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Der Israelit · 1898-03-24 · Heft 24 (24.3.1898) · page 20

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Journal
Der Israelit
Volume
39 (1898)
Issue
Heft 24 (24.3.1898)
Date
1898-03-24
Page
– (sequence 20)
Language
German
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462 beweisen. Wir glauben dieser neuen Einführung unsere Stimme leihen zu müssen, trotzdem wir das ganze Jahr hindurch eine zahlreiche und rege Betheiligung an den Predigten am Sabbat-Vormittag wahrnchmen, da es nicht ausgeschlossen erscheint, daß dadurch ein anderer am Vormittage sonst behinderter Theil der Gemeinde die Möglichkeit erhält, dem Gottesdienste beiwohnen zu können. Wir halten sogar besonders in Anbetracht der Petition für den Sonntagsgottesdienst die Einführung der Predigt am Freitag Abend schon in diesem Jahr für wünschenswerth und erlauben uns, Ihnen deßhalb vorzufchlagen den Versuch zu machen, in den üblichen in diesem Monat zwischen 61/* und 7 Uhr beginnenden Gottesdienst die Predigt einführen zu lassen und, falls die Sache sich bewährt, es überhaupt dabei zu belasten. Der Einrichtung eines zweiten Gottesdienstes stehen mannigfache Bedenken entgegen, und glauben wir nicht, daß für eine derartige, von anderer Seite bereits vergeblich versuchte Veranstaltung in später Abendzeit auf eine wesentliche Theilnahme zu rechnen ist. In diesem Jahre erscheint übrigens die Einrichtung eines zweiten Gottesdienstes nach 7 Uhr keineswegs mehr ausführbar, da unser gesetzlich vorgeschriebener Gottesdienst am Freitag Abend, der etwa eine Stunde dauert, im laufenden Monat erst zwischen 6 und 7 Uhr beginnen darf und so nach demselben ein zweiter kaum mehr ftattfinden kann. gez: Stier, Weiße." Die Herren Rabbinen haben noch zu bemerken vergessen, daß ein zweiter später Gottesdienst am Freitag Abend eine Prämie auf die Sabbatentweihung wäre! H « j e i fl t Für den folgenden Theil ist die Red action nicht verantwortlich. Aür mein Tuch», Manufaktur», Modewaaren- und Conftct'onS'Geschäit suche einen Lehrling mir gurer Schuldildung, zum baldigen Eintritt. Samstag« u. iSrael,rische Feier» tage st, eng g schlossen. Offert, unt r A. B. 2180 an die Geschäftrstelle dsS. Blatte«. /Lin kiäiiiger Junge, Sn« guter Familie, kann die Bäckrrei u. Condiroret erlernen. Offert u. W. 8. 2179 an die Gef«äftöstelle dl«. Blatte«. L^ch suche für m. Metzgerei u» d Wurstlerei, Samstag« und Fciertage gesch'ossrn, Ml MillU, au« achtbarer Familie. (2177 S Weglein, Echweinsurt a. Main. K>ie Gemeinde Hattenbach wünslbt eine < {Religion#; lehrer, tsrn» "> d nn un. veihrnaihel, Russen au^gesch ossen, per soiorr, oder auch pr. 1. Mai. behalt 800 Mk. u. N'benvei dienst. Siellenan» nehmende wollen sich schriftlich an B. I. Haas, Vorstand, wenden. (2176 ^Uche ein junges MLdche« zu.. Erlernung de« Haus, halte«, ohne gegensei'ige Ve-, gürung. Ofs. u. A. Z. 2155 an die GeschästLst. dsS. Bl. IFUrther Taffblatt Organ der tSastwirths-Innung Fürth und Umgebung iVi (Mteße Ieltung von Fürth. — «egr. 1839.) M tlnparteiiscU urncl unaddSngix. VJ Erscheint täglich außer SountagS. M Iürther Hag ölalt 8 ist für die bedeutende Industrie, und Handelsstadt Fürth und für die umliegenden zahlreichen größeren und v) kleineren Or.schaften ein «V« tpteffamt* M für KeKannlmachungen jeder Art. Anzeigenpreis <8 nur lv Pfg. sür dre Soalt-nzerle. Bei größeren M Anzeigen und öfteren Wiederholungen wird Rabatt MM oewahrr. — Anzeigen sende man direkt an da« „Fürther in Tagbiatt" in Fürrh, oder übergebe sie erner Annoncenfi\ 50 'Ou zwei Pe son n wird e'n <0 brave«, i«r. MLdche», da« gut bürgerlich kochen kann, al« Mädchen allein, per 15. April, gesucht. Offert-n an Schott, Frankfurt a. Main, Seitenstraße 9, erbeten. (85, Nach Heilbronn! Brief postlag. gesandt. (1955) lEhrlinos-Gnuci. Für u' f«r Hastu. Getreide- Geschäft suchen wir aus Ostern einen Lehrling mit guter Schulbildung, unter zünftigen Bedingungen. (2184 L. Müller u. Eie. Kl.-Bockenheim, Pfalz. 3n der hiesigen Gemeinde ist die Stelle de« vorbeter# u. SchLchterS, der Ba-Kore u. Bal-Tokea, wünschenswerth auch Mohel, fein muß, zum 15. Mai bezw. 1. Juni c. neu zu besetz-n. Da« G halt besteht in etnem Fixum 5.2100 Ma>k, f eiet Wohnung und einigen kleinen Nebeneinnahmen. Nur ReichSangehSrige wollen ihre Zeugnisse tn Abschrift nebst Beifügung eine« kurzen Lebenslaufe«, der A ter, Familienftand evt. Familienftärke enthalten muß, b ldigst etr senden an den unterzeichnet'n Borstand. Der Vorstand (2183 der jüd Korporation in Ezarnikow r JosefHirschberg. «ür mein Manulacturw-'aren» Q und Co fect-on« - Geschäft, welche« Samstag« geschlossen ist. suche >ch einen Lehrling, mir guten Scbulkenntr issen, eo. auch einen Volontär Kost u. Logig im Hause. (1578 V Rothschild, Lohr a. M.

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