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Der Israelit · 1899-11-30 · Heft 95 (30.11.1899) · page 9

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Journal
Der Israelit
Volume
40 (1899)
Issue
Heft 95 (30.11.1899)
Date
1899-11-30
Page
– (sequence 9)
Language
German
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MDWAMHMWDWWWUMWAMWM XL. Jahrgang. Erste Seilagr M M 95 des „Jarnriit“. Literarische Umschau. n'i'irn mtPiD iid bv D'tP'ii 'xi2' \z , “>co .1 p^n -I2-C3 ißD — nptp p p3 rrain «ü’rs'rr bs^s ^X'N' n«o Selbstverlag des Verfassers: Rabbiner M. Howscho in Schkudy, Gouvernement Kowno (Rußland). Das Werk bedeutet eine erfreuliche Erscheinung auf dem Gebiete der Agada und Homiletik. Man merkt dem Verfasser an, daß er etwas zu sagen hat. Das ist kein Maggid alten Schlags, sondern ein gewandter, geistvoller Redner, dem auch das moderne Wissen nicht fremd und der es in den Dienst der Erklärung der Thora und der dunklen Aussprüche unserer Weisen stellt. Es ist alter Wein in neuen Flaschen, der uns hier geboten wird und dessen Genuß jeden Kenner mit Befriedigung und dem Wunsche erfüllen wird, daß der Verfaffer in der Lage sein möge, seine zahlreichen anderen handschriftlichen Werke drucken zu lasten. Er hat ans diesen in dem vorliegenden Buche 10 iwn zu 12182 D veröffentlicht, weil diese Parthien schon druckfertig waren, während die anderen noch der Ergänzung und Fertigstellung bedürfen. Im Interesse einer systematischen Ordnung ist es zu bedauern, daß der Verfaffer nicht mit rrcni zum 1. Buch der Thora begonnen hat, da es doch trotz der in der Einleitung versuchten Rechtfertigung eigenthümlich bleibt, wenn ein so groß angelegtes Werk mit dem 4. Bande beginnt. Der Sache selbst thut aber diese Reihenfolge keinerlei Eintrag und wir sind ^überzeugt, daß Rabbiner, Prediger und Lehrer und überhaupt alle, welche in der Lage sind homiletische Vorträge zu halten, das Werk mit großem Nutzen verwenden werden. Es wäre zu wünschen, daß ein rascher, reicher Absatz den Verfaffer ermuthigte, recht bald Die Fortsetzung dieses trefflichen Werks folgen zu lasten. 1121 '1312 x^>2'11 X713P2 D'BIII ^'3 L]"0 ityjn s>trn i'ysn 'jco cxn rii‘c i«22 12*71 ‘kbSsi Selbstverlag des Vers.: «tri p"pi raxi p'tstpij^xi Rabbiner Ö. Heschel Wallerstein in Rzeßow (Galizien). Das vorliegende Werk enthält nrarn, welche der Verfaffer in den jüngsten Jabren am bnri und 1312» rav gehalten hat. Dieselben beginnen und schließen sämmtlich mit ii)x isi, welche der Bedeutung der Tage, an welchen sie gehalten wurden, entsprechen. In der Mitte wird ein xwv behandelt z. B. ,wera fw? "p-n nsrv xvn viub aioix px pcn bv ncsrr nx wwi pis> 'Di bv pp iw ptomr und mehrere andere. Freunde des tutä von altem Schlage werden in diesen Abhandlungen viele treffliche Behandlungen von schwierigen Schrift- und Midraschstellen finden und ebenso legen für die Belesenheit und die scharfsinnige Combination bei Behandlung der halachischen Parthien des Werks sämmtliche Abhandlungen beredtes Zeugniß ab. — Dem Werke voran geht ein hochinteressanter Stammbaum der Familie des Vers rffers, aus welchem ersichtlich ist, daß derselbe deutscher Abstammung ist, und seinen Namen auf Rabbi Moscheh Wallerstein, dem Großvater Rabbi Lipman Hellers (Verfaffer des 312 ci niöKn) zurückführt. — Wir tiupfehlen das nach verschiedenen Seiten überaus belehrende und interessante Werk allen Kennern unserer heiligen Literatur aufs wärmste. b‘pw b:v bttpm' niö m'bxi px2iö mo rv nx^ xr fjnwjne ,Ypai S]1K1D2W ’ p"p Ta« w» xvxbxo p"pi 31 12221 omsx Verlag: Ed. Singer'sche Buchhandlung, Szekes-Fehervar (Ungarn). Der Verfaffer dieses pasthumen Werkes war Zeit- und Studiengenoffe Rabbi Moscheh Soser's hm, dessen genialer Auffassung und Behandlung von D'pD',81 d b> wir auch hier begegnen. Das Werk enthält einen fortlaufenden Commentar zu vielen rimrsv des ^22 Tö^ri und darunter Excurse über die mmv: 132^ ii'8x ,abiyb X3 xbrp 131 xn bv 12071 1133 )»b 7188 121 p'88 pi"13 >1X81 X 1818p 7131 , rinHs» 12712 7121^, und andere. Dem Werk geht als Vorwort eine hochinteressante Abhandlung des Herrn Rabbiner Schlesinger von Tapolschan voran, die mit vielen überaus instruktiven Anmerkungen des Herausgebers Herrn Rabbiner A. Singer in Var-Palota versehen ist. Wir entnehmen derselben viele intereffante Angaben über die Persönlichkeit und Bedeutsamkeit des Verfaffers, der, wie uns scheint, außerhalb Ungarns wenig bekannt und noch weniger gewürdigt ist. Die Darstellung ist mit vielen geistvollen Erklärungen agadischer Aussprüche aus Talmud und Midrasch kunstvoll durchwoben und enthält einen bi. sondern Werth durch die Anmerkungen des Herausgebers, die eine Fülle lichtvoller Notizen aus der Geschichte der ungarischen Rabbiner enthalten. Es ist dies ein Gebiet, in dem es leider kei-

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