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Der Israelit · 1898-09-08 · Heft 71 (8.9.1898) · page 1

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Journal
Der Israelit
Volume
39 (1898)
Issue
Heft 71 (8.9.1898)
Date
1898-09-08
Page
– (sequence 1)
Language
German
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XXXIX. Jahrgang. MJ7L. Ein Der Israelit Kenlrat-Hrgan für das orlhodore Iudenthum. Begründet von Dr. iTe^mann in Mt«trrz Donnerstag, den 8. September 5658 (1898). Leitender Artikel. Die Zahl Dreizehn. Von Simon Frankfurter in Wefel. (Fortsetzung.) Wenn der hohe Priester am hehren Tage des Jom hakipurim zu dreien Malen das Sündenbekenntniß ablegte, einmal sür sich, das zweite Mal für sich und feine Familie und den priesterlichen Stamm Ahron's und das dritte Mal für das ganze Volk Jisroel, jedesmal aber der ehrfurchtgebietende, furchtbare Name Gottes deutlich, wie er geschrieben, in Heiligkeit und Lauterkeit aus seinem Munde hervorging: Da beugten sie allesammt, wie die Mischna sagt, die Priester und das Volk, die im Vorhofe standen, ihre Kniee sie bückten sich, beteten an und fielen auf ihr Antlitz und riefen! m 713 Getobt sei der Name der Herrlichkeit seines Reiches imnur und ewig. (Aus Allem diesem geht hervor, wie sündhaft etz ist, wenn jüdische Autoren den Namen des Hochheiligen in ihren Werken und Abhandlungen ohne Scheu deutlich ausschreiben, was namentlich von den Neologen regelmäßig zu geschehen pflegt). Und gestützt auf jene Verheißungen, die mit dem heiligen Namen des Ewigen verbunden, an ihn geknüpft waren, konnte der Hohepriester dann der Gesammtheit der Nation, für die er Versöhnung erfleht hatte, sein men „Ihr seid rein von Sünden!" zurusen. Etwas so Wunderbares war es um den heiligen Gottesnamen, so Glück und Segen verheißend war er. Dieser hehre Name aber enthält in seinem Buchstaben-Zahlenwerth 26, gleich 2 mal 13, vielleicht hindeutend auf das ”“*v die einzige Einigkeit in dieser irdischen Welt unter den körperbegabten Geschöpfen, wie auf das die einzige Einigkeit Gottes in der oberen Welt, den rein geistigen Wesen. Merkwürdigerweise aber ergibt auch die Quersumme des Buchstaben-Zahlenwerthes des Namens desjenigen, der auserwählt worden war, dem Einig-Einen im Heiligthume zu dienen, Ahron's pnx wiederum 13. Und wie dem Ewigen auf Erden gehuldigt wurde, als dem Einen, so priesen ihn auch die Engel in den erhabenen Höhen und ihre Lobpreisung, womit sie den Herrn in seiner Heiligkeit rühmen, die wnp besteht ebenfalls aus so vielen Wörtern, wie in.x im Zahlenwerthe hat. Vom trnp bis -mpr-v sind 13 Wörter. In der Anerkennung der Einheit liegt ja das höchste Lob. Alles Irdische hat seines Gleichen, selbst der himmlischen Mächte sind Myriaden, auch ihre Kräfte sind getheilt, und auch ihnen mangelt die Vollkommenheit. Wollen sie aber die Unzulänglichkeit ihres eigenen Wesens zum Ausdruck bringen und den Schöpfer als den Inbegriff aller Vollkommenheit lobpreisen, so rühmen sie das Erhabenste aller Erhabenheiten, die einige Einheit des Unendlichen. — Noch oft finden wir Stellen in der heiligen Thora, die uns zum Nachsinnen über die beregte Zahl 13, der diese unsere Betrachtung gilt, Veranlaffung geben. So bestehen die Segnungen, die unser Erzvater Jizchak seinem Sohne Jakob giebt (1. B. Moscheh, Kap. 21, V. 28 und 2 >) m -f? aus 2 mal 13 Wörtern und der crtsen bvz bemerkt zur Stelle: "2 r6u?t? ~22:n etrr imntr 7 12^ r.z'r, rr 12121 172 w Dieser Segen besteht aus 26 Wörtern, um hierdurch zu zeigen, daß er (Jizchak) ihn (oen Jakob) mit dem ehrfurchtgebietenden Namen, dessen Zahlenwerth gleich 26 ist, gesegnet hat. Wahrlich bedeutungsvoll ist es, daß das erste Wort, womit die Thora beginnt, nwc, in der Quersumme seines Buchstaben-Zahlenwerthes 13 ergibt und so ans die 712.1' »172h mix Einheit des

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