Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 39 (1898)
- Issue
- Heft 61 (4.8.1898)
- Date
- 1898-08-04
- Page
- – (sequence 24)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 91% known words query
- IRI
…/2446951-2448857-2448915--46482-2496900- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
-?yr*r\ 1146 komltc'tt 11 mit 68-10 M. berücksichtigt werden. Es sind im ganzen bisher 14570 M. an Unterstiltznngen bewilligt worden ei« ganz kleiner Theil davon ist noch nicht erhoben, da die betr. Bauten noch nicht ausgesührt sind. Von den bewilligten Geldern dienten 2415 M. Unterrichtszwecken und 1945 M. Kultuszwecken. Es ist bamit ohne Zweifel dem Kultus und Religionsunterricht in ungefähr ein Zehntel der israel. Kultusgemeinden Bayerns ein wesentlicher Vorschub geleistet worden; dies, wie die stattliche Anzahl von Gesuchen um Zuschüsse, welche schon wieder für 1898 vorliegt, zeigt, einem wie dringenden Bedürfniffe der Landesverein entspricht. Die Einnahmen betrugen: 19528.25. Das Vermögen beträgt zusammen M. 1.8(584.75. Hievon der eiserne Fond M. 3500. — Die Ausgaben betrugen 19080,25 M. Bei den Beiträgen steht Nürnberg an erster Stelle mit 2/38 M., dann folgt München mit 1879, dann Fürth mit 1502 M. A Hamburg, 4. August. Der Israelitisch- Humanitäre Fraucn-Verein erstattet foebon seinen Jahresbericht für 1897. Demselben ist Folgendes zu entnehmen: Unterm 18. Februar 1897 wandte sich der Verein an den Vorstand der Deutsch-Israelitischen Gemeinde, indem er anheimstellte, die Mitarbeit von Frauen in der Armenpslege herbeiführen zu wollen. Der Verein stellte seine Organisation für diesen Z'veck zur Verfügung und hob hervor, daß in zahlreichen Fällen, wo es die moralische Aufrichtung der Familie gelte, die Dhätigkeit hilfsbereiter Frauen vorzüglich wirten könne. Ja, das Fehlen solcher Mithilfe müsse als sittlicher Mangel empfunden werden. Der Vorstand nahm auch Bezug auf die überall jetzt sich erhebende Einsicht betreffs der Hinzuziehung der Frauen zu Wohlfahrtseinrichturrgen imb auf die von hamburgisch-staatlicher Seite in dieser Hinsicht getroffenen Maßnahmen. Noch ist indeß eine Antwort dem Vorstand des Vereins nicht zu Dheil geworden. Aus den Berichten der einzelnen Abtheilungen ist zu ersehen, daß an den einzelnen ttnterrichtskursen sich eine große Anzahl junger Mädchen betheiligen; stimmt liche Unterrichtskräfte haben sich ohne Anspruch auf Entgelt dem Verein zur Verfügung gestellt. Betreffs der Fürsorge für jirnge Mädchen durch Ausbildung zur Hauswirthsthaft war der Verein sich darin einig, das; dieses Ziel nur durch Gründung einer HaushaltungSschulc zu erstreben sei. Durch zugewandte Geldnüttel war es möglich, diese Schule im Mai dieses Jahres zu eröffnen. Der Abtheilung, welche die Krankenpflege umfaßt, bot sich ein weites Feld der Dhatigkeit; indeß gestatteten die vorhandenen geringen Mittel nur, einen kleinen Dheil der Hilfesuchenden zu unterstützen. Es wurden verschiedene Familien mit Geld, 'Naturalien imb Kleidung unterstützt. Soll diese segensreich wirkende Abtheilung des Vereins eine ersprießliche Dhatigkeit entfalten, so bedarf sie bedeutend größerer Geldmittel. An Beiträgen, Geschenken und sonstigen Zuwendungen nahm der Verein im verflossenen Jahre lOoO Mark ein. Die Ausgaben betrugen für Stipendien 270 Mark, .Handfertigkeitsunterricht (außer dem Beitrag der Henry Jones-Loge) 3'» Mark, Unterstützungen 624 Mk., Krankenpflege 105 Mk., für arme Durchreisende 115 Mk, Beitrag für Ferienkolonien 75 Mk. u. s. w. Der Verein, dessen Bestrebelt darauf gerichtet ist, feine Dhätigkeit immer mehr auszubreiten, hat im Verhältntß zu seinen Leistungen und Zielen nicht genügend Mitglieder. Der Vorstand der einzelnen Abtheituilgell, au dessen Spitze Frau Gustav Dllch, ist unausgesetzt bemüht, den Verein auf seine geplante Höhe zu brillgen. vermischtes Die.Kolonisten in 2trimr. bekanntlich bulgarische 3ubni, tjnl’cii jetzt die so lange vei nutzten Knschans Olaiif bviii’c) auy Konstaiitinopel ci ballen. Gegenwärtig sind neun Kamillen bot 1 au süffig, doch sollen noch inelir Nachfolgen. Sie haben in diesem Iahte «'>0 .Kilo Weizen, 30 .Kilo Geiste uuf einem Imam von ca. 1500 Tumun ge säet. Artus verspricht gute Erfolge für die Zukunft, denn seine Bauern sind fleißige und tüchtige Arbeiter. Soolbad Harzburg-, Park-Haus. Etablissement I. Rangis mit. Anssicht Sr. Eh-w. de? Radb. Dr. Au erb ach, Halbe'stadr. Jed. Samstag Gottesdienst i Hanfe. . _ Pension von M 6.50 an J1 Hecht EW Anzeigen, ~wi Für den folgenden Theil ist die Red action nicht verantwortlich fCiit tüchtiges, properes, jüd. Mädchen gesucht, bei hohem Salair- Dasselbe mür m. Putz-, .Kurz-, Weißer WoÜtv -Gesch. suche ich per sofein isr- Lehrmäd chen, m. guter Schnlbild., untsehr günstig. Bedingung. M. Grietmann, Vlotho a. W. (4670 Lehrmädchen für besseres Schuhtvaaiengeschäft gesucht« Günstige Bedingungen. 14 <; 7 r> Aoseph Geisel, Neuwied. Küche und Hanoarheit mit übernehmen ikeine Wüsche.) Frnn Max Lazarus, R u h v o r t. 1.4673 ür e. kleinen, streng-relig. Haushalt ein brav, tücht. Mädchen, bgut- Vohn u. famil. Behandlung sofort gesucht. Näheres >4674 Kantor Kowalski, Bingen a. Rh.