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Der Israelit · 1899-08-03 · Heft 61 (3.8.1899) · p. [Seite]

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Journal
Der Israelit
Volume
40 (1899)
Issue
Heft 61 (3.8.1899)
Date
1899-08-03
Page
[Seite] (sequence 12)
Language
German
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129* werden, findet jedoch da» zweite Projekt größeren Beifall, dann wird die Bahn über Hille (d22), Narhardeah (trpnn.ii) undSura (rrnoigebaut werden. Aber jedenfalls wird die Bahn hier in Bagdad eine Hauptstation haben. Sie sehen also, daß an dem Bau der Euphratbahn nicht nur die deutsche Bank, sondern auch die Bibelforscher und die Talmudisten sehr interessirt sind. — Die türkische Regierung läßt über den Tigris hier eine Kettenbrücke im großen Style bauen._ Eingesandt. In der Arbeit des Herrn Dr. E. Pleßner war auf den Satz osrin waipn und auf dessen Deutung Bezug genommen. Merkwürdig genug, daß die Septuaginta dieselbe ebenfalls in eigenthümlicher Form anführt. Dort wird der Satz übersetzt: aQqxtaa Vficcg ß-vyatiqeg, Ugovoukrje kv rate dovdfuoiv xcd b rate taxvaeai rov uyqov ic. Also: „Ich beschwöre Euch, Ihr Töchter Jerusalems, bei den HeereSmachten und bei den Gewalten des Feldes rc." Swufug ist X2X' das Heer, wie man Anfang 12NV2 sehen kann. Jene deuteten also niiost als Heere und mit Bezug aus die Grundbedeutung von b'n als Gewalten. Das Feld ist der Ort der Schlacht, wie es auch Philo bei Kain und Abel deutet. Hier haben wir die Auffaffung vor uns, daß der Satz uns vor der Benutzung von Kriegsheeren und von Kriegsgewalt abmahnt, um dadurch die ewige Liebe Gottes zur Wiedererlangung de» Heiligthums und des Reiches zu erwecken. So stimmen hier und von tausend anderen Stellen Rabbinen und hellenistisch - alexandrinische Schriftdeuter überein, was uns nur auf eine gemeinsame Ueberlieferung schließen lassen kann, zumal stch die Einen nicht auf die Anderen berufen. Preußisch-Stargard. Dr. L. A. Nosenthal, Rabbiner. Ser der Redaktion neu eingegangene Siicher. (Besprechung Vorbehalten). o m und Jerusalem b i c letzte Nationalitätsfrage. Briefe und Noten von M. H e ß. Zweite unveränderte Auflage Mit einem Bilde des Verfassers und einer Vorrede von Dr. Bodenheimer. Leipzig. M. W. .Kaufmann. 1899. Brandeis' illustrirter israelitischer Volkskalenver für das Jahr der Welt 566 0. Herausgegeben und redigirt von Jakob B. B r a n d e i s. Prag 1899. ('ha 8i<l 6 in Marche des Juifs, par Ben Akirn Proprifcte de l’Editeur H. Pardini, Czernowitz (Buchovine). Prix: 1 Krone 40 Heller. Religio us versus Political Zionism. A Sermon preached at the North London Synagogue, on Sabbath, November 12th, 5659—1898. By the Rev. Dr. Adler, Chief Rabbi. Printet by Request. Alfred J, I s a a e s & Sons. London 1898. vermischtes. London, 1. August. Wie die „Dailv Mail" aus Johannesburg meldet, hat der Bolksraad am Montag in geheimer Sitzung den Antrag Krügers ani Beseitigung der mit dem GlaubenSbekenntniß zusammenhängenden Be schränknngrn der politischen Rechte abgelehnt. Berichtigung In dem „Literarischen Bericht" auf Seite 1274, Nr. 6<> de» „Israelit", muß es heißen.- „Das Wort n'DW’DD Sderadjot't} 56 a ist nicht, wie der Verf. meint, von itOD ob zuleiten, sondern von lv'D „schlecht" mit Vorgesetztem Auch soll es daselbst zweimal „Bar Kapra", statt „R. Safra" heißen. Briefkasten der Redaktion. I. Z. in W.: Der Betreffende darf an rwn KW und "HDD dv trotz seines m^DN vorbeten, da dieses in: Interesse der Gemeinde liegt. Th. D. in Sch.: Nur wenn es bis jetzt in dortiger Gemeinde Brauch war, sonst nicht. I. vr. in M.r Oman 7PDO btvb wird der Pentateuch Commentar genannt, den der berühmtelBersasser der npDDN Dmu geschrieben hat. Die vier Turim sind eine bewun dernswerthe Kodification unseres heiligen Gesetzes, soweit wir es jetzt nach Zerstörung des Tempels zu erfüllen haben, welche auch R. Joses Karo bei Abfassung des Schulchan Aruch vornehmlich zu Grunde legte. Der Verfasser der Turim» Rabbi Jacob. Sohn des R. Ascher ben Jechiel (R'osch) wohnte in Toledo und starb um 1340. St. in Ar 22. Januar 1887 gleich 26. Thebet 5617. Die Sldra ist ndni. A. I. in Z. r 30. Januar 1887 gleich -5. Schewat 5647. Die Sidra ist ND. Herrn Rabb.-Eand. Samuel Grauer in LiSko (Galizien): Ihre zutreffende Erklärung der Worte Rafchi's: niDintc^ 1V2 ra«’ zu j"d nina* haben wir dankend erhalten. Ihr Abdruck unterblieb lediglich deßhalb, weil die Rasck.istelle zu dem Gegenstand der Behandlung in zu losem Zusammenhang steht, als daß wir das volle Ver ftändniß bei der Mehrzahl unserer Leser hätten voraus fetzen dürfen. _Für den folgenden Theil ist die Redaction nicht verantworüich._ Eovurg. Einem längst gefühlten Bcdürfniß ist hier endlich dadurch Abhilfe geschaffen worden, daß unser bis heriger Restaurateur, Herr Moritz Sander, die bayerische Bierhalle, Badergasse 7 hier, angekauft bat, um dieselbe zu einem Hotel mit gut möblirten Zimmern einzurtchten. Den guten Ruf, den das seitherige Restaurant Sander be treffs seiner streng rituellen guten Küche sich erworben, läßt erwarten, daß das neue Hotel ein angenehmer Aufent halt für Reisende wird. i^arfiFmuö Streng rituelles Etablissement I. Ranges. Mit Genehmigtlng Sr. Ehrwürden Herrn Landrabbiner Dr. Rülf, unter Aufsicht Sr. Ehrwürden Herrn Rabbiner Dr. Auerbach - Halberstadt. In schönster Lage, ruhiges vornehmes Haus am Walde und der Promenade, 46 eleg. Salons mit 36 BalconS, große Veranda, extra gute Verpflegung Volle Pension incl. Zimmer von 6.50 M. an. Samstags Gottesdienst. Ctüffnuttg 1 Mai 2751] Utax Hecht.

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