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Der Israelit · 1899-03-09 · Heft 20 (9.3.1899) · page 20

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Journal
Der Israelit
Volume
40 (1899)
Issue
Heft 20 (9.3.1899)
Date
1899-03-09
Page
– (sequence 20)
Language
German
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rr-**’ * ”^55'' SSO Die Ergebnisse aus den Verträgen beliefen sich bei der Lebensverficherungsgesellfchaft Viktoria auf 65 Mk. und bei der I. Kauffmann'schon Buchhandlung zu Frankfurt a. M. auf 114,50 Mk. Unter Hinweis auf diese Zuflüsse wurden die Mitglieder zur fleißigen Benutzung dieser Verträge ermuntert. Der Antrag der Verwaltung, den Unterstützungstheil für die Jahre 1899/1900 von 100 Mk. auf 110 Mk. zu erhöhen, wurde angenommen. Während der darauf folgenden zweistündigen Pause wurde dar Diner gemeinschaftlich eingenommen. Verschiedene Toaste ernsten und heitern Inhalts, ausgebracht von Rabbinern und Lehrern, lösten einander ab. Besondere Begeisterung rief es hervor, als Schriftführer Mandelbaum dem Vorstande Goldstein unter Ueberreichung eines Blumenstraußes die Glückwünsche des Vereins zu dessen 25jährigen Lehrerjubiläum übermittelt. Bei dieser Gelegenheit mag erwähnt werden, daß auch die Herren Bergenthal—Neustadt a. S., Neumann—Burgpreppach und Roßmann— Gersfeld als ehemaligen Kmtzgenossen in der Lehrerbildungsanstalt Würzburg dasselbe Jubiläum mitfeierten. Um 2*/2 Uyr wurde die Nachmittagssitzung eröffnet. Sie be.mnn mit der Wabl der Verwaltung für die nächsten drei Jahre. Dieselbe hatte folgendes Ergebnis. Vorsitzender Goldstein—Heidingsfeld, Kassier Dr. Braunschweiger—Würzburg, Schriftführer Mandelbaum—Würzburg. Beisitzer Fränkel—Bamberg, Hofmann—Rothenburg a. T., Mannheimer—Dettelbach, Dingfelder—Ansbach, Ersatzmänner Präzeptor Oppenheimer—Würzburg, Stern—Gochsheim, Hirschmann-— Fischach, Reumann—Burgpreppach. Hierauf folgte die Berathung über die Revision der Vrreinssatzungen. Die Verwaltung hatte allen Mitgliedern einen gedruckten Entwurf hinauSgegeben, wodurch eine eingehende und gründliche Berathung ermöglicht worden ist. Obwohl tiefgehende und prinzipielle Aenderungen in Vorschlag gebracht waren, erfolgte die endgültige Annahme der festgestellten neuen Satzungen mit Einstimmigkeit. Damit war die Tagesordnung um 7 Uhr Abenvs erledigt. Der Vorsitzende dankte den Referenten für die erstatteten Vorträge und den werthen Gästen und Mitgliedern für ihr Erscheinen. Die Versammlung schloß mit einer Danksagung und einem Hoch auf den Vorsitzenden, für dessen geschickte, umsichtige und unparteiische Leitung des Vereins in der Generalversammlung. Mandelbaum, Schriftführer. pr anfgtfltn. Ml den folgende» Thell ist die Redaction nicht verantwortlich. ' En gros nnn Sw nMn En gro« En detail 1 'w!J \\UmJ En detail Empfehle alle Sorten Eolonralwaaren: fst. Dürrobst, Aprikosen, Pfirstsche, Honig, Hamb. Clnndchen, Cyocolade Cacao, Macronen, Confeet, Tafelöl, Esftg-Essenz, Lanreol. Sauerkraut re. re. Alles In Qualität und billigste Preise. Los Mainz, Betzelsgasse 3, I. St. Daß Herr Leo Haas von hier in Bezug auf nncto der ihm offerirten Maaren volles Vertrauen verdient, bezeugt 1646] Dr. Bondi. Töchter Uenstonat von s6847 Frau Emma Leeser. Gcündl.. wirthschaftl , gesellschaftl. u. musik. Ausbildung — Beste Empfehlungen.— Prospect zu Diensten. Israrülischer SlrllrMMittliirigMreill zu Hamburg. . Für eine größere Anzahl bei uns vorgemerkter Vacanzen verschiedener Branchen fehlen geeignere Bewerber, und ersuchen wir Resiectanten baldgefl. Bewerbungen bei uns einreichen zu rvollen. 1650] Der Vorstaid. "1EQ nos mW2 Weiss- & Rothwein vom Jahre 1898 im Faß von 50 Liter an zu ermäßigten Preisen bei Kall Lansauer, ZSeinbergbesitzer in Winzenheim i. Elf. Referenzen bei Sr. Ebrwürden Herrn Rabb. Dr. Starrpolskp in Zabern i. Eis. [1549 •ra nmn Einem seit fast 30 Jahren im Amte thätigen EultuSbeamten, der eines guten Rufes sich erfreut, bietet sich Gelegenheit, seine Tochter an einen religiösen, strebsamen Mann zu veryetratyeu. Als Vater einer zahlreichen Familie war es dem ged. Kuitusbeamten unmöglich, von seinem ohnehin nicht großen Einkommen Ersparnisse zu machen. Um ihm die zur Verheirathung seiner Tochter nöthige Aussteuer und Mitgift zu verschaffen, bitten wir edle Glaubensgenossen um Zuwendung von Beiträgen. Februar 1899. Dr. S. Damberger, Rabbiner in Schrimm, Dr. M. Jacobsohn, Rabbiner in Gnesen. Auch Herr Oberrabbiner Dr. Feilchenfeld in Posen, ist gerne bereit, über die Würdigkeit und Bedürsligkeit des oben erwähnten Kultuobeamten Auskunft zu ertheilen. Auch die Exped. dfs. Blattenimmt Gaben unter 1511 zur Weiterbeförderung entgegen.

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