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Der Israelit · 1898-05-02 · Heft 34 (2.5.1898) · page 13

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Journal
Der Israelit
Volume
39 (1898)
Issue
Heft 34 (2.5.1898)
Date
1898-05-02
Page
– (sequence 13)
Language
German
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m danken, die in so selbstloser Weise für die Sache arbeiten. Man solle alle kleinlichen Bedenken bei Seite lassen und das ideale Moment mehr zur Geltung bringen. Herr Guckenhe im er macht daraus aufmerksam, das; die Errichtung eines Instituts, wie das heute begründete, vielleicht einzig in der Geschichte des Judenthums dastehe und bittet deshalb ebenfalls kleinliche Dinge zurückzustcllen; auch er habe nicht die Empfindung, daß die einmaligen Beiträge den Eharaktcr des Almosen Eugen und er würde cs mit Freude begrüßen, wenn diese sich recht vermehrerr würden. Herr Max S p e i c r vom Hause M. A. von Rothschild und dröhne, theilt mit, daß ihm nichts davon bekannt geworden sei, daß die Fassung der Statuten in den Gehilfenkreisen Gegner gefunden habe. Im Gegenthcil man halte die Statuten allenthalben für sehr gut. Herr Birken stein regt die Gründung einer jüdischen Lesehalle für Frankfurt an. (?! ■ Herr Instituts-Direktor Dr. Barn aß —Pfungstadt wünscht die Aufmerksamkeit des Agitationscomitös auf die jungen Leute auf dem Lande zu lenken, die sich oft in schlimmer Lage befänden. Es sei noch bemerkt, daß eine Reihe von Rabbinen, jüd. Gelehrten, Äerzten und Beamten freiwillig ihren Beitritt als außerordentliche Mitglieder erklärt haben. Bei der nunmehr stattgehabten Wahl werden die Mitglieder des provisorischen Comitös theilweise in den Vorstand, theilmeise in den Verwaltungsrath, sowie noch einige Herren aus der Versammlung hinzugewählt. Der Letztere besteht nunmehr aus den Herren: Louis Feist, W i l h. Hackenbroch, E m I. Lehma n n . He r m. Lehmann, Jos. Wohlfahrt, sämmtlich in Frankfurt a. M, Dr. E. Bieberfeld—Berlin, A. Ltobe r—Breslau, B e n j. H i r s ch—Halkurstadr. William D p p e n h e i m e r —Hannover, Samuel Straus -Karlsruhe, M. L. Munk—Köln, George Marx—Königsberg, Dscar Lehman n—Mainz, D r. E in i l F r e n k e l — München, L. Wollhei m—Posen, Mar M e p e r—Nürnberg. Möge der Allgütige seinen Beistand zu dem großen Werke verleihen. V. Madrid, 29. April. Als der Krieg mit I den Vereinigten Staaten drohte, hat die spanische I Regierung versucht, die jüdischen jungen Leute aus den spanischen Straffestungen in Nordafrika, die bisher keinen Militärdienst leisten durften, in das Heer einzustellen. Schon seit einiger Zeit war den in den spattischen Straffestungen lebenden Juden nahegelegt worden, noch Spanien einznmandern. Allein diese batten sich bisher in der Erinnerung an die schmachvolle Bebandlutia, welche ihnen und ihren Vorfahren in Spanien zu Theil geworden war und weil sie ihre mühsam errungene Stellung unter den marokkanischen Stämmen, denen sie unentbehrlich geworden waren, nicht aufgeben mochten, stets geweigert, den Aufforderungen Folge zu leisten. Jetzt dagegen, angesichts des mittlerweile ausgebrochenen Krieges, lehiton sie sich dagegen nicht mehr auf. Briefkasten der Expedition. A. H. G. r M. 2 lO, nicht M. 2 5« haben dankend erhaltet! und bitten um gfl. Einsendung der restirenden 40 Pfennig Herr Seilt»., Walld: Sie wollen sich gefl. an Herrn Giünebanm in Ernmstadt b. Darmstadt wenden. Ehl«, Basel r Betr. Inserat von M. 3.90 ist noch nicht bezahlt. Soolbad Harzburg-, Park-Haus. Etablissement I. Ranges mit. Aufsicht Sr. Ehnv. des Rabb. Dr. A u erb a ch, Halbestadt. Jed. Samstag Gottesdienst i Haufe. . Pension von M 6.50 an- . . 2316) M. Hecht. Hnjeiße Für den folgenden Theil ist die Red actio» nicht verantwortlich. e^urch den Tod des seitherig n Inhabers ist die.Lehrer-, Borbeter- und Schächter ftelle der hiesigen Gemeinde, mit einem festen Gehalt von Mk. 1200 jährlich, sowie Mk. 3OO für den U Oerricht in den hiesigen städtischen Schulen u. ca. Mk. 500 Schächieinnahmen zu besetzen. Geeignete, seminaristisch gebildete Herren, nicht über 30 Jahre alt, wollen sich unUr Vorlegung ihres Lebenslaufes und Zeugmfse bei dem Unterzeichneten baldigst schriftlich anmelden. Bemerkt wird noch, daß der Gewäh te sich de, Approbation d.BeznkSrabbinats zu unterwerfen hat. (6794 Höchst a. M., 1. Mai 1898. Der Cultus-Borstand: Sigmund Ettinghausen- Aechter Bohnenkaffee ist ttut» bleibt trotz aller Anfechtung die Grundlage der ächten deutschen Haushaltung'. Darum kauft nur Cossmann’s gebr. Java-Kaffee, weil er das beste, wohlschmeckendste Getränk liefert. Preise: ä 75, 80, 85, 90 u 95 Pfg per '/- Psund-Packet. Warnung! Der Vorstand der österr. itzr. GcMiinde in Liberias (Palästina) wa>ut hiermit alle Glaubensgenossen in Emopa, namentlich in Sestern ich, Rußland und Deu'schland vor einem Schwindler, David S ch i f f in a n ii, der von hier ans Tausende von Bettelbii fen versendet unter dein Vorwände, daß er für ein „Altenheim" DOp* ntPlD sammele. Alle seine Angaben sind Lug und Trug. Wir bitten alle jüd. Zeitungen Europas unsere Warnung gest. abdrucken zu wollen. (2776 Aür j. hübsches Mädchen, ff. O Familie, vorläufig I5OMO Mk, suche wohlhabenden Arzt oder Anwalt behufs Herrath. Nur direkte Cffe ten bitüt zu richten an (6788 Cantor Fuchs, Zerbst i. A. suche zum 1. Juli xj c. e. tücht, gewiffenhaftes, streng-religiöses Mädchen, bei gutellt LohN. (6791 Frau Simon Frank, Quedlinburg a. H. sofort einen Lehr jungen. (6785 Bäcker Speier, e l d e n b e r g e n. Schutzmappen für den „Israelit“ in hocheleganter Ausführung mit Goldpressung liefert per Stfiek Mk 1.60 Pfg die Kxped. dieses Blatte«.

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