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Der Israelit · 1899-07-31 · Heft 60 (31.7.1899) · p. [Seite]

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Journal
Der Israelit
Volume
40 (1899)
Issue
Heft 60 (31.7.1899)
Date
1899-07-31
Page
[Seite] (sequence 12)
Language
German
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1276 Schiffen mit Süßigkeiten und marokkanischen Pantoffeln hausiren zu gehen, und sie erlernen dabei freilich einige Sprachen, sie reden etwas arabisch, ein schlechtes spanisch, ein noch schlechteres französisch und ein paar Brocken englisch und deutsch. Aber alle übrigen Kenntnisse gehen ihnen vollkommen ab. Allen diesen Uebelständen abzuhelfen, haben die Juden in Sevilla jetzt einen Verein gebildet, der ein Begräbnißplatz kaufen soll, sowie eine kleine Schule und Synagoge einrichten wird. Da ihnen aber die Mittel dazu fehlen, so wenden sie sich um Unterstützung an ihre reicheren Glaubensgenossen in Europa. Rußland. Petersburg. (Jüdische Vornamen.) Die juristische Zeitung berichtet folgende Thalsache: Der Assisenhof verurtheilte den Kaufmann Froim Kolornietz wegen Anwendung des christlichen Vornamens Theodor. Der Verurtheilte appellirte wegen dieser Entscheidung, indem er erklärte, daß der Vorname Theodor sich selbst in den offiziellen Akten befindet, welche d' verschiedenen Verwaltungen an ihn gerichtet haben. Der Appelle t'onshof hat nichts destoweniger den Gebrauch des christlichen Vornamens Theodor als einen Mißbrauch bezeichnet und das Urtheil des Assisenhofes bestätigt. Rumänien. Bukarest, 25. Juli. Der dominirende Einfluß, welchen N. FilipeScu auf die Leitung der Staatsgeschäfte ausübt, ist auch in den durch Ministerialdekret eingeführten Universitäls-Fremdentaxen zum Ausdruck gelangt. Daß die neue Verordnung, welche die an rumänischen Universitäten studirenden Fremden zur Vorausbezahlung einer Vierteljahrstaxe von 40 Lei für die philosophischen Fächer, von 60 Lei für die juridischen und von 90 Lei für die medizinischen Studien verpflichtet, einzig und allein gegen die nichtnaturalisirten rumänischen Israeliten gerichtet ist, steht außer Frage. Hervorzuheben ist, daß diese Bestimmung unter demselben Unterrichtsminister in Kraft tritt, welcher seinerzeit als Mitglied des Ministeriums Catargiu-Carp mit rühmenswerther Energie, wenn auch vergeblich, für die vollständige Gleichstellung der Fremden, das heißt also auch der nichtnaturalisirten rumänischen Israeliten, mit den rumänischen Staatsbürgern in der Unentgeltlichkeit des obligatorischen Volksschulunterrichts eingetreten war._ vermischtes. Gchönlanke Anläßlich des Hinscheidens des 3”in pHän pson Rabbiner Dr. Hildesheimer hat unser Herr Rabbiner Wäldler'^ einen 12O.-I gehalten, der auf die zahlreichen Anwesenden einen tiefen Eindruck hervorgerufen hat. «Zootlind Lrnerburg Streng rituelles Etablissement I. Ranges. Mit Genehmigung Sr. Ehrwürden Herrn Landrabbiner Dr. Rülf, unter Aufsicht Sr. Ehrwürden Herrn Rabbiner Dr. Auerbach— Halberstadt. In schönster Lage, ruhiges vornehmes Haus am Walde und der Promenade, 46 eleg. Salons mit 36 Balcons, große Veranda, extra gute Verpflegung Volle Pension incl. Zimmer von 6.50 M. an.fSamstags Gottesdienst. Eröffnung 1. Mai. 2751] Max Hecht. y Anzeigen. Für der folgender Thril ist die Redaktion nicht verantwortlich. Neu eröffnet. HffTEL f.RANQES •nin Lpierbttdsir Bärenstraße 3. Neu eröffnet. Siivoy-Hotel teö Mit eigener Thermalanelle und elegant ausgestattetem Badkaas. Einziges jüdisches Hotel I Ranges am Platze, verbunden mit feinem Restaurant k:;;:; und NLirhe» Ä» großen Sälen rum Abhalten von Hochzeiten, Festlichkeiten rc. — Aller Comfort der Neuzeit. — Lift. — Dampfheizung. — EleetrifcheS Licht. — Winter-Kur. — Arrangements. — Pension. Telephon 783« Besitzer: Carl $imson. Telephon 783«

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