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Der Israelit · 1899-05-31 · Heft 43 (31.5.1899) · p. Seite 823

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Journal
Der Israelit
Volume
40 (1899)
Issue
Heft 43 (31.5.1899)
Date
1899-05-31
Page
Seite 823 (sequence 13)
Language
German
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823 >r Anzeigen. Für den folgenden Theil ist die Redaktion nicht verantwortlich. Es kann viel gespart werden, wenn in einem Haushalte -er bekannte Cossmaim’s gehr. Java-Kaffee, a 60, 65, 70, <5 80 85, 90 u 95 Pfennig per *2 Psund-Packet verwandt wird. Derselbe besitzt das feinste Aroma bei höchster Ergiebigkeit. Aufruf! Hochgeehrte und edle Glaub cnsgerrossen; Wie bekannt ist Jerusalem meistens nur eine Zufluchtsstatle aller lebensmüder Greise, welche keinen andern Jiveck haben, als ihre letzten Jahre in Gottesfurcht und Studium der heiligen Thora zu verbringen. Die meisten sind arm und mittellos und fristen ihr Dasein unter viel Entbehrungen, oft ohne Obdach, ohne Speise u. s. w. Für diese armen Leute ist das 3880 gegründete AlteuhauS „Moschab Sekenim" von großer Wichtigkeit. Besagte Anstalt beherbergt 110 arme verlassene Greise und Greisinnen von 00 Jahren u. auswärts, welche gratis gut verpflegt und mit allem Röthigen versehen tverden. Die Greise haben eine Synagoge i n Heim, wo sie täglich zusammen beten jeden Morgen, sowie vor Mincha Psalmen und Maamodoth sagen und ein Schiur Miscbnajoth und Gemore lernen mit einem besondern Gebete für das Wohl aller Mitglieder des Asyls. In dem Altenhause wird in einem besonderu Saale den ganzen Tag warmer Thee von frühem Morgen bis späts Abends allen jüdischen Armen der Stadt gratis vertheilt. Unsere Anstalt besitzt bis heute keinen Fond und ist nur auf die freiwilligen Spenden und Beiträge von Mitgliedern angewiesen. Unsere Ausgabeil betragen ca. 1000 fr. wöchentlich, und sie sind immer größer als die Einkünfte, darum haben ivir beständig große Schulden. Die Jahl der armen verlassenen Greise vermehrt sich in Jerusalem und in unserem jetzigen Asyl ist kein Raum mehr da. Deshalb haben wir vor einigen Jahren begonnen, ein neues Asyl, außerhalb der Stadt an der Chaussee nach Jaffa auf einem Grundstück von sehr gesunden freien Lage, zu bauen, wo bereits 15 große Zimmer ausgeführt sind. Die beschränkten Mittel jedoch versagten uns den Bari fortzusetzen. Jetzt mit Rücksicht auf die beoauernswertbe schlechte Lage der 60 armen, verlassenen, bei uns schon als Kandidaten verschriebene Greise und Greisinnen, sind wir genöthigt de» Bau zu vollenden, um dort die Greise unterzubringen, und in dem jetzigen Asyl in der Stadt nur Frauen ausnehmen zu können, wozu wir noch ca. 20,000 fr. nöthig haben erclusiv einer Synagoge. Wir appelliren an die Hochherzigkeit unserer Glaubensgenossen und Zionssreunde, und ersuchen sie ergebenst. uns in unserem humanen Werke beizustehen, den neuen Bau des Asyls zu beenden, zum Heil der armen verlassenen Greise und Greisinnen zu Zion, und zum Ruhme unserer Nation. [3813 Der Vorstand des „Moschab Sekenim" D’:p* nttnc ju Jerusalem. aus dem heil. Lande u. aus den jüdischen Kolonie«. Beehre mich anzuzeigen, daß ich auch in diesem Jahre “>"mN ’innN, aus id\ ro’n, oriNS dn, im’ und insbesondere D'inriN aus den jüdischen Colonien mpn nns, iHpy, jvsp p&wi zum Verkaufe bringe. Bei allen von mir zum Verkaufe kommenden Sorten ist jeder Verdacht, daß sie gepropft sein könnten, absolut ausgeschlossen. Ich bringe nur die schönsten, insbesondere auch die in Rußland beliebten □wnnx in den Handel nronn mso P3 □ ra o”prui. B. Salant, in Jerusalem, (3860 Sohn des Oberrabbiners Samuel Salant hwtw. Von “Dn n"~i bis Mitte Pit’N werde ich mich zur Besorgung der Geschäfte mit in Jaffa aufhalten. Adresse für Briefe und Depeschen; B. Salant. Auche für meinen Haushalt ein strengreligiöses Mächen, das Hausarbeit übernimmt und ini Kochen nicht unerfahren ist. Frau Dr. Lauge, 3888j Marburg. AHelcher kapitalkräftige Restaurateur, der schon ein nachweislich gutes und streng lEO Restaurant geführt hat, ist bereit, sich in einer großen ^tadt Mitteldeutschlands, die einen sehr starken Fremdenverkehr hat, ein Restaurant oder Hotel zu gründen u. dasselbe der Anfsicht eines streng gesetzestreuen Rabbiners zu unterstellen. Offerten unter R. 3887 an die Geschäftöst. d. Bl. eirath! Junger Mann, aus anst. Familie, 26 I. alt, angenehmes Aeußere, vermögenslos, in der Rohprodukten-Branche erfahren, sucht auf diesem Wege mit einem Mädchen, aus achtbarer Familie, behufs Herrath in nähere Eorrefpondenz zu treten. Etwas Vermögen erwünscht; jedoch nicht erforderlich, da mehr auf Häuslichkeit u. Familiensinn reflecrirt wird. Offerten, womöglich mit Photographie, unter 3895 an die Geschäftsts. dies. Blattes erwünscht. Discretion Ehrensache. Ein in den Hausgeschäften gut erfahrenes isr. Dienstmädchen, bei hohem Lohn und famil. Behandlung zu baldigem Eintritt gesruvt nach Zürich, Schweiz. Off. unter 0. 3891 an die Geschäftsst. d. Bl. 3u sofortig. Eintritt such. einen Lehrling. [3894 Saeuger & Harburger, Eisenu. Maschinengeschäft, Stuttg art. Atelier für Goldu. Kuujt-Stllkeret von Frau R. Silberstein, Karlsruhe, Steinstraße 16. Anfertigung von ProcheS, Sesermäntelchen u. Gchulchan-Decken sowie sonstige Stickereien jeder Art von der einfachsten bis zur feinsten Ausführung. Reperaturen werden schnell u. exact ausgeführt. Billigste Preise, sowie streng-reelle Bedienung. [880 Jüdische Postkarten. Nach Prof. Oppenheim. 20 Stück Mk. S — A. J« Hofmann, hebrätsche Buchhandlung» Frankfurt a. Main.

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