Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 39 (1898)
- Issue
- Heft 99 (15.12.1898)
- Date
- 1898-12-15
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
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1864 Der VttMtnißmähige hohe Preis, den die Oppcnhelm'schcn Bilder aus dem altjüd. Familienleben seither kosteten, haben eS verhindert, daß dieselben, wie sic es vermöge ihres künstlerischen unb erzieherischen Wcrthes, ihres Pietät- und gemütyvollen Inhaltes wegen verdienen, Gemeingut des jüdischen Volkes geworden sind. Erst durch das Unternehmen des Herrn Buchhändler H o s m a n n in Frankfurt a M., der diese Bilder auf Postkarte» druckte, wurde cs ermöglicht, weiten Kreisen den Genuß dieser Kunsterzeuguisse zu verschaffen. Eines fehlte indeß seither noch : den Hof m a n n'schen Postkarten, die vielfach einzeln in den Handel kommen, und auch in Folge ihrer Eigenschaft als Postkarten leicht auseinander gerissen werden, geht der für einen wahren Kunstgenuß nvthwendige innere Zusammenhang ab Wir haben uns deßhalb entschlossen, die Oppenhei Nischen PostkartewBilder in einem eigens dazu angefertigten und mit Beschreibung und bnnter Decke versehenen s Hlkuilt herausgegebeu, um so die trefflichen Bilder als billige-? ## fite tmo Po Ui ##* »tu erstehen zu losten Tiefes schone Buch, eignet sich vorzüglich als Geschenk. Preis Mk. 3.20.?«|. MirthM -«stllGmLeiet A.-G-, fMaitij. Aüdifche KSebin tvelche selbstständig kochen und sich allch der Hausarbeit unterzieht, wird bei hohem Lohn per 1 Februar l^'-w gefurlit. Offerten mit Lohnansprüchen und Zeugnißabschriftcn unter k f 7247 Pr. G)2t an die Annoncen.Erpcdition Moritz Fay, Niiriilicrg. Ifacbrnl! Arn 7. Dezember verschied nach schwerem beiden unser früherer Gemeindeborstchcr Herr iVlsncisl Feibelsohn. Die hiesige Synagogengemeinde bedauert in dein Heimgegangenen einen ihrer verdienstvollen Förderer, der sich durch rastlose Hingebung und Fürsorge für die Gemeindeinstitution, durch feine Opserwilligkeit ein Andenken gesichert bat, welches in den Herzen unserer Gemeindemitglieder unvergeßlich bleiben wirb. s723ü Schildbcrg, 8. Dezember Der Dorliand u. die ^epräsentanlen der Synagogengememüe zu Kchilüborg, Dosen. General-Anzeiger für Nürnberg-Fürth. Korrespondent von und für Deutschland gelesenste und verbreitetste Zeitung von Nürnberg-Fürth. n,'parteiisch und unabhängig, erscheint täglich — außer Sonntag — in 8 bis 20 Seiien. Der Generalanzeiger für Nürnberg-Fürth ist Publikations-Organ von über 200 Justiz*, Militär, Forst-, Post-, Bahn- und GemeindebehSrden und zahlreichen Vereinen. Der General-Anzeiger für Nürnberg-Fürth bietet täglich reichen Lesestoff, sowohl i» Tagesneuigkeilen aus allen Thrtlen der Eide, jedoch insbesondere aus dem engeren Vaterlande, als auch in Abhandlungen, Erzählungen, Romanen u. s. w. Bezugspreis nur 1 Mk. 50 Pfg. vierteljährlich. Der General-Anzeiger für Nürnberg-Fürth ist das erlte ihid roitltfatnlte jnffttioRS-itpn Auflage circa »5000 Exemplare. in Nürnberg.Fürlh sowohl, als auch im ganzen nördlichen Bayern. Für Bekanntmachungen jeder Art läßt der General-Anzeiger für Nürnberg Fürth infolge seiner großen Verbreitung den größten zu erwartenden Erfolg erhoffen. >718) Jnfertionspreis nur 20 Pfg. süc die Petn-- Spalten,zette, bei Wiederholung wird Rabatt gewählt. D Beilagen seinsnche Blätter) werden für die Stadtauflage m mit 60 für die Gcsammtansiage mit 95 Ji berechnet. ©öle MeWkiistcun^e und (SlüiitMsooöfltii! Für eine von schwerem Unglück heimgesuchte Familic, :Ututtcr und sieben unmündige Kinder, erlaubt sich der Unterzeichnete Vorstand?>hr Mitgefühl nnzuregen und Ihre Hilfe zu erbitten. Helfen Sic den Armen, die des Roth, wendigsten entbehren un) thatsächlich dem Verhungern nahe sind. Tie diesige Gemeinde hat es Monate lang veisucht, selbst nach Kräften ju helfen, ist aber leider nicht im Stande. Jede Gabe, auch die kleinstc, nimmt dankbar entgegen 17288 Der Borstand der Synagogen Gemeinde Nikolaiken, Ostpreußen. JSTothschrei. Eine arme, kranke Witttve, Mutier von noch sccho un versorgten Kindern, befindet sich in großer Bedrängniß. Fhr Häuschen dem Einsllirz nahe, mußte von Amtswegen geballt werden. Die betr. Gemeinde thut ihr Möglichstes, kann jedoch unmöglich für ie Pik. 1*8)0 betragenden Baukosten allein anfkommeil. Um nun der hilflosen kränkelt Wittwe und ihren Kindern das Hänschen, welches sonst unbedingt verkauft rverdcn würde, zu erhalten, erlauben sich die Unterzeichneten an^atlc edlen Menschenfreunde mit der Bitte zu wenden, ihr Scherfleiu für diesen edlen .'Zweck beitragen zu wollen. Die Geschäftsstelle dss. Blattes nimmt gerne Gaben unter <n>7(! zur Weiterbeförderung entgegegen Ebenso Hirsch Loelve in Frelidenthal bei Stuttgart. F. M. Kahn, Stuttgart. Verantwortliche Redaction: Oscar Lehmann in Mainz. — Expedition des „Israelit", Schottstraße Nr. 2, Mainz. Druck und Verlag der Joh. Wirth'schen Hosbuchdruckerei-Actien-Gesellschaft in Mainz.