Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 39 (1898)
- Issue
- Heft 51 (30.6.1898)
- Date
- 1898-06-30
- Page
- – (sequence 18)
- Language
- German
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848 ' aber unsere Gemeinden und wir alle ohne Ausnahme übermenschliche Anstrengungen gemacht und bewunderungswerthe Opfer gebracht und trotz der uns angelegten Feffeln, trotz der uns von der mächtigen und uns übelwollenden Regierung in den Weg gelegten verschiedenen Schwierigkeiten haben wir in allen Städten des Landes eine ausreichende Anzahl confessioneller Schulen errichtet und so unsere Kinder gerettet. Damals konnte man die Wahrnehmung machen, daß jüdische Väter den letzten Rock hergegeben, jüdische Mütter ihren Schmuck verkauft haben, nur um zur Errichtung, Stiftung und Verbesserung der jüdisch-confessionellen Volksschulen beizutrageu. Heute sind wir das nicht mehr imstande wie im Jahre 1893. Die Regierung sorgt schon dafür, daß wir nahezu verarmen, sie sorgt dafür durch systematische Verfolgungen und durch zahlreiche Ausnahmsgesetze, welche unsere Erwerbsquellen verstopfen. Unsere Glaubensbrüder im Auslande können sich unmöglich von dem schmerzlichen Schauspiele eine I Idee machen, welches der Anblick tausender Eltern gewährt, die ihre Hände ringen und ihre Haare ausraufen bei dem Gedanken, daß ihre Nachkommenschaft verurtheilt ist, des Unterrichts und einer dem Fortschritte der Zeit entsprechenden Erziehung beraubt zu sein. Das ist der Lohn seitens der Rumänen für das viele Gute, das wir ihrem Lande durch unseren Handel, durch unsere Strebsamkeit erwiesen haben und für das Blut, das unsere theueren Kinder im Jahre 1877—78 in Bulgarien für die Größe, den Ruhm und die Unabhängigkeit Rumäniens vergossen, für unser Gut, das wir geopfert haben. Welche Undankbarkeit! Und es finden sich trotzdem in Europa immer noch Glaubensgenossen, welche dieser rumänischen Regierung Millionen Francs borgen und sie auf diese Weise in ihrem Vorhaben, hunderttausende rumänische Juden unglücklich zu machen, unterstützen. 8^ Anzeigen. -W Für den folgenden Theil ist die Redaction nicht verantwortlich. Keiratp. Hl. Tfl Für ein junges Mädchen, Israelitisch, 22 Jahre alt, hübsche Erscheinung, häuslich erzogen mit lo.ouo Mark Mitgisl, wird passende Par thie gesucht Ernstgemeinte Offerten um- Jl. 11. '>87 an Haasenstetn und Vogler 8l. ©., Frankfurt a. Main. DiScretion zugesichcrt u. verlangt. [108b Adoption. Aelt., kinderlieb., kinderlos. Ehepaar wünscht ein 6—10 I. alt., schon. Mädch. an Kmdesstatt anzunehmen. (Vollwaise bevorzugt; unehelich nicht ausgeschlossen) u. Ebiitet sich Frco.- Offerten nebst Bild u. genauen Angaben uwee 2990 an die Geschäftsstelle dsS. Blattes. Seebad Ostende. HoM-MmM Irans. Streng "iko Streng “1572 vis ä vis d. Kurhaus u. Bäder, schönste Situat. Nach letztem Comf. eingericht. Maß. Preise. van Jfeghen, [208a E 60 Boulevard. F «. t Ii. HM! ii r Für nächstes Schuljahr (12. Sept.) können noch einige Pensionärinnen ausgenommen werden. Prospekte und genauere Auskünfte ertheilt: [3890 JDirector L. Stein. 1V2 Sets». -1V2 Hiermit offerire ich die von mir nur in guten O.ualitäten fabrizirten Koscher Kern- und Schmierseifen zu den billigsten Preisen Wiederverkänfer erhalten entsprechenden Rabbat. Referenz: Sr. Ebrw. Herr Prov - Rabbiner Dr. Cahn, Fulda. [3922 Fulda, im Juni 1898. Mojes Stern. vormals: Winter. N üi'nberg, Breitegasse 16 yran I Wolff's Töchter Hannover, O.ltzemt. 2. empfedl. sich zur Aufnahme j. Mädchen behufs gründl., wiffenschattl., Häusl, u. gesellschaftl. Ausbildung. (25k Beste Referenzen /LinGefelle. welcher perf.im Wurstmachen, schlachte« kann und die Kundschaft mitbesorge« mutz, sucht Louis Baruch, Metzgermeister, Cassel. [257a Achtung! Suche f. Verwandten, tüchtiger selbstständiger in Frankfurt a. 0R. wohnender Pferdehändler, Anfangs 30cr, von angenehmem Aeußern, paff. Parthie. Off. n. E. 3756 an die Geschäftsstelle dss. Bl- ZBLrchitect sucht gestntzi auf gute Zeugnisse Stellung im Bangeschäst. wo er 12 'i rn dispensirt ist. Offerten unter 377<» an die Geschäftsstelle dieses Blattes erbeten. Sir suchen ver August für unser o v n2& geschlossenes Galanteriewaaren- Engros-Geschüft einen Lehrling a. guter Familie. Pension im Hause gewähren wir nicht. Gebrüder Carlebach, Frankfurt a. M. [3788 j^UdlS f. m- Dielen- und Diannfactnrwaaren-Geschäft, Samstags geschlossen, einen Levrling per sofort. Freie Station im Hause. Selbstgcschr. Osserten an Joo. Uhlmann, D r i b u r g i. Westfalen- [3833] ssrnaam