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Der Israelit · 1911-09-14 · Heft 37 (14.9.1911) · page 12

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Journal
Der Israelit
Volume
52 (1911)
Issue
Heft 37 (14.9.1911)
Date
1911-09-14
Page
– (sequence 12)
Language
German
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Me bemerken dazu folgendes: Tie Bildung des Komitees und die vorstehende Resolution sind ein Ausfluß des berechtigten Mißtrauens gegen den auf der jüngsten Generalversammlung d?s „T. I. G. B." angenommenen Antrag Mendel, der den Versicherungszwang für di? jüdischen Religionslehrer beseitigen wollte. . Wir und wohl auch die Kollegen, die dem Komitee angehören, sind weit davon entfernt, dem Antragsteller die bona kiöes abzusprechen. Er weiß cs wohl nicht, wie oft schon den Lehrern die allerschönsten Versprechungen gemacht und wie sie schließlich immer mit einem Almosen abgespeist wurden. Niemand wird es den Lehrern verdanken, wenn sie jetzt mißtrauisch geworden sind und jeden Versuch, den gesetzlichen B.'rsichernngszwang zu beseitigen, als ein Attentat gegen di? aus dem Versicherungsgesetz ihnen winkende Versorgungsmöglichkeit ansehen.*) Wir billigen auch voll und ganz jenen Teil der Resolution, der sich gegen die Abänderungsvorschläge des Verbands wendet. Herr Kollege Ehrenreich-Forchheim hat auf der Generalversammlung der bayerischen Lehrer einen Teil derselben einer" geradezu vernichtenden Kritik unterzogen, und seine Ausführungen haben uns vollständig überzeugt. Ter „Bund g. j. L." wird sich wohl darauf beschränken, für diejenigen Knltusbeamten, die nicht Lehrer sind, die Einbeziehung in die Reichsverslcherung zu erwirken, dagegen andere wünschenswerfe Abänderungen des Entwurfes den großen Verbänden überlassen. Tos Mißtrauen gegen den Antrag Mendel ist Wohl auch schuld daran, daß ein Teil der Lehrer den Bestrebungen unseres Kollegen Peritz auf Schaffung einer Ersatzkasse recht unfreundlich gegenübersteht. Wir teilen, wie bereits früher erwähnt, diesen Standpunkt nicht, sind vielmehr, vorausgesetzt, daß der „D. I. G. B." einen wesentlichen Teil des Vermögens der „F. W.-V. St." der Pensionskasse zur Verfügung stellt und somit der Sicherheitsfond von vornherein gut fundiert wird, der Ansicht, daß seine Vorschläge recht beachtenswert sind. Wir geben int Nachstehenden den wesentlichsten Teil des Referats wi?der, das er an» 3. d. Mts. in der Bersicherungskommission des „D. I. G. B." gehalten hat, sowie die Grundzüge des Planes einer Zentralpensionskasse. Wir bemerken dabei ausdrücklich, daß wir in, manchen Punkten abweichender Meinung sind, ohne jedoch Wert darauf zu legen, sie in diesem Stadium der Verhandlungen schon zu äußern. . lPeritz hält eine Ertzatzkasse für lnötig, l. weil das.Standesansehell der Lehrer darunter leide, wenn sie mit Werkmeistern, Handlungsgehilfen und Bürvarbeitern einer gemeinsarnen Versicherung angchören, 2. weil die staatliche Angestelltenversrcherung bezgl. der Ruhegehaltsversorgung zu ungünstige Bedingungen stelle, da der Versicherte verpflichtet sei, in einem anderen ähnlichen Beruf noch sein Brot zu suchen, wenn er in feinem bisherigen Berufe nicfyt mehr leistungsfähig genug ist und keine Pension erhält, wenn er durch die neue Tätigkeit noch die Hälfte seines bisherigen Tiensteinkommens verdient, 3. weil die Renten der staatlichen Versicherung, besonders in den untere»» und mittlerer» Gehaltsklassen für die jüdischen Religionslehrer allzu gering bemessen sind, denn während die übrigen Privatangestellten mit einem Einkommen bis zu 2000 Mt. auch die Wohltat der Jnvaliditüts- und Altersversicherung genießen, ist der größte Teil der jüdischen Lehrer, nur Bayern und einige -kleinere Staaten bilden unseres Wissens eine Ausnahme, davon ausgeschlossen. Tie einzelnen Lehrcrhilsskassen seien ans verschiedenen Gründen nicht in, stände, als Ersatzkassen zu dienen, wohl aber könne durch einen Zusammenschluß aller Kassen ein leiftultgssälstges Ersatzinstitut geschaffen werden, betrage doch das Vermögen derselben E»tde 1910 1570 OUU Ml., die laufend» jährlichen Gesamteinnahmen 166 000 mrd die Jahresüberschüsse 50 000 Mk. Weder den Versicherten noch den Gemeinden sollen höhere Beitragsleistnngcn zugemutet werden. Ten erster«.'»» werden dagegen zum mindesten die Rentensätze der staatlichen Angestelltenversicherung gewährleistet und außerdem Versorgungszuschüsse in Aussicht gestellt, die nach der jeweiligen Lage der Kasse festgesetzt werben. Besondere Vergünstigungen, wie Abkürzung der Wartezeit, Versicherung früherer Tienstjnhre können durch Leistung erhöhter Beiträge erworben werde»» und zivar in ähnlicher Weise wie sie das hessische Zürsorgegcsetz vorjieht. Tie Zentralpensionskasse enthält 3 Sonderfonds: 1. einen Versicherungsfond, 2. einen Zuschußfond und 3. einen Sicherheitsfond. Tiefer letztere ist zu bilden: 1. aus einem von der „Z. W. V. St." zu stiftend?n Grundfond, 2. einem jährlichen Beitrag dieser Stiftung, 3. einem jährlichen Beitrag der angeschlvssenen Hilsskassen (10 Proz. der Gesamtjahreseinuahlnen der Kassen), 4. aus Subventionen und einmalige» Schenkungen von Vereinen und Einzelpersonen (Gründerjpenden), 5. ans lleberfchnssen des Versicherungsfonds und 6. aus den Zinsen des Sicherheitsfonds. Tie Beiträge unter 3 sind das einzige Opfer, das den bestehenden Hilsskasse»» zugemutet »vird. Sie betragen, tvie man sieht, nur y3 ihrer bisherigen lieber* schüsse. Tie Hilsskassen selbst behalten ihre Selbständigkeit, trotzdem sie einen gemeinsamen Kassenverband bilden. Ueber ihre künftige Tätigkeit enthält der Plan *) Wie uns Herr Waisenhausdirektor Peritz-Königsberg mitteilt, ist der Antrag Mendel in der Kommission gefallen und damit die von ihm drohende .Gefahr endgültig beseitigt. eingehende Vorschläge. Was uns an denselben beson- S:s sympathisch erscheint, das ist das Bestreben, die ohltaten der Hilfskafsen, resp. der „F. W. B. St." in erster Linie denjenigen znzn»ve»tden, die ihrer am bedürftigsten sind, nämlich den Religionslehrern und Kultus beamten, die keine andere Versorgung als die verhältnismäßig geringe Rente aus der Alrgestelltenversicherung und den Zuschuß aus den Hilsskassen haben. So schlüjgt § 4 Absatz 2 vor: „Vorhandene Mitglieder der Hilsskasse, die anderweitig eine gesicherte A n tv a r t s ch a f t auf Versorgung s ü r s i ch n n d i h r e H i u t e r b l i e b e n e n i n Höhe der staatlicher» B e a m t e n f ü r s o r g e besitzen, »der sie später erlangen, haben aus der Hilsskasse anszu scheiden. Sie oder ihre Hinterbliebenen erhalten i»n Versorgungsfalle die PensionsIuschüsse der Hilsskasse für so viel Jahre, als sie der Kasse als ordentliche Mitglieder angehört haben: es steht ihnen aber statt dessen auch frei, beim Ausscheiden aus der Hilsskasse ihre Einzahlungen zur Kasse mit Zinsen zurückznsordern. Pensionen welche die Hilsskasse an solche ehemaligen Mitglieder bereits bewilligt hat, bleiben bestehen." Ans den Bestimmungen für die F. W. B. St. fügen wir als Ergänzung noch an: „Den Beamten, welche eine gesicherte Anwartschaft auf Versorgung in Höhe der staatlichen Bcamtensürsorge besitzen', sind die bisherigen Prämienbeihilfen nur so lange weiter zu bewilligen, bis die Jahresprämie ihrer Versicherung aus die Hälfte der Attsangprürnie herabgesunkea ist." Wir sehen voraus, daß Kollegen, denen durch diese Bestimmungen Abtrag geschieht, auf ihre „wohlerworbenen »liechte" pochend, dem ganzen Plaue heftigen Widerstand entgegensetzen tverden, aber wir können nicht begreife»», wie die Religionslehrer und Kultusbeatttten, in deren ureigenstem Interesse die Schaffung der Z. P. K. gedacht ist, auch nur einen Moment zögern können, einem Projekt zuzustimmen, das ihre Versorgung wese»»tlich verbessern wird. In jeden» Jallc gebührt Herrn Peritz Dank für den Versuch, mit ctlten Mißbräuchen kräftig aufzuräumen und »vir »vüttschen, daß Alle sich um ihn scharen, die dafür »»»»treten, daß auch in unseren Lehrerhilsskassen nach Recht mtb Billigkeit verfahren werde. Teritngedanken. Bon A. Mannheimer in Dettelbach. Sobald des Dienstes ewig gleichgestellte Uhr einmal ihr leises Ticken eingestellt hat, weitet stch des Lehrers Herz. Nicht nur für die muntere KtndersÄar hat das Mort „Ferien" einen Zauberklang, auch der Lehrer atmet frei auf. Er fühlt fich nicht mehr gebunden an Zeit und Plan, tn die seine Tätigkeit etngeschnürt ist. Er legt den unbequemen Panzer obrigkeitlicher Bevormundung ab. kann über fein Tun und Lassen verfügen nach Herzenslust, kurz er ist f r e i. Soll dem jüdischen Lehrer nicht auch eine Zeit der Freude und Freiheit blühen? Hat er nicht auch seine „Nerven", wie jeoer halbwegs Gebildete tm 20. Jahr hundert? Bedarf er nicht auch der Ausspannung? Sicher! Leider ist es vielen Kollegen nicht gegönnt, von der schulfreien Zeit rechten Gebrauch zu machen. Die verschiedenen ande weittgen Aemtrr machen oft »inen Strich durch die Ferienrechnung. Nicht minder spielt die leidige Geldbeutelsrage mit hinein. Ter jüdische Lehre» muß et« guter Rechner sein, weil er nicht viel „zählen" kann. Immerhin aber findet der gesunde Str n Mittel und Wege, aus dem großen und weiten Reservoir von Licht und Lust auf billige Arr so viel wegzuschnappen, daß das Etngehetmste oft mehr wcrt »st wie das GZundheitökapital, welche viele stch um ungezählte Tausend» auf Bergen, tn Sommerfrischen und Bädern holen. Bis jetzt fehtr die Statistik darüber, um wie viele Jahre jene Gesundheitsjäger länger leben als die andern Menschen» kinder. Das mag ein Trost für diejenigen fein, die Zurückbleiben müssen. UebrtgenS ist es ein offenes Geheimnis, daß Drewtertel der „Erholungsdedürsllgen" nur der Mander- und Vergnügungssucht fröhnt. In unserer verkehrsreichen Zeit gehört das Reisen zum güten Ton, es ist zu Modesache geworden. Man möchte oft wünschen, daß unsere Glaudensgenoffen auch nach dieser Richtung hin etwas weniger Modefexen wären! Em wahrer Jude sucht den Quell reinster Freuden und verjüngender Kraft tm eigenen Heim, in der Familie, nicht lm hastenden und rauschenden Taumel äußerer Vergnügungen, deren sanitäre Wtrmng oft von recht zweifelhaftem Werte ist. Also gemach mit eurem Urteil Über Ausspannung und Erholung. Damit komme ich zum Hauptp»mkte meiner Feriengebanken: Was könnte der jüdische Lehrer während seiner Ferien tun, ohne sein teuerstes Gut, die Zeit, tn sträflicher Art. zu verschwenden und ohne feine Kraft und Gesundheit zu schädigen. Vor mehreren Jahren wurde tn diesen Blättern einmal vorgeschlagen, auch während der Ferien j-mn zu lernen und za lehren, «o viel ich mich erinnere» wurde der Gedanke als pädagogische Ketzeret verdammt. Das soll mich indes nicht abhalten, ihn hier wieder aufzugretfen und vielleicht noch auszubauen, also KtDn CpDItt rtps bv zu fein. 1 Sou auch während der Ferien „gelernt" und gelehrt werden? Antwort: wer auf jüdischem Standpunkte steht, vom j ü d iichen Gesichtspunkte aus urteilt, muß mtt einem herzhaften und freudigen Ja antworten. Wir find nun einmal das Bolk der „Havdolo". Nichts hat unserem religiösen Niedergang und Verfall mehr Vorschub geleistet als das immerwährende Schielen nach nichijüdischm Mustern. Ist denn wtrMch unsere hochheilige Pflicht des Tnm *T1ö^ri/ wie fie von unseren Weisen, nein von der Thora selbst, sürS ganze Volk gedacht ist, etwa im entferntesten mit tem Reltgtonsstudium in christlichen Kreisen zu vergleichen? Gibt es im nichtjüdischen Kreise etwas wie eine ein BeShamidrasch, eine TQ'V oder dergleichen? Halt nicht der auch dem jüdischen Leben entfremdete JSraelite noch in ernsten Stunden auf einen „Schtur" und ein Lcrnkaddtsch? Man könnte noch mehr Gesichtspunkte anführen, welche den klaffenden Gegensatz dartun. £>, der ewigen Analogisterung! Der jüdische Religionsunterlichl muß aber vom jüdischen Standpunkte, von» Standpunkte der mm JTJSCtt aufgefaßt werden. Und da gibt es keine Ferien. Mag man noch so tief im Vorurteil einer indifferenten Zeitperlode stecken, mag man (er Hunderten Andersgefinmer keinen Anklang finden, »s bleibt doch so: tn der heiligen Pflicht des Thorastudiums g»dt es keine Ferien. Gerade die Fertentage könnten um so mehr dem *TIÜ^ gewidmet werden. Soll man doch selbst tn den Zeiten angestrengter Berufsarbeit nicht sprechen: nJVK nSBHÜDb „wenn ich frei bin, will lch lernen." Es wurde mithin als sicher angenommen, baß man wenigstens tn der freien Zeit lernt. Es ist also ein durchaus unjüdischer Gedanke, währen- -er Fertenzeir sine „Ö'HÖD" einfach zu schließen. Die tägliche Lernpfltcht weiß nichts von einer Umerbrechung. Wer da glaubt, das Lernen während der Erholungszeit schade seiner Gesundheit, muß wirklich tn seinen Kräften sehr heruntergekommen sein. Er wird dann wohl auch kaum seinem Berufe obliegen können. Oder sollte ausgerechnet das Thora uftum so aufreibend wirken? Betrachtet man die Art unb Weise, wie oft die Fertentage ausgenützr werden, die ojt erschöpfenden Rad- und Fußtouren, daS Bergkroxein, Gewalra ärjche bis zum späten Abend- Vergnügungen bis 1 Uhr nachts und noch fpärer oder sonstige „Zerstreuungen", so ist es unerfi di ch, wie eia Stündchen Lernen gesunühettöschäditch sem soll. Bon emem intenfiven *71öb ist ja ohnehin bei uns abzusehen. Daß aber die Ferien selbst tn nichtjüdischen Kreisen nicht als totale Ausspannung geistiger Kraft aufgefaßt wird, zeigen die vielen Ferienkurse. Es ist wahrscheinlich unnötig, fie hier näher zu spezifizieren. Solche Kurse finden sogar regelmäßig und nach bestimmtem Plane statt. Was hier unter dem modernen Namen „Kur»" während der Fcrtcn geschieht, könme für Lernbefliffene unter der noch harmloseren Bezeichnung rpfifi TlÄ^ seine Betätigung finden. (Schluß folgt.) Teuerungszulagen? Tie jüdischen Lehrer gehen einer schweren Zeit entgegen. Tie Steigerung der Lebensmittelpreise Hot in aücn Kreisen der arbeitenden Bevölkerung eine Bewegung yeioorgerusen, die auf eine entsprechende Erhöhung der Löhne abzielt. Auch die Beamtenschaft verlangt stürmisch Teuerungszulagen und es ist gar kein Zweifel, daß sie ihr gewahrt werde»». An einigen Orreu habe»» die Stadtverwaltungen und staatlichen Behörden sie sogar unaufgefordert bereits esntrcten lassen. Tie jüdischen Religionslehrer, besonders die auf dem Lande, sind auch hier »vieder am ungünstigst» i» daran. Gehaltserhöhungen gehören bei ihnen zu den seltensten Ausnahmen. Wir erinnern uns ^iiies Vorfalls, daß eine Gemeirrde ihrem Lehrer eine einmalige Aufbesserung von 200 Mk. — von 1000 ans 1200 liit. — gewährte. Tas stand sofort in dem Lokalblatt des betr. Städtchens und wurde als Zeichen von der großen Beliebtheit des Lehrers erklärt. Tas ist in normalen Seiten, feilte, too die Landgemeinden nicht nur unter dem allgemeinen, sondern auch unter dem gegenwärtig herrschenden besondere»» Notstand leiden, ift leider nur äußerst geringe Aussicht vorhanden, daß ihre Beamten eine entsprechende Teuerungszulage erhalten und der Reservefonds unserer Hilsskassen wird wohl kaum ausreichen, um dem dringendsten Bedürfnis zu genüge»». Trotzdem müßte alles versucht rverden, u»n Rat zu schassen. Wer jetzt müßig die Hä»»de tit den Schoß legt, macht sich einer schweren Unterlassungssünde schuldig. Es ist höchste Zeit, daß gehandelt wird, denn zu Beratungen ist keine lange Zeit vorhanden. Tie Not klopft, wie wir a»ts mehreren Zuschriften ersehen, bereits an die Türe. Briefkasten. L. in D. Ja, unser Kassier, Herr Kollege Sulzbachcr-Groß-Bieberau nimmt laut wiederholtem Beschluß unserer Geireral-Versammlung Anmeldungen aus Ablösung der Karten entgegen. 4. G. in H. Es hat mich auch belustigt, daß das vom T. I. G. B. herausgegebene statistische Jahrbuch aus Seite 211, wo die Vereine von Rabbinern und Lehrern aufgezählt sind, weder von dem Bund gesetzestreuer jüdischer Lehrer, noch von den ihm ungegliederten Vereinen Notiz nimmt. Sie c^istieren freilich trotzdem und wissen sich zu trösten. Dafür zählt das Jahrbuch den Verein israelitischer Lehrer Oberh.ssens auf, obwohl er seit mehr als 20 Jahren im israelitischen Lehrerverein des Großherzogtum Hessen ausgegangen ist.

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