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Der Israelit · 1899-09-04 · Heft 70 (4.9.1899) · page 11

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Journal
Der Israelit
Volume
40 (1899)
Issue
Heft 70 (4.9.1899)
Date
1899-09-04
Page
– (sequence 11)
Language
German
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WWWWM 1499 die Antisemiten greifen selbst die hohen deutschen und österreichiichen Beamten an, die den französischen Generälen Fälschungen Nachweise«. Damit Dreyfus schuldig sei, muß für da« Organ Vergani«, für da« ^Deutsche Volksblatt" sogar Oberst Schneider bei seinem Dementi gelogen haben. Da aber selbst die bornirten Leser dieses Schmutzblattes vielleicht Zweifel he^en könnten, so wird gleich die Erklärung hinzugefügt, nämlich Oberst Schneider ist Jude oder stammt doch aueiner Frankfurter Judenfamilie. So genirt sich der Antisemit nicht die Wahrheitsliebe eines hohen Offiziers in seinem eigenen Batelande zu begeifern, nur um den Judenfeinden in Frankreich zu Hilfe zn eilen. > Dermischies. W. Bad Gm«, im August. Ein bequemer und schöner Spaziergang durch di« Kuranlagen führt un» in das Haus de- „israelitischen Cent ral-Waisen- und Mädchenheims". Diese Centtal-Anstalt für arme, gesunde Waisenmädchen ist in ihrer Art einzig und sehenswert-. Die Mädchen, welche ein Alter von 6—16 Jahren haben, erhalten daselbst eine vollständig unentgeltliche Erziehung und Ausbildung für das praktische Leben. Gegenwärtig befinden sich in der Anstalt 30 Mädchen au« fast jeder Provinz Deutschlands und ein holländisches Kind. Die Anstalt bestebt aus einem großen Vorderbanfe mit Hellen, hohen Schlaffälen, einer Kaltwassereinrichtung, einem Turnsaale, Hofe, Spielplätze und herrlichem bis an die Kuranlagen sich erstreckenden Obst- und Gemüsegarten Der erste Vorsitzende de« Mädchenheims, der Badearzt Dr. Aronsohn, der für diese Anstalt lebt und strebt, wie es in aufopfernder Liebe einst feine selige Gattin gethan, sorgt auch in väterlicher Weise für das Fortkommen der entlassenen Zöglinge. Go hat beispielsweise jede« Kind sei« eigenes Sparkassenbuch. Wer ein gute- Werk tbun will, denke auch a« diese so wohlthätig wirkende Anstglt. Briefkasten der «edaktton. A. B. 1«0, PrGtargard: Einen Aufschluß darüber, was da« Kaddischgebet für die verstorbenen Eltern zu bedeuten hat. finden Sie in unserer Nummer 34 vom 1. Mai ds«. I.. Beilage, Artikel „Aus der Provinz Pose». Aus Wunsch senden Ihnen gerne betr. Nummer zu. Berichtigung. Die Angabe im Frankfurter iSr. Volkskalender pro 5660, S. 115, Hatz ich über da« Kaschruth des Restaurant Max Nebenzahl in Nauhetm Auskunft ertheile, beruht auf einer Verwechslung mit der richtigen Angabe auf S. 129, «ach welcher ich als Referenz über di« Zuverlässigkeit de- Kaschruth desselben Restaurateurin San R e m o genannt werde, denn nur hier habe ich mich persönlich in den letzten Jahren davon überzeugen können. Dr A. Berliner, Berlin. Aarzbrrrg PftrK&su«». Streng rituelle- Etablissement I. Range-. Mit Genehmigung Sr. Ehrwürden Herrn Landrabbiner Dr. Rülf, unter Aufsicht Sr. Ehrwürden Herrn Rabbiner Dr. Auerbach— Halberstadt. In schönster Laae, ruhigevornehme« Hau« am Walde unb der Promenade, 46 eleg Salonmit 36 BalconS. große Veranda, extra gut« Verpflegung Volle Pension hui. Zimmer von 6.50 M. an. Samstag- Gottesdienst, «räffnung 1. Mat. 27511 «fax Hecht. ■r Anreisen, i* Für de« folgenden Bhctl ist die Äedaclien nicht verattworllich «in tüchtiges, zuverlässige« jüdisches Mädchen, geg. guten Lohn, für Küche und Hau« gefncht [5806 Frau Adolf Banm, D armstad t, Wendelstadtstraße 1. «ine große min "idd, mit gutem Pergament, vorzügl. Schrift, preiswürd. zu haben »et ». «rünedanm, tdid, _Fulda. [5875 Oür unser Eamst. u^FcierxJ tage geschlossenes Manufacturgeschäft ist per 1. Octob. eins Stelle für ein Lehrmädchen vacant, welch, auch Gelegenheit gebot, wird, sich baushaltlich auszubildeu. Gebrüder Läwenftet«, S i egb urg, Rheinland. [5766^ trinken tanfende von Han-Haltungen nur Cessmaim’s gebr. Java-Kaffee, wett derselbe alle gute» Eigenschaften in sich dereinigt. Preise. * «0, 65, 70, 75, 80, 85, 00 « 95 Pfg. per »/, PfnndPacket. Hotel Kantmann Mad-Arückenau. Allen Freunden «. Bekannten wünschen wir einer 712112 »TO’nm TQTO - Famtli« Jtttnfmann & (6025 «nche per 1. Oktober ein mit Vergütung. s5926 G «kaffel, Restaurateur, H a n a u a. Mkommistelle stei. Wir suche« ein. «kommt« zu engagtren, welcher auch kleinere Reisen zu besorgen hat. Eintritt sofort. [6018 Gebr. Erlanger, Merferisu. Paffementerie Engro«, Luzern, Schweiz. /Ltreng-religiöfer Manufacturist. 29 Jahre alt, von angenehmem Aeußern. routintrterjDetailreisender, sehr vermögend, wünscht in ein gutgehendes Geschäft an mittler. Platze etnznhetrathen Off. unter L. E. 6017 an die Geschäftsstelle dfs. Blattes.!

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