Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 40 (1899)
- Issue
- Heft 64 (14.8.1899)
- Date
- 1899-08-14
- Page
- [Seite] (sequence 11)
- Language
- German
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1815 -!N in« wkh iS in« und selbst die ausdrückliche Erklärung des allgemein bekannten cm nasn, welcher '1 m* 55a den Standpunkt des 'Ti^a durch das schwerwiegende Bedenken erschütterte: iai mx 'iin rsn nam •fai epi am aitsim pai an^ px mx. Der Vergleich mit cnn, dessen Ansicht in 'p 'w pm anno rir bekämpft wird, paßt durchaus nicht. Was jedoch den Hauptpunkt anbelangt, um den es sich handelt, die Frage wegen des Gebrauchs von Enten mit schwarzem Schnabel, so ist es ebenso erstaunlich wie betrübend, daß der Einsender keine Notiz nimmt von dem, was v'i3v na bv2, eine Autorität ersten Ranges, über diesen Punkt ausdrücklich erklärt: rpa nn Tier ra ''2 txi ami bw: mmx iai ~’t"x moipe iwpa .um pnpib N'ax (3N3"X3 ib'7 piix pmpi) nmn» fin^oioinr .'w: a’Jtan an ana xae» pptpin pxi a’xa „Es giebt Gegenden, in denen Gänse und Enten mit schwarzen Schnäbeln verboten sind. Es erscheint daher" u. s. w. Zu diesen Gegenden, von welchen awza na handelt, gehört Friedrichstadt, wo von Alters her der Gebrauch ist, Enten mit iinir» aiain nicht zu essen, ein Gebrauch, den der Herr Oberrabbiner in Altona trotz eines dahingehenden Wunsches von Seiten eines Gemeindemitgliedes aufzuheben sich nicht veranlaßt sah und durch die Bemerkungen des Herrn Einsenders sich schwerlich veranlaßt sehen wird.*) S. Montag, Kultusbeamter. Oesterr.- Ungar. Monarchie. Prag. (Gegen die deutsche Amtirung bei der hiesigen isr. Cultusgemeinde.) Die in der „Närodni rednota ceskozidovskd“ ververeinigten Israelinn czechischer Nationalität haben an die Statthalterei ein Memorandum gerichtet, in welchem um die Durchführung der nationalen Gleichberechtigung bei der Amtirung innerhalb der hiesigen irr. Cultusgemeinde ersucht, mit anderen Worten das Verlangen gestellt wird, im isr. Rathhause in Prag möge die deutsch geführte Amtirung durchbrochen werden und einer doppelsprachigen weichen, um in absehbarer Zeit ausschließlich ezechisch zu werden. England.? London. Jewish Chroniele veröffentlicht ein Interview mit Steinitz, dem berühmten Schachspieler. Im Verlaufe dieser Unterredung kam der alte Held der 64 Felder darauf zu sprechen mit wievielen Glaubensgenoffen er schon um die Meifter- *) Unter Bezugnahme auf die Notiz des Herrn Rabbiner Buitenwieser '"3, Straßburg, in Nummer 61 d. .,Jsr.", werden wir darauf aufmerksam gemachl, daß nach Rabbi Samuel Bondi 7' L>, Mainz, die in Rede stehenden Enten für verboten zu erklären sind. (Vergl. die rown im am mn *d Seite schaft im Schach gerungen habe. Während seinelangen an Erfolgen reichen Lebens haben ihm solche Spieler ersten Ranges wie Zuckertort, Winawer, Günzburg die Meisterschaft streitig gemacht, er hat dieselbe aber 28 Jahre hindurch behauptet, bier sie im Jahre 18 '4 an den jüngeren und frischeren Dr. Laster abtreten mußte. Auch dieser ist Jude wie sein jetziger Konkurrent Janowsky in Pari». Gerade im Schach haben die Juden von jeher eine hervorragende Stellung eingenommen, wie» die» am deutlichsten zum Ausdruck kam in dem Pariser Turnier von 1867, in dem Kolisch den ersten, Winawer den zweiten, Steinmetz den dritten Preis gewann. Letzte Naetzrichts». Boden, bei Wien. Donnerstag fand hier unter sehr großer Betheiligung das Leichenbegängniß des im 81. Lebensjahre verstorbenen Herrn Heinrich Berger aus Wien statt. Dem so überaus verdienstj vollen Manne, den eine seltene Frömmigkeit zierte, wurde auf seinen Wunsch keine Leichenrede gehalten. Unermüdlich war er und nie erlahmte sein Interesse, wo es galt, für die Verbreitung der Thorakenntniß, für Kindererziehung, für Krankenpflege und überhaupt für irgend ein Werk echter Menschenfreundlichkeit einzutreten. Wir behalten uns vor, all dieses in einem größeren Nachruf ausführlich zu schildern. ♦rvajwn Telegramm. Wien, 14. Aug. Baronin Charlotte Königswarter erhielt die höchste für Damen bestimmte kaiserliche Auszeichnung den Elisabeth-Orden Zweiter Klaffe. Briefkasten der Redaktion. Alfred Goldstein in O. H.: 1. Januar 1887 gleich b. lebet 5647. Die Sidra ist tW’i. Briefkasten der Expedition. §. G in N. Betrag von M. 14. - dankend empfangen So-albttd Havzbrrvs Pavhffau& Streng rituelles Etablissement I. Ranges. Mit Genehmigung Sr. Ehrwürden Herrn Landrabbiner Dr. Rülf, unter Aufsicht Sr. Ehrwürden Herrn Rabbiner Dr. Auerbach— Halberstadt. In schönster Lage, ruhiges vornehmes Haus am Walde und der Promenade, 46 eleg. Salons mit 36 Balcons, große Veranda, extra gute Derpstegurrg Volle Pension incl. Zimmer von 6.50 Man. Samstags Gottesdienst. «rSffaung I. Mai 2751) Utax Hecht.