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Der Israelit · 1899-03-16 · Heft 22 (16.3.1899) · page 12

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Journal
Der Israelit
Volume
40 (1899)
Issue
Heft 22 (16.3.1899)
Date
1899-03-16
Page
– (sequence 12)
Language
German
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426 heim" 40,000 fl. übersandt zur Pflege erkrankter Kinder, die ans s Land hinausgesandt werden. Letzte Nachrichte«. Berlin. Gestern starb in hohem Alter der bekannte Sprachforscher, Herr Prof. Chaim Steinthal. Ueber das Leben dieses Mannes, sowie über die Leichenfeier werden wir in einem späteren Artikel ausführlich berichten. Briefkasten -er Expedition. I Za. Lebensversicherungs-Gesellschaft zu Leipzig, auf Gegenseitigkeit gegr. 1830 (alte Leipziger). ES sind vom 1. Januar bis Ende Februar 1899 1134 Versickerungen über 9 011 100 Mk. beantragt worden: (102 Besicherungen mit 898 400 Mk. mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahren); als gestorben wurden in derselben Zeit angemeldet 140 Mitglieder, die mit 895 700 Mk. versichert waren. Der Versicherungsbestand stellte sich Ende Februar 1899 auf 72100 Personen mit 540 Million. Mk. Versicherungssuunne, das Vermögen auf 172 Million. Mk. Für fällig gewordene I Versicherungssummen sind bis jetzt ausgezahlt 117 Million. Mk, als Dividenden an die Versicherten gewährt 58 Million. Mk.: Dividenden:eserven in Höhe von 27 Million. Mk. liegen zur weiteren Verkeilung an die Versicherten bereit. Bei der alten Leipziger Gesellschaft, die eine reine Gegenseitigkeitsanstalt ist, fließen alle Ueberschüsse den Versicherten wieder zu. Die Dividende der letzteren beträgt für die länger als 5 Jahre bestehenden Versicherungen im laufeilden Jahre, wie bereits seit einem Jahrzehnt, 42" » der ordentlichen Jahresprämie und bei abgekürzten Versicherungen außerdem 1'/, Og per Summe der gezahlten Zufatzprämien. Revision 10 Prozent extra Rabatt auf alle schon reduzirten Preise, während des Ausverkaufs der Restbestände. Master auf Verlangen franco ins Hans. Modebilder gratis. der Lagerbestände anlässlich der Neu-Uebernahme veranlassen uns, noch f. kurze Zeit den -wirklichen Ausverkauf - sämmtl. Damenkleiderst. f. Frühjahr, Sommer Herbst, u. Winter fortzusetz. u. offer. beispieisw. : ti Met. solid. Mestor-Zephir z. Kid. f. 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Rh. •rra nDJDn Einem seit fast 30 Jahren im Amte thätigen Eultusbeamten, der eines guten Rufes sich erfreut, bietet sich Gelegenheit, seine Tochter an einen religiösen, strebsamen Mann zu veryetrathen. Als Vater einer zahlreichen Familie war es dem ged. Kultusbcamten unmöglich, von seinem ohnehin nicht großen Einkommen Ersparnisse zu machen. Um ihm die zur Verheiraihung seiner Tochter nölhige Aussteuer uns Mitgift zu verschaffen, bitten wir edle Glaubensgenossen um Zuwendung von Beiträgen. Februar 1899. Dr. S. Bamberger, Rabbiner in Schrimm, Dr. Al. Jacobsohn. Rabbiner in Gnesen. Auch Herr Oberrabbiner Dr. Feitchenfeld '"J in Posen, ist gerne bereit, über die Würdigkeit und Bedürftigkeit des oben erwähnten Kultusbeamten Auskunft zu ertheilen. Auch die Exped. dss. Blattes nimmt Gaben unter 1511 zur Weiterbeförderung entgegen. Oestentliptze Sitte. Der Unterzeichnete erlaubt sich, an den frommen und mildthätigen Sinn der geschönten Leser des „JSraeitt" zu Gunsten der unglücklichen, jüdischen Gefangenen in Amberg zu apellieren. Dieselben erhalten durch meine Verwendung und Vermittelung an Pesach jüdische Kost, für deren Auf bringung und Zahlung ich jedoch zu sorgen habe, da von Seite-i der Anstalt nichts dafür geleistet wird. Die Deckung der Kosten verursacht mir alljährlich beträchtliche Ausgaben. Wohl erhalte ich von einigen (Gemeindeverwaltungen und Privatwohlthätern Zuschüsse zur Bestreitung meiner Auslagen, welche jedoch bei einer größeren Anzahl von Gefangenen nicht auoreichen, um den Bedarf zu decken. Aus diesem Grunde richte ich an alle fromme und wohllhätige Glaubensgenossen die inständige Bitte, mich in der Ausführung dieses frommen Werkes durch Uebersendung einer milden Gabe gütigst unterstützen zu wollen. Auch die kleinste Beisteuer wird danbar i acceptiert und über den Empfang derselben in diesen Blättern s. Z. quittiert. >.2010* S u l z b a ch, Oberpfalz, 2. März. I. Obermeter, Lehrer. iu sehr bedrängter Familienvater mußte sein Kind, einen Knaben, in eine Erziehungsanstalt thun, weil dasselbe nicht geistig normal, aber nach Aussage d. Spezialärztc bildungsfähig ist. Die jährliche Pension beträgt 500 M., wovon er 200 M. aufbringen muß. Der Knabe wird rituell beköstigt. Da sein Vater sehr geringen Gehalt bezieht, der kaum ausreicht, eine Familie hiervon ernähren zu können, ist es ihm nicht möglich, diesen Beitrag aus eigenen Mitteln aufzubringen und bittet daher edle Menschenfreunde um Hülse, resp. um Unterstützung, damit sein unglückliches Kind gerettet und er von den schweren Sorgen befreit werde. Es ist für alle unsere Glaubensgenossen eine große Mizwoh hier helfend einzutreten. Gaben nimmt unter 530 die Geschäftsstelle zur Weiterbeförderung gerne entgegen.

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