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Der Israelit · 1898-02-03 · Heft 10 (3.2.1898) · page 7

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Journal
Der Israelit
Volume
39 (1898)
Issue
Heft 10 (3.2.1898)
Date
1898-02-03
Page
– (sequence 7)
Language
German
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183 dürfte außer in der heiligen Stadt, in welcher derselbe über 20 Jahre gelebt, nur in Rußland, wo derselbe in vier großen Gemeinden, Sklaw, Nowahrdok, Lomsa und Brisk als Oberrabbiner gewirkt, bekannt sein. Vieles, ja sehr Vieles, hat er für die heilige Stadt geleistet, und obwohl oft seine Popularität dabei lut, hat er es nicht verschmäht mit Aufbietung aller seiner Kräfte, ja sogar LDln rni'vvr gegen die Neuerungssucht, die leider auch hier ihre Vertreter fand, harte Kämpfe durchzumachen und unzählig sind die 2'jpn, die der Verklärte bei unserem var on:a»Kn nMia bnp durchgesetzt, von denen ich nur den ntD'ntrn um, die Commission zur Ueberwachung der new, welche aus bxiL" 'fc-m D'pnat besteht, und das von ihm gegründete und bis zum letzten Athemzuge überwachte Waisenhaus erwähne. Nun klagt mit den Zöglingett dieser Anstalt die ganze Gemeinde um ihn!w«n bmv* 22a 2X '2x i sx pxi wn cct’ .penw |wnB ,’)JTJt?ac2 bxa»H pnb 2tsn '2*1 '27 [w crr.t Wie groß die Verehrung des p'nx ivar, das beweisen die tausende von Gesuche bei Krankenfällen, um dessen naia und Gebet, und mit welchem Eifer er diese heilige Pflicht des 71&2 mm« erfüllte, und welche Thränen er in diesen Gebeten vergoß, das ist uur seiner Umgebung bekannt. Herr Oberrabbiner Diskin erreichte das 81. Lebensjahr und hat außer seinem umfangreichen schriftlichen Nachlaß kein Vermögen hinterlassen. Ich kann meinen Bericht nicht ohne einen Appell an alle wohlthätigen Zionsfreunde und in erster Reihe an nrpirn p* pnxn av'n in Frankfurt a. M. schließen, auf daß uns und der heiligen Stadt das Vermächtniß des pnar px;, das cwm n'2 das Waisenhaus durch eine genügende Fundation erhalten bleibe und zwar im Sinne des edlen Gründers. _rraapn Bei der Ueüaction neu eingegangene Bücher. Emile Zola. Brief an-den Präsidenten der französischen Republik Brief an den Kricgsminister Billot. sirte deutsche Ausgabe. Preis 40 Pfennig. Straßburg i E, Verlag von Josef Singer, 1898 ttflfin "p “1J? Aramäisch-Neuhcbräischcs W ö r - t er buch zu Targum, Talmud und Midrasch. Mit Vokalisation der Targumischcn Wörter nach südarabischen Handschriften und besonderer Bezeichnung des Onkelostargum unter Mitwirkung von Theodor Schärf, bearbeitet von Dr. Gustaf H. Dalman, a. 0. Professor an der Universität Leipzig. Theil 1 mit Lexikon der Abbrevia uren von G. H. Händler Frankfurt a. SN. 1897. I. Kauffmann. „tunnobcio roy ,mmnby nom man ’ a an d n^anasD .nantm vp} hd metro vninc» . n^an »laPa NU' »annoi iDm n7d aaaai npa dj , dhd h -pa ax , ddi» dwtq nana camn N’aa a\r dji , hd y: nrueo , maiayn nar ‘lai'iSDnaan nND onsnTD ona nwya y * jraNai »"»n '"j aypna ’a~nD '.hd ioya aio mm awscn jenan . a"jan nj» myaoya .nhddd Druck von Ch. Rohatyn, Lemberg. > Dermischies Friedrichftadt (Schleswig Holstein). 27 Januar. Am mDE' 'b na» (naü N3) den 15. Januar, waren cs 50 Jahre, daß das hiesige nDian n’3 durch den damaligen Oberrabbiner V"pwt ayii'avDp apy 'aa a"anD aus Altona eingeweiht wurde. Beim Frühgoltcsdienst wurde dieser Feier durch den Kultnsbeamten S. Montag in einer Rede gedacht und sprach derselbe den Wunsch aus, daß das Gottesbaus durch das tägliche andächtige mit pjo verrichtete Gebet in demselben, diese Weibe nie verlieren möge, und daß hie'zu jedes Mitglied der Gemeinde beitragen möchte. — Die Synagoge, über 100 Sitze fassend, ist ein Geschenk von payn »aa p pNL' ’3a JH3DND P"P3 D“1B ayny desien man hier auch bei jedem H37D nratW man i". Am Abend dieser 50jährigcn Jubiläumsfeier gab der Präses der man criaap, Herr Emanuel Wolf dahier, ein Festessen, wobei verschiedene Reden und Toaste ausgcbracht wurden. Möge Jian' 2»n den Segen den der Präses der Gemeinde Herr N. D. Levy durch den Cultusbeamten aussprechen ließ, in reichlichem Maaße in Erfüllung gehen lassen. )DN Prag. Dieser Tage hielt Herr Dr. Julius Fischer. Rabbin r in Raab, im hiesigen Tempel eine Probcpredigt ab, die allgemeinen Beifall fand. Feuilleton. Döaclcht’it. fe—. 4) V. Der HeirathSantrag. So oft, wie Smitt jetzt auf seinem Büreau war, hatte man ihn schon lange nicht mehr daselbst gesehen. Bei Beginn der Arbeitszeit traf er im Büreau ein und blieb den ganzen Tag bis zum Schlüsse auf demselben anwesend. Und merkwürdiger Weise hatte er mit den Geschäftsführern sehr wenig zu thun. Desto mehr kümmerte er sich um die Thätigkeit der neu engagirten Correspondentin. Er behauptete, er wolle in Chicago eine große Filiale seines Geschäftes errichten, in dieser sollten statt der männlichen Commis, fünfzig Stenotypistinnen engagirt werden und deshalb habe er hier in Nem-Pork eine Dame zur Probe engagirt, um Beobachtungen anzustellen, wie sich derartige Arbeitskräfte bewährten. Den ganzen Tag saß er bei Fräulein Katzenellensohn, unterwies sie in Correspondenz und Buchführung und machte sie in liebevollster Weise auf alles Wifsenswerthe aufmerksam. „Der Smitt ist doch ein smarter Kerl" hieß es in seinen Bekanntenkreisen, „jetzt will er weibliche Arbeitskräfte einführen und er, der niemals ein Frauenzimmer angesehen, bringt es fertig, sich wochenlang zu einem auf der Straße aufgelesenen Mädchen zu setzen. Sein Geschäftsgeist überwindet alle seine angeborenen Abneigungen."

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