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Der Israelit · 1898-02-03 · Heft 10 (3.2.1898) · page 27

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Journal
Der Israelit
Volume
39 (1898)
Issue
Heft 10 (3.2.1898)
Date
1898-02-03
Page
– (sequence 27)
Language
German
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65 Schon bei Beginn desWintersemesters 1897/98 wird die Zahl der au/zunehmenden Schüler 40 betragen. Die Kosten, welche aus dieser umfassenden Vergrößerung der Schule entstehen, werden zum Theil von der Jewish-Colonisation- Assoeiation getragen werden. (Fortsetzung folgt.) Bericht des Vereins zur Erziehung jüdischer Waisen in Palästina für das Jahr 1896. II. Fortsetzung.*) Urtheile über die Lämmel-Sclmlc. Beim Besuche der Lämmelschule hatten wir Gelegenheit, uns zu überzeugen, mit welcher Liebe und Sorgfalt der Unterricht ertheilt wurde. Obwohl die Herkunft der Kinder für die Erlernung der deutschen Sprache eine grosse Schwierigkeit bildet, so wird doch bereits in der untersten Klasse durch eine übersichtliche Methode ein hohes Hass von Sprachsicherheit erzielt. Der vielseitige Unterricht erweitert den Gesichtskreis der Kinder über das enge Gebiet der eigenen Heimaih, und wirkt so in höherem Sinne erziehend und bildend. Man darf hoffen, dass die Kinder beim Verlassen der Schule trefflich ausgerüstet s in werden, um sich in den verschiedensten Richtungen des praktischen Lebens als tüchtige Menschen zu bethätigen. Jerusalem, den 12. Februar 1897. gez. Dr. Alfred Domaszewski, Professor an der Universität Heidelberg, gez. Dr. Rudolf Brünnow, Professor an der Universität Heidelberg. J testify herewith, that J had the pleasure of visitiDg the Laemmel School and found its state satisfactory in every respeet. The pupils answered the most difficult questions, put to them by me, both in German and in Hebrew. J was specially surprised by the readiness with which they translated from German into Hebrew and conversed in this latter language. gez. 8. Schechter, Reader in Talmudic to the Cambridge University. (Ich bezeuge hiermit, dass ich das Vergnügen hatte, die Lämmelschule zu besuchen, und ihren Zustand in jeder Hinsicht befriedigend fand. Die Zöglinge beantworteten die schwierigsten Fragen, die ihnen auf deutsch und hebräisch gestellt wurden. Ich war besonders überrascht von der Leichtigkeit, mit welcher sie ans dem *) S. Nr. 650. Deutschen in’s Hebräische übersetzten, und sich in letzterer Sprache unterhielten. gez. 8 Schechter. Dozent des Talmndischen an der Universität Cambridge.)!*’: fnD d^es nm* m zz'r.rr — nrs man nz'r — z'r cnpy TpD’i i'ctr ps: »wz: tdc -pan nrx nc2 p*x ,"vp' :-x nr» p'x .C'C';>6 Emtwfa ' annam*? , cfrtb .■vnr bbv 7 zv:b mengen rtfem bi»b icti p -pcr6 pa nry van pm rrr 'X2C2 vn *]•« '.22 aase aa jnr> ’3 y~n "lyscS ’{r-pr nc ,*7 2'cx Sic; T nci ,nm bvo by “nP'jfßi "jaijr "pen b'tbch n,22t? a*a D"^2* , 2^ L' "'cn p'cri ,Paa '^2 n'cci x^c 2^ ,LN'aa /7!2->2i •riTir! ’tpm pans x: bzp :mx nnx: — .'2 petap nc ^2 pcb: , renx -trx faaan ”jy bx ~yz rb'n: ny bycntr ♦B’an ^2 122^ siBi -ancc P2 nenprr ür6 -ijyx *py ♦r6c enerxe cm2 12^22^ cm 'zryz '.izzc' -i'picn -aan .'E'c pa b'Tj: D'p^a (Herrn Ephraim Cohn. Eine grosse Schuld, die Schuld der Dankbarkeit, liegt mir ob. Schon viele Jahre liegt die Erziehung meiner Söhne in Ihrer Hand, und wie ein treuer Pflanzer wachen Sie Uber sie und bemühen sich, sie zu wackeren Männern zu erziehen. Sie, geehrter Herr, sind bewährt in der Kunst, den Thon in eine schöne Form zu bringen. Ich weiss, wie meine Söhne waren, als sie unter Ihre Aufsicht kamen, und wie weit sie heute gekommen sind. Wie soll ich Ihnen vergelten? Wenigstens sollen Sie wissen, dass es ein Herz, und ohne Zweifel viele Herzen, giebt, die die Bemühungen um ihre Söhne anerkennen, ein Herz, das voll grenzenloser Dankbarkeit ist, bereit, seine Gefühle stets vor Ihnen auszugiessen. Nehmen Sie denn den Ausdruck meiner Erkenntlichkeit und meinen Segen, dass Sie noch recht viel leisten mögen für jene armen Kleinen, die Sie lieben, für die Kinder unseres Volkes, denen Sie Ihre ganze Herzensgute allezeit gewidmet haben. Ihr Sie verehrender und Ihnen glückliches Leben wünschender Eliakim Gezel Cohen, Sofer) (Schluss folgt.)

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