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Der Israelit · 1899-04-20 · Heft 31 (20.4.1899) · page 17

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Journal
Der Israelit
Volume
40 (1899)
Issue
Heft 31 (20.4.1899)
Date
1899-04-20
Page
– (sequence 17)
Language
German
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Xli. Jahrgang. Zweite Seilaye zu M -31 des »Israelis. Leitender Artikel, Eine Entgegnung. Von Dr. H. Ehren treu« Im Augustheft 1898 der Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judenthums hat Herr Rabbiner Dr. Feuchtwang in Nikolsburg eine Besprechung des von mir edirten XVI. Bandes der D’iBic ’pnpt veröffentlicht. Die Besprechung ist mit vollster Sachkenntnis geschrieben und zeugt von einem gründlichen Studium dieses nicht eben leichten Werkes. Sie wird den Verdiensten des seligen Verfassers i"T in vollstem Masse gerecht und beschäftigt sich auch mit dem von mir bearbeiteten Theil in einem so sympathischen Tone, dass ich mich veranlasst sehe, Herrn Dr. Feuchtwang meinen Dank hiefiir öffentlich auszusprechen. Seine Rezension enthält auch einzelne Bemerkungen, die sich speciell mit meinem Antheil an dem Werke beschäftigen, auf die ich mit einigen Gegenbemerkungen antworten möchte. Da diese nicht in der Monatsschrift erscheinen können und die meisten Leser des ,,Israelit“ die Besprechung nicht gelesen haben werden, so bin ich genöthigt, die Bemerkungen und Ausstellungen Feuchtwangers in Kürze zu rekapituliren. I. Die von mir pag. 17la lit. p versuchte Zusammenstellung von my mit iBiy in B. Kamma l(»a wird von Feuchtwanger bemängelt, weil Deut. 14, 18 von Targ. Jon. mit xiBiy wiedergegeben wird, während Tiy eine Fidechsenart sein muss, da es in 2i* eingeschlossen sein soll. Dazu bemerke ich, dass vBiy in B. Kamma das., welches ich allein zur Vergleichung herangezogen habe, durchaus nicht gleich rpay sein kann, wie sich Jeder bei Einsichtnahme der betreffenden Talmudstelle überzeugen kann. Mir kam es daraut an, testzustellen, dass das rv in Tiy konsonantisch gelesen werden muss, im Gegensatz zu “iriy ,,Waldesel.“ Mit den Worten ns p- “iB*iy p&bb spu xn habe ich genügend, sowohl dem Zweifel über die Identität als auch der Möglichkeit der Verwandtschaft beider Wertformen Ausdruck gegeben. Was in B. Kamma unter -iBiy zu verstehen sei — und nur diese Stelle hatte ich im Auge, nicht die Targumstelle, die mir ebenfalls nicht entgangen war — ist uns ebenso wenig bekannt, wie die Bedeutung des nny an u. St. Ist das eine Eidechsenart, so könnte es auch das andere sein. Bei der sonderbaren Verwandlungsfähigkeit des dort genannten Tliieres, kann das nicht Wunder nehmen. Was die Wörterbücher darüber haben, war mir selbstverständlich bekannt, wenn ich es auch der Kürze halber nicht erwähnt habe. Die Ableitung des -rry aus dem Arabischen, ist eine der vielen Willkürlichkeiten, die sich bei Koliut finden. Feuchtwang schliesst seine Bemerkung mit den Worten: „Rabbinowitz hat sich vorsichtig von aller Etymologie ferngehalten, indem er diese den Philologen überliess.“ Das klingt etwa wie : Schuster bleib’ bei deinem Leisten! Ich aber bin unbescheiden genug zu glauben, auch auf diesem Leisten etwas leisten zu können. II. Pag. 172b lit. p bemerke ich, dass nach der L A des Mskr. pexa das Wort wahrscheinlich von 2X „Vater“ abzuleiten sei. Feuchtwang dagegen meint: ,px sei das gut hebräische 2X, Wurzel 22X, welches bedeutet: fr i s c h e r Trieb, irisches Grün u. s. w.“ Das ist nach unserer L A pra\x2, so selbstverständlich, dass es nicht gesagt zu werden braucht x:rt 21 '2 np bn. Meine Bemerkung bezieht sich auf das besser beglaubigte pV2X2 und da dürften doch, die von mir beigebrachten Beweise, nicht so von der Hand zu weisen sein. Vgl. Chul. 72b proso ptynB JW2; ibid. 129b V2X 23X und ebenso Scliebiith VII, 5 und IX, 6 An ersterer Stelle in der Mischna bemerkt Mahn, ausdrücklich crpD vis panvc pty pn is asn. Ich habe mich dabei noch zu vorsichtig ausgedrückt, denn die Wahrscheinlichkeit wird fast zur Gewissheit, wenn man die von mir zitirte Jeruschalmistelle irax r’22 npia* nyiv in Betracht zieht. III. Maim. p8r:x rxöiö II, 4 schreibt: ec ax pi ptriirc rrn m’B c [i’xn ist der Baum verdorrt und es hängen Früchte daran, so gelten diese als pe*:iii, als nicht mehr wachsend, so dass sie xöts werden können, was bei I2*nc bekanntlich nicht der Fall ist. Rabad z. St. bestreitet dies und meint, eine so weitgehende Bestimmung fände sieh nicht im Talmud, dort heisse es nur L 2

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