Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 52 (1911)
- Issue
- Heft 44 (2.11.1911)
- Date
- 1911-11-02
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
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ffe. ®o den Kr. r Judas erstaunt Sie ein r i das er- : zu be lkN und eschwerde .ertcht zu Anktagef eine :r we.qen »erden?" konkreten ir Fabrik Aeußeht, auch sinhaber >e in der ie Thora: »aß Herr hm selbst »b. Di lkabbtne tS dem! > Chor >r Wert irr zu 5t Kaufhtefigenl »n ernerl lische, er letzten! tadlkretse! SOI jütgltebern^ eltgionSjur Versprechen.! t situiert! lgedeffen! rägltchen! führte! t, daß es! , Lehrer-s rge kanr sein als loß, die >e in ein! putation! rmttteln! ten Dr! Komitee ten über m 1. Ja-, n letzter wachsen! 7 schvr Prozent Prozentj cozen ltsche. jüdischer kterr eir b Pstegrj jüdischer strat Hai!! Stadq lasse! jüngster ater der ng her-j k»ar ar rg, der nverl Zyklus i Beriir den Zu-! n de Zeit und mkultur! Namens tter ein« den, alcs n warf > Suro Wirken,! rdentum e Werke oche der! Raw r . *+*X»mrr -I SVl ' VJ'' Hai an unserem Geistesauge vorüöerztehen und uns »zum Schluffe e ttett Tag in der Lehr- und Gericht-Halle deS Gaon mtterleben. ES ist der letzte Tag deS Kalle-Mondes Adar. Gelehrte aus allen Ländern find gekommern, um in wichtigen Fragen «usklärung zu erkalten oder an den Beratungen ttilzunehwen Boten, Bttsteller, Rechtsuchende aus dcn Ländern des Ostens und des Westens. Der Arbe t gehen Gebet und Scttur voran. Und nun beginnt die Sitzung: Auf erböhtem Stuhle thront der Gaon, um ihn im K> eise etwas nedrtger die Dajonrm,noch'etwas niedriger das Gericht, im Borraum Schüler aus allen Welt gegen den. Em Gerlchtsdiencr bringt dem Gaon die zu be sprechenden Schriftstücke, führt die Parteien vor. Zuerst handelt es stch um religiöse Fragen, dann um R chrssachen, die das Gaonat als oberste Instanz zu entscheid: n hat. Das Dahtnschetden von Raw Hat beendete den Glon; dieser Epoche, in der das Bewußtsein der Zusammengehörigkett, das Leben in. durch und für die Thauro die Juden trotz dec welterschütternden Eretgntffe jner Zeit — wie bts heute — alS Volk erhalten Hot Frankfurt a. M., 1. Rov. Unter dem Namen „Bereinigung jüdischer WohlfahrtS-Stn richtungen" wurde eine Bereinigung trpS Leben ge rufen, welche den Austausch und die Verbreitung wichtiger Erfahrungen auf dem Gebiete der. hiesigen' jüdischen Wohlfahrtspflege bezweckt. Außerdem soll die Bereinigung eine Zentrale werden zur zweckmäßigen BertcUung von Stipendien, Unterstützungen und dergl. und als AuSkunftsstelle für alle Vereine und private Wohltäter dienen. Die Bereinigung soll alle hiesigen jüdischen Vereine, Siiftungen, Anstalten usw. umsaffen. Es sind bereits zahlreiche Organyattonen brigetrelkN. Die Geschäftsstelle befindet stch L a n g e st r a ß e 30, I., Telephon Amt I, Nr. 5207. (Selbstredend kann die Bereinigung nur dann eine ersprießliche Tätigkeit auf dem Gebiete der Wohlläiigkett und im hiesigen jüdischen BeretnSlrben entfalten, wenn fie stch stritte an ihr Statut hält, welches ihr verbietet, in die Selb ständigkett und Tätigkeit der ihr angehörtgen Vereine, Stiftungen usw. einz ugreifen. Bet dm heuttgen Zentraltsationsbrstrevungen ist immer die Gefahr vorhanden, daß sie die vom Geiste der Dcmokratte und des jüdischen religiösen Rechtes gest ckten Grmzm überschreiten und, wo sie daS phtlantropische Gebiet berühren, auf Kosten d:s oltjüdischen Wohltätigkeitsfinnes gehen. ES wird daher in erster Reihe Sache der Vereine und Stiftungen selbst sein, bei ihrem Anschluffe an die Zentrale in entsprechender Weise ihre autonomen Rechte zu wahren. Die Red.) Frankfurt a. M.» 1. Novbr. Die Jüdische Bibliothek und Lesehalle, Lange st raße 33, ist im Winterhalbjahr wie folgt geöffnrt: Bon Montag bis Donnerstag von 1—4 Uhr nachmittags und von 8—10 Uhr abents, Freitag abend nach Schluß des Gottesdienstes bis 10 Uyr, Samstag und Sonntag von */,11—1 Uhr vormittags und von 3—7 Uhr nachmittags. Frankfurt a. M., 25. Oklbr. Im „Verein zur Pflege jüdischen Wissens mKSft Q’"Yin2" wurde am Sonntag, den 22. d. Pt. die R«.rae oer Lömtervorträge eröffnet. Nach einer kurzen Eröffnungsansprache des Herrn W. Rosen hielt Herr Lehrer Satkind sein ctnstündigrs Referat über „Rasch;". Dem tntereflanten Bortrag schloß stch eine Diskussion an, an der stch die Gäste lebhaft beteiligten. Berlin, 30. Ott. Der „Neue jüdische G emeinveverein" begann seine Wimertält^keit mit einer Versammlung, in der die Herren Dr. Zwirn und Dr. Löwy über die Vorgänge im Judentum im letzten Jahre reserterlen. Der Et>.stuß der Bestrebungen des G.meindcvereins auf die Berliner Jüdische Gemeinde, so führten die Referenten au , taffe sich nicht verkennen. Daß die Jüdische Gemeinde nicht nur Berwaltungskörper zu sein habe, werde anerkannt. Das Proportrenal- Wahlsystem sei einer freilich schon seit dem 15. Febr. eingesetzten Kommission, von deren Arbeiten man noch nichts weiter gehört habe, als Anregung Mit auf dcn Weg gkgeben. Zwei neue Synagogen würden gebaut. Bedauerlich sei, daß man von den Arbeiten der Seelsorgekommtssion nschts höre. WaS vor allem aber nötig tue, sei eine Stärkung des jüdisch e n G e t st e s. Es sei ein Unding, wenn die Berliner Jüdische Gemeinde von Männern gerettet werde, die als leitende Persönlichkeiten in der Berumr Reform-Gemeinde den Zustand duldeten, daß ein Prediger, besten Kinder getaufr seien, amtiere. 4)et Gemein deveretn mit dem Ziel, jüdisches Leben zu wecken und jüdische Anhangltchreit zu erhalten, habe noch ein unabsehbar wertes Abettefeld und dürfe in seinen Leipungen nicht ermatten. Daß er ins Wette wirke, sei dankbar anzuerlennen. Seii em Vorsitzenden, Rechtsanwalt Dr. Ktee, gehöre der aufrichtige Dank aller Einsichtigen dafür, daß er aus dem Gemetnderage bet allem Enr^eMkommen m der Form zuerst stch dagegen gewandt habe, daß durch einen Peers- Schub die radikalen Tendenzen die Uedermachl erhielten und von der so zu echrgestutzren Majorität ein Judengesetz angenommen wurde, das die Zustimmung der Gesamtjudenhetl Deutschlands niemals finden könne. In der weiteren Diskussion wurden eine Reihe pädagogischer Fragen e»örtert uns auch die Frage gestreift, wie es mvglrch fei, den übermäßig hohen Preisen des koscheren Fleisches, die Minderbemittelten die Führung einer koscheren Wirtschaft erschwerten, ein Ende zu machen. Emde«, 33. Ott. Im hiesigen „Montefiore- Verein" hielt Herr Rabbiner Dr. A. R v s e n t h a l- S&exün einen »ortrqg über „Die Kunst glücklich zu werden". Die sehr interessanten Ausführungen des Herrn Referenten riefen eine lebhafte Diskussion hervor. Ä*”'' Personalien. Köln, 25. Oktbr. Unsere Adaß Jeschurun hatte während der Tischrtseste leider mehrere schwere Verluste in ihrem Miiglt der bestände zu verzeichnen, die solche Lücken in ihre Reihen gerissen haben, daß fie nur schwierig auszufüllen sein werden. Am ft"“! vertt< ß unS bte Hochbt tagte Mutter, unseres GemetndepräseS, Zrau Jsaac Ochs, eine echt jüdische Frouengestait, die ihrem vor mehreren Jahren ihr im Tode vorangegangenen Gatten, einem Boruandsmitgttede der Shnagygengemetnde, eine wahre nj)32 ftsp gewesen war. K03 s'2 verließ uns der als Talmüdist und Prosangelehrter in wetten Kreisen bekannte Zahnarzt Dr. med. et phrl. Rubtnsohn, ein würdiger Spieß einer geachteten Gelehrtenfamttte, besten Andenken in dies u Blättern bereits gewürdigt wurde. Am ML ging der langjährige erste Hft1h7 der Adaß, Herr Jakob SehSnbach, ins beffere Jenseits, beweint von allen seinen vielen Verehrern und Bewunderern. Die Tdora war seine Liebling beschästigung. Noch' in vorgerückten Jahren arbeitete er sich gründlich in die Kommentare von Hirsch U 'd Malbim ein, so daß er bald als einer der besten Mvlbimforscher Kölns galt. Sein Haus war ftffift^j mnS/ jeder Bedrückte ging getröstet und beruhigt aus seinem Heime. Ter erste Tag des pslID'Festes raubte unS das frühere Vorstandsmitglied 0er Gemeinde, Herrn Mox Victor, der d.rch seine ft'ft Kanensabrtkatton und jüdtfch-kolligraphischen Werke auch der weiteren Oenentlichkeit bekannt war. So lichten stch allmählich bte Rethen der alten, kampferprobten Streiter für Gott und Sein Gesetz. Möge die Jugend stch die hehren Tugenden der Heimgegangenen GolteSkämpjer zum Vorbild nehmen, auf daß die ttaffenden Lücken bald wieder ausge füllt werden! N2L25! Preß bürg, 1. Nov. Vor kurzem starb dahier eine ehrwürdige Matrone, die Witwe Simcha Lehmann, geb. Schreiber ft"l?/ sie wurde unter ganz besonderen Ehrungen zu Grabe gebracht. Sie war bas letzte noch lebende Kind des ftLIV DDH ^2, bte würdige Tochter ihres großen Barers, besten Ebenbild fie ln ihrem Aeutzeren, in ihren Charakter- und Geist gaben darstellte, ein edler Zweig auS dem tausendjährigen Stamme ihrer großen Ahnen. Frau Simcha Lehmann — ihre Mutter war bekanntlich eine Tochter Rabbi Akiba E g e r 8 — war im Jahre 5582 geboren. Im Alter von 18 Jahren verheiratete fie stch mir Rabbi Mosche Tobias Lehmann dem sie Chasam Sofer selbst noch angelraut hatte. Rabbi Lehmann, ihr Gatte, stammte auS Amsterdam. Seine unbegrenzte Liebe zur Thora und feine aufopferungsvolle Frömmigkeit reisten in dem jungen Manne den Entschluß, weit weg nach Prcßöurg zu pilgern, um zu Füßen des ft£1B D/lHr treffen Ruf die Welt erfüllte, sich m ftftlft unO ftxft' zu vervollkommnen. Dort gewann er krast seiner ausgezeichneten Gaben und seines reinen Charatters derart das Vertrauen des Meisters, daß ihn dttser zu seinem Schwiegersöhne erwählte. Uno vom Segen des BmerS getragen, war die Ehe eine Quelle des Glückes für die Ehegatten wie für ihre Nuchtommen. Die gegenseitige Liebe und Verehrung der Ehegatten war eine unbegrenzte und bte Erziehung der Kinder ausschließlich oon den Prinzipien unserer heiltaen ftftlfl und insbesondere vom Gtizie der bekannten ftKIL veS ftBIB onn geleitet. Dafür hatte dre Prieperm dieses Hau,es nicht nur die Genugtuung, daß ihr einziger Sohn zu einem ausgezeichneten Gelehrten und tatkräftigen Manne herauwuchs, sondern auch daS Glück, alle ihre Töchter an Thoragelehrte zu verheiraten und Enkel und Urentel in unverbrüchlicher Treue zur allen Tradition heranwachsen zu sehen. Doch des L-denS Bitternis blieb auch ihr nicht erspart. All ihre teuren Geschwister, darunter dre großen Männer ftHD 27)2 und pjjötb ,mi ^"2£T ftßlD/ ihren geliebten Gatten, zwei Schwiegersöhne, von welchen einer, Salomon Spitzer Rabbiner in Wim war, mußte fie scheiden sehen. Außerordentlich nahe ging ihr dann daS vor einigen Jahren in Frankfurt a. M. erfolgte Hmscherden ihres Neffen, deS Preßburger Raw ^"^7, der ihr mit besonderer Verehrung zugetan war. Uno ,chlretzlich sah fie, am Ende Ihrer Tage angeiangr, verheiratete Enkel ins Grav finken. Doch ,Tft' ‘MU1ÖK2 p,‘7& über dien uummr hals ihr ihre außeronoent.tche Frömmigkeit und ihr starker Geist hinweg. Sie behielt btS zum letztm Tag den 'Schwung und die Elastizität ihres Geistes und einen jugendlichen F.ohmut, der ste jedermann ohne Ansehen der Person und ohne Unterschied des Alters mit besonderer Liebenswürdigkeit entgegenkommen ließ. ftlKJ ftlftft, wie der ZanferRaw haben mit ungemeiner Hoehschätzung zu ihr aufgeschaut und mancher Besucher hat schien bet ihrem Anblick Tränen ter Rührung vergaffen. Durch die Vornehmheit chres Wcsens, die stch f$on tn ihrer bloßen Ericheinung äußerte, lenkte fie sogar die Aufmerksamkeit fürstlicher Persönlichketten aus stch. Besonders ein österreichischer Erzherzog nebst seiner Gemahlin hat bet ihrem alljährttchen Kuraufenthalt in Böslau bet Wien stets gerne Gelegenheit genommen, stch mit der geistreichen ehrwürdigen Sotttc zu Unterhalte« und stch angelegentlichst um ihr Wohlbefinden bemüht. Die Summe ihrer Lebensweisbett legte fie in einer nieder, die, wahrhaft klassisch, sich jener ihres großen Vaterergänzend anreiht und ein rührendes Zeugnis von der sittlichen Reinheit und Größe der seltenen Frau gibt. In allererster Linie ermahnt fie darin ihre Nachkommen zu tntenfivem Thora st ud»um und legt es ihnen dringend ans Herz, »ede Handlung des Nächsten ftl37 Ppf? |ft zu fein und nur die Vorzüge eines jeden Menschen zu beachten. Wer das hohe Glück batte, die Dahings schiede ne zu kennen, der weiß, in welchem Maße ste selbst durch Betätigung dieses Grundsatzes ihren Seelenadel und ih^e li<enschenltebe bekundete. Ein reiches, segenvolles und seaenstiftendes Lrben haben wir zu Grabe getragen, unschätzbare Ewigkeitswerte find mit ihr dahtngegangen. Ihr Andenken wird bei uns fortleden und fortwtrken. ftajftft Oftrowo, 29. Okt. Dem Reprä'entantendorsteher Justizrat Boß wurde der Rote Adler-Orden 4. Klasse, seiner Gattin für ihr gemeinnütziges Wirken anläßlich deS Geburtstages ter Kaiserin die Rote Kreuzmedatlle S. Klasse verliehen. Wreschen (Prob. Posen), 22. Oktbr. Gelegentlich der Einweihung des neuer auten Schulhauses der städtischen höheren Schule wurden den Ratsherren Mendel Miodowskt, dem ehemaligen wohlverdienten ersten Vorsteher unserer Gemeinde, und Hermann Dregel der ihnen verliehenen Kronenorben 4. Klasse dom Herrn Regierung-Prästdenten unter anerkennenden Worten überreicht. Die Genannten gehören zur Zett auch der Repräfentantenversammiung der jüdischen Gemeinde an. Sprecdsaal. Zur Fortbildung der j««ge« Mädchen. Hamburg, 16. Ottober. Geehrte Redaktion! ES dürste stch empfehlen, tn Ihrem Blatte die Anregung zu geben daß Fachleute stch in Ihrem Blatt äußern mögen über Lehrmethode und Lehrstoff für die jüdtscve Fortbildung schulrntlaffener junger Mädchen, damit dieselben mit den praktischen Gesetzesvorschrtften und der Geschichte unseres Volkes vertraut werden. ES ist letder Tatsache, daß die jungen Mädchm, welche die Schule verlosten, sehr selten Jntereste zeigen, das wenige, was fie im jüdischen dort gelernt haben, weiter zu ergänzen, und doch ist dieses für die Erhaltung frommer Gesinnung und Betätigung deS ThoraprtnzipeS im Hause dringend erforderlich. Hochachtungsvoll M. F. Briefkasten. Dr. W. itt P. Wir haben von Ihrer Mitteilung in einer der letzten Nummern Notiz genommen. N. L. in G. Ist tn Ihrem Sinne heute zur Erledigung gelangt. A. L. 200. Leiber hört man von der Reviston des Htlsnerprozeffes nichts mehr Wie eS scheint, find die Bemühung tn dieser Sache auch diesmal gescheitert. M. B. in Pf. Rur wenn Sie stch selbst davon überzeugen, daß TJDtftp ftD'K vermieden ist. B. F. in €>. Wir find zur Zeit mit derarttgen Arbeiten reichlich versehen. Besten Dank. A. I. B. Kopenhagen. E8 soll mit diesem Buchstabm auf den GotteSnamen (ftV) htngedrutet werden. Pr. in B. Kom nt für diese Woche leider zu spät. Uereinskaleiuler. Verein Mekor Chaiim. (Beretnslokal Langestraße 18.) Freitag, den 3. Novbr., abends nach Schluß der Synagoge im Hvrsaale Frtedberger Anlage Nr. 5: Mikro-Bortrag des Herrn Gustav Kaufmann. Abends *(«9 Uhr, ttn Vereins lokale: Zwanglose Zusammenkunft. Gäste willkommen. Samstag, nachmittags */,4 Uhr tm BereinSiokale: Midrasch-Vortrag des Herrn Gold st ein. Sonytag, den 5. Nov., abends 6 Uhr im Beretnklokale: Vorlesung des Herrn Dr. Joseph Breuer auS „Sefer Jtrmtjohu". Jüdische Frauenvereinigung e. B. Mittwoch, den 8. Nov, abends 8'/. Uhr tm neuen Lörsaale Friedberger An.age 5: „Ueber den Geist der jüdischen Ge,etze". Referent: Herr Rabb. Dr.Saiomon Breuer Bereinigung zur Pflege jüdischer Lebensanschaunng Donnerstag, den 9. Novbr., abends 88/4 Uhr tm Vereinslokale Langestr. 18: Bortrag des Herrn cand. med. Willi Weil aus Würzburg „Ueber moderne und jüdische Bewertung der Person". Leitung: Herr Prof. A. Wehl.