden war, auf Umwegen in Jerusalem ankam, getrieben von dem Wunsche, zur Verbesserung der materiellen Lage meiner Brüder im h. Lande etwas zu thun- Das Wenige das während dieses Zeitraums zu leisten mir gegönnt war, ist bereits vielen bekannt. Die jüdischen Pilgerwohnungen, zwei Krankenhäuser und Waisen-Anstatten sind größtemheils Früchte meiner Bemühungen. — Auch Colonisation durch jüdische Ackerbauer ließ mich durchaus nicht gleichgültig und that ich dafür, was ick konnte, und wirkte auch weiter fort, für hiesige Wohlthätigkeits-Anstalten soweit meine schwachen Kräfte dies erlaubten. Allein was bedeutet dies alles zu dem, was noch zu verbessern und zu schaffen wäre! Im vorgerückten Alter, nahe irdischer Laufbahn, möchte ich indessen die Existenz nur noch eine der Institutionen der h. Stadt, die mir sehr amHerzen liegt, gesichert wissen. Diese ist die rühmlichst bekannte und hervorragende, unter Leitung des bekannten „Talmud-Koryvhaen" Sr. Ehrwürden Herrn Rabbiner Jsaac Winograd stehenden Talmud- Hochschule „Thorath-Ebaun." Diese hohe Lehranstalt verbreitet seit ihrem Bestehen das Licht der h. Lehre und der Gottesfurcht. So herrlich und erhaben der geistige Zustand in diesem „Zelte der Thora" auch ist, so düster, traurig und trostlos sind deren materiellen Verhältnisse. Ohne jede feste Basis, ohne Fonds, ist sie ausschließlich auf Volontäre Eontributionen angewiesen, welche leider sehr spärlich fließend, die Ausgaben bei Weitem nicht decken. Die Anstalt ist momentan von 150 Jüngern freguentirt, welche größtentheils versorgt werden müssen. Bei der schwachen Betheiligung ist unsere Anstalt in große Schulden gerachen, so daß ernstlich eine Schließung derselben zu befürchten ist' Ich rufe daher alle Glaubensbrüder auf, dieser h. Lehranstalt nach Kräften beizustehen, gilt es doch der h. Thora, für die zu allen Zeiten unsere Ahnen ins Feuer ltnb Wasser gingen, eine Heimstätte zu schaffen und zu erhalten. Keiner unserer Glaubensbrüder verfehle zur Errichtung eines Fonds, den ich „Matnath-Nachliel" nenne, auf folgende Weise beizutragen: 1. Jede jüd. Gemeinde subventionire diesen Fond, mit mindestens einmaliger Unterstützung. 2. Betbeilige sich jede Familie mit beliebiger Summe. 3. Diejenigen, die sich ewiges Andenken sichern wollen, belieben sich an den Vorstand dieser Anstalt zu wenden, der ihren Wünschen in allen Details entsprechen wird. Der Allmächtige wöge allen edlen Spendern die herrlichen Früchte des großen Verdienstes — um der h. Thora und deren Verherrlichung — hienieden genießen lassen; und das Verdienst selbst ihnen im Jenseits reichlich lohnen! Selig Hausdorff, Vorsteher der deutsch, israelit. Gemeinde Jerusalem. (Adresse: Oberrabbiner Jsaae Winograd, Rector der Rabbinerschule „Torath Chaim" in Jerusalem, Palästina.) <>ür ein Frucht- und Karcf toffelgeschäft in der Provinz wird ein LetMdrg Israelit, gesucht. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Offerten unter 8. 6582 an die Geschäftsst. d. Bl. erbelen. Lehrmädchen. mit guter Schulbildung, sofort gesucht. Gebrüder Glias, Manuf, Damenu. Herreu- Garderoben. £6540 Steele, Ruhr. Ein besseres, junges Mädchen, welches kochen versteht und leichte Hausarbeit mit übernimmt. ges. Ein Dienstmädchen ist vorhanden. Frau S. Ehrlich, 6003J Iserlohn. CSür mein am Sabbat str. ö geschlossenes Herrengarderoben-Geschäft, verbunden mit Maß- und Schneiderei im Hause, suche per sofort einen £6599 Lehrling. Salomon Jutz, K u r n i k, bei Posen. Heirath. Suche für geb., häuslich erzog., anspruchloseö, hübsches Mädcben, Mitte 20er, aus hochachtb. Familie, geschäftlich hervorrag. tüchtig, mit 10,000 Mk. Baarvermögen, paffende Parthie. Strengste Diskretion. Gefl. Off. u- L. M. 6558 an die Geschäftsstelle dieses Blattes. ^ie Religiousleh rer-, Kantor und Schächterstelle zu Niedersept (Ober-Elsaß) ist zum 1. October zu besetzen. Bewerb, wollen sich sofort an Herrn M. Bernheim, Metzger, wenden. £6342 Verantwortliche Redaction: OScar Lehmann in Mainz. — Expedition des „Israelit", Schottstraße Nr. 2, Mainz. Druck und Verlag der 3oh. Wirth'schen Hofbuchdruckerei-Actien-Gesellschaft in Mainz.