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Der Israelit · 1898-11-17 · Heft 91 (17.11.1898) · page 26

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Journal
Der Israelit
Volume
39 (1898)
Issue
Heft 91 (17.11.1898)
Date
1898-11-17
Page
– (sequence 26)
Language
German
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Für die Abgebrannten in Baranow (Rußland). Karlsruhe. 8. 8. in K. 50 M. 8. L. in 8. 25 M. Sarrdowitz. I. Pick 5 M. Briefkasten. I>. J. in Auf Ihren Wunsch hin habe ich die Erwähnung Ihres Namens als Einsender des n'm-Geldes unterlassen. Rabb. l>r. 31. I/, in W. Warum haben Sie mir nur den „Rest“ der von Ihnen veranstalteten Sammlung, und nicht das ganze Sammelergebniss zugesandtV Bitte um gefällige Aufklärung. Besten Gruss! J. R. B. in R.-K. und 8. 1*. in B. Meine Antwort auf Ihre Anfragen vom NI. September d. J. werden Sie hoffentlich erhalten haben. 8. K. in B. Ihre am 25. September d. J. erhaltene Sendung wird, wie alle Ihre früheren Sammlungen, die bestmögliche Verwendung finden. Recht freundlichen Gruss! Rabb. l>r. 8. P. in C. Die Originalquittung wird Ihnen bald nach Veröffentlichung des Jahresbeitrags zugehen. Besten Gruss! J. R. in H. Wollen Sie gefälligst mich an die gewünschte Zahl von Spenden-Verzeichnissen nochmals erinnern, wenn ich daran vergessen sollte, was bei meiner grossen Arbeitslast sehr erklärlich wäre. R. H. in O. Es verhält sich nicht immer ganz so, wie es in den Ihnen zugehenden Brieten und Drucksachen geschildert ist; wollen Sie darum gütigsfc in Zukunft die Eintheilung des Geldes ganz mir überlassen. Rabb. Dr. 1<. ß, in €5. Sie werden meine Antwort vom 2"rv m>’ d. J. erhalten haben. Herzlichen Gruss! IW. in P. Ich baue fest aut Ihr Versprechen, die heilige Angelegenheit wieder in Fluss zu bringen und mich, wie in früheren Jahren, mit der regelmässigen Einsammlung und Zusendung des n8n-Geldes erfreuen zu wollen. Ihre freundlichen Wünsche erwiederte ich s. Z. sofort in der Ihnen zugesandten Drucksache. Bericht über dieThätigkeit des Kolonisations-Comite s in Odessa vom 1. Jjar5653 bis zum 1. Jjar 5656 (16. April 1893—13. April 1896). (I. Fortsetzung.*) Verhältnisse der Kolonisten. In Chedera wohnen zurZeit dreissig Familien, welche zusammen einhundert zwanzig Seelen zählen. Darunter sind einige Arbeiter, ein Schächter und ein Heilgehilfe. Mit Ausnahme von S— 4 Familien wohnen alle beisammen im Dieser besteht aus einem quadratischen Hofe, welcher nach Osten und Westen zu grosse Thore hat. Der Hof ist von Zimmerreihen und Ställen umgeben; jedes Zimmer dient etwa neun Personen zur Wohnung. Die Fenster der Wohnungen gehen theils nach Aussen, theils nach dem Hofe; dorthin fuhren, mit Ausnahme von zweien, auch sämmtliche Thüren. An die Südseite des schliesst sich noch ein kleinerer, schmaler an, an dessen einer Seite eine Reihe von Zimmern und an der anderen Speichergebäude errichtet sind. Die letzteren dienen zum Theil den arabischen Arbeitern zur Wohnung, theils werden sie zur Aufbewahrung der Ackergeräthe und Getreidevorräthe benützt. An der Langseite des Hofes sind neben den Speichern offene Hallen errichtet, in welchen das Vieh im Winter untergebracht wird, während es im Sommer unter dem freien Himmel bleibt. Ausserdem sind in Chedera bereits vier grosse Häuser aus Holz erbaut; deren bestes wird gegenwärtig von den Rothschild’schen Ingenieuren bewohnt, welche mit der Trockenlegung der *) 8. Nr. 670. Sümpfe beschäftigt sind. Die übrigen Häuser gehören den Landwirtheu aus Wilna, Sluzk und Lewites. Ferner enthält Chedera noch zwei Holzremisen, einige Speicher aus Holz und Stein, einen Hühnerstall und kleinere Gebäude ohne Verbindung miteinander. In jüngster Zeit wurde auch von Herrn Samuelsohn eine Herberge erbaut. Mit Ausnahme der jährlichen Fieberperiode zeigen die Bewohner von Chedera ein frisches, gesundes Aussehen; die Ausnahmen davon sind verschwindend. Namentlich unter den Kindern der Kolonie bemerkt das Auge mit Wohlgefallen kräftige und blühende Gestalten, so dass man schon jetzt, vor Austrocknung der Sümpfe, das Klima von Chedera kaum als ungesund bezeichnen kann.**) Ackerbau in Chedera. Die Bodenlläche der Kolonie umfasst mehr als 29,000 Dunam. Zur Zeit sind davon 3800 Dunam Sumpfland und 3200 Sandboden urbar gemacht. Der Rest von 29,000 verfällt in fünf Abtheilungen. Die erste Abtheilung ist Lehmboden, welcher etwas Kalk und Steine enthält. **) Anmerkung des Uebcrsetzers. Nach einem Berichte der „Jiid. Presse", Jahrgang 1807, Nr. 2. Seite 19 hat (' h e d e r a grosse Fortschritte zu verzeichnen. Die Trockenlegung der Sümpfe wird durch egyptische Ar heiter rasch erledigt; die dadurch herbeigeführte Verbesserung des Elimas hat bereits so zahlreiche Ansiedler hingeführt, dass 88 neue steinerne Häuser, welche 8 breite Strassen bilden, in wenigen Monaten erbaut werden konnten, jBura

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