Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 40 (1899)
- Issue
- Heft 16 (23.2.1899)
- Date
- 1899-02-23
- Page
- – (sequence 26)
- Language
- German
- Belongs to
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312 an alle, nur nicht an sich gedacht habe. Die Familie Wisloch hat vieles und Ersprießliches zum Wohle des Unternehmens geleistet. Herr Perls glaubt, daß nicht die Indolenz unsere Glaubensgenossen vom Besuche der Ausstellung abhielt, sondern es sei zuviel der nucni Standpunkt hervorgekehrt worden. Herr Wisloch beklagte sich, daß das Lob für seine Familie zu warm gehalten und gedachte des engeren Komitees, bestehend aus den Herrn Dr. Walter, Charles Hallgarten, Rafael Ettlinger, Josef Fromm, I. Goldschmidt. Herr Dr Holzmann sprach als Palästinenser. Die Palästina-Ausstellung beweise, was Fleiß und Ausdauer der Ackerbauer aus brachgelegenem Boden machten, zeigte auch vom Fortschritte des Handwerks im heiligen Lande. Die Ausstellung hatte keine locale, sondern universelle Bedeutung. Selbst in den fernsten Ländern, in Persien und Marocco, errege diese Ausstellung Bewunderung. Unsere Glaubensgenoffen in Jerusalem und Umgebung schrieben zur Einleitung der Briefe „Von den Bergen Zions senden wir Euch Segen." Das war ein Wunsch. Heute senden sie uns wahren Segen, nicht nur durch den Wein, sondern auch durch den guten Ruf der dortigen Juden. Ueber 50,000 Personenbesuchten die Ausstellung, die Mehrzahl davon waren Richtjuven. Die Ausstellung gleicht dem Berge Tabor, der zwar klein, aber doch schwer zu ersteigen ist. Herr Dr. Holzmann forderte in beredten Worten zum Beitritt zum .,Esra-Verein" auf. Noch lange Zeit verblieben die Anwesenden in der animirtesten Stimmung. Würdig, wie die Ausstellung eingeleitet, schloß sie. Möge der „Esra-Verein" durch diese Veranstaltung einen großen Milgliederzuwachs erhalten, daß die Eolonisation in größerem Maße in Angriff genommen werden könne. Den Frankfurtern wird diese Ausstellung eine angenehme Erinnerung sein. Frankreich. Grenoble, 20. Febr. Der frühere Maire von Algier, Max Regis, und der verantwortliche Redakteur des „Antijuif", Philipp!, wurden heute vom Schwurgericht des Jsere-Departements wegen Preßvergehens, sowie Verherrlichung des Mordes und der Plünderungen, in Reden, welche sie in Versammlungen in Paris und Algier gehalten hatten, abgeurtheilt. Die Angeklagten erschienen nicht vor Gericht Der Gerichtshof verurtheilte daher in aontumaeiuin Regis zu drei Jahren Gefängniß und 1000 Fr. Geldstrafe, Philipp: zu acht Monaten Gefängniß und 100 Fr. Geldstrafe. Briefkasten der Redaetion. B. & in P io. November 1886 gleich 12. Oheschwan 5647. Tie Sidra ist ton. ft lt | C t Q C U. -W» Mir den folgenden Theil ist die Redaction nicht verantwortlich. CSür mein feines Tetailge schäft (Eolonialwaaren u. Delikatesten, suche i. c. Lehr Mädchen, o. gut. relig. Taufe, welch. Gelegenheit gcbot. wird, sich sowoi'l im Geschäft, als im HauShalr ausznbild. Freie Station im Hause. Off. u. X. Z. 217 an |46f A. I. Hosman", Buchbandlg, Frankfurt a. M. /Lin prop., isr. Mädchen, geg guten Lohn gesucht. Gute Behandlung zugesichert. L. Sternverg, I s e r l o h n, Kirchstraße 10. _[1735J _ «in junger Mann Israelit, Mitte der Zwanzig, mit flottgehendem eigenen Geschäft, wünscht mit einer Dame gleichen Alters, zwecks Berheiratbnng in Verbindung zu treten. Angabe des Vermögens. [1716 Off. it. A. I*. 19 Hauptpostlagern-, Esten, Ruhr. Großes Lager ChmnoseMm Machfo i.n, Schulbücher Genetischer mir und ofyne Ueberset/ung in einfachen zu den feinsten Einbänden. A. J. Hofmann, hebräische Buchhandlung, Frankfurt a. M. Allerheiligenstraße 87. Großes Lager in wollenen und seidenen Taiesim, Zixis, Tefillin. Mesusos. in sämmtlichen Ritualien. Billigste Bezugsquelle für Wiederverkäufer Nur 2 Mark I kostet die „Zweibrücker Zeitung" im Vierteljahr frei durch die Post ins Haus geliefert. Dum balbi^en Eintritt suche <0 ein braves Mädchen, zu einem zweijährigen Kinde. Solches, welches schon bei Kindern war, erhält den Bor zug. Gehalt monatlich 15 — 20 Maak. Offerten unter tt. JL. 25 postlagernd Bingen a Rh. (1282 Kllabenpeastoaat DarmstM. Waldstraße 34. Drei Schüler verlassen mit der Berechtigung zum Einjährigen mein Pensionat und können deßhalb »in. Unaven, welche Oberrealschule, Gymnasium, Nealgymnasium besuchen wollen, wieder Aufnahme finden. Liebem familiäre Behänd!., Nachhülfe in allen Fächern. Beginn des Schulj. 12. April. Referenzen Sr. Ehrwürden Herr Rabbiner Dr. Marx. [1745 M. Oppenheimer, Lehrer u. Cantor.