Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 52 (1911)
- Issue
- Heft 26 (29.6.1911)
- Date
- 1911-06-29
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 92% known words query
- IRI
…/2446951-2448803-2448830--66694-2494868- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
3K^~H.Vrt■g-,i**j^* d**'-?' ■«- 9r afsnmtii Hair gewählt. Die Wahlen gingen ohne Kampf und Leidenschaft vor sich und scheinen allgemein zu befriedigen. Man setzt in wetten Kreisen große Hoffnungen auf die Tätigkeit des neuen Waad, der sich der schwierigen Aufgabe unterwerfen will, der trostlosen Zerfahrenheit in den hiesigen Gemeindeverhältnifsen ein Ende zu machen und insbesondere auch die Berufung eines Oberrabbiners der Aschkenasim in die Wege zu leiten. Die Oberrabbinerstelle, ist bekanntlich seit dem Tode R. Samuel Salants unbesetzt. Uermi$cMe$. Nürnberg, 25. 3uni. Am 22. Juni fctnb dahier eine Propagandavcrsammlnng der zionistischen Ortsgruppe Nürnberg - Fürth statt, in der Herr Tr. M 0 s s i n s 0 h n vom hebräischen Gymnasium in Jaffa über „das jüdische Leben in Palästina" und Herr Parteisekretär Bl nmenseld-Berlin über das Thema „Warum sind deutsche Juden Zionisten?" referierten. Gegen das Auftreten des Tr. Mossiusohn hatten orthodoxe Mitglieder der zionistischen Ortsgruppe dringende Vorstellungen bei der Borftandschast erhoben und auch auf alle Konsequenzen hiugctviesen, die sich für gesetzestreue Zionisten ergeben müßten, wenn Tr. Mossinsohn als Redner zugelassen würde. Terselbe ist seit Jahren genügend bekannt als Vertreter einer Richtung, die bei der Heranwachsenden Jugend eins Umwertung aller jüdischen Werte vollzieht. In seiner Schule in Jaffa herrscht durch diese Bestrebungen ein Geist, der \m schärfsten Gegensatz steht zu aller jüdischen Tradition. Alle Sachkundigen in Palästina sind einig in ihrem ablehnenden Urteil; vom Rabbiner Knk in Jaffa von Jatzkan an der Nationalbibliothek in Jerusalem, von dem Gelehrten M. A. Luncz dortsclbst, liegen aus der .letzten Zeit scharfe Aeußerungen gegen die Anstalt vor, deren Leiter Tr. Mossinsohn ist. Herr Tr. Mossinsohn stellt also ein Progrannn dar, das in keiner Weise geeignet ist, von ernsten jüdischen Kreisen gefördert zu werden. Trotz alledem lieh die Borstandschaft der zionistischen Ortsgruppe diesen Redner zu, ohne auch nur den Versuch zu machen, ihn von einer Propaganda für das Gymnasium zurückzuhalten. Herr Tr. Mossinsohn hat wohl die Mndergärten und den Bezalel erwähnt, aber in der Hauptsache hat er am Schluss? seines Referates, das an sich ganz annehmbar gewesen wäre, sehr geschickt die Interessen des Gymnasiums zu betonen verstanden. Nackchem sofort der zweite Redner das Wort ergriffen hatte, der die Aufgabe zu verfolgen schien, die orthodoxen Zionisten einzuschüchtern, konnten diese erst nach dem ersten T>isknssronsrcdncr, der in dieselbe Kerbe schlug wie der Parteisekretär, zu Worte kommen. Sie ließen eine Erklärung abgeben im Namen von 20 Mitgliedern, daß sie unter diesen Verhältnissen nicht mehr in der Ortsgruppe bleiben könnten, die einen Mossinsohn, einen Apostel des Unglaubens, trotz aller Proteste habe zu Wort kommen lassen. Selbstredend werden sie weiter im Misrachi und damit im Zionismus verbleiben, aber in erster Linie wollten sie gesetzestreue Inden bleiben. Und damit verließ die Opposition den Saal. Nun griff der Parteisekretär — ganz a la Bigart in Basel bei der A. I. U. — die misrachistifchen Herren in der unerhörtesten Weise an (ehrlose erbärmliche Gesinnung, Antijuden, und ,dergl. mehr). Tr. Mossinsohn erklärte, er hätte hier gar nicht gesprochen, wenn cr eine Ahnung gehabt hätte von dieser Opposition, und entwickelte dann mit dankenswerter Offenheit sein ganzes Programm, das, kurz gesagt, die schlimmste Verleugnung des Judentums darstellt, wie es schon lange bekannt, aber immer wieder vertuscht worden war. Tamil ist der Misrachi, der seit Jahren den heftigsten Kampf' fichrt gegen dieses System, (leider) glänzend gerechtfertigt vor aller Welt und wir hoffen aufs bestimmteste, daß die offizielle Leitung der zionistischen Organisation die rechten Konsequenzen daraus zieht — noch ist es Zeit dazu! Viäeant eonsnlos! Gießen, 26. Juni. Folgende Tatsache ist wohl wert, der O, ffentltchkeit nicht vorenthalten zu bleiben: Der Borstand der Marburger Zionistischen Bereinigung hat für den verflossenen Sonniag, den 25. b. Mte., eine öffentliche jüdische Versammlung hier veranfwltet - die Einladungen hierzu gingen von Gießen aus. Die ausgesandten Einladungskarten wurden am S ch a b b 0 s mit der letzten Postaustragung den Empfängern zugestellt und tragen den Aufgabepostftempel des gleichen Tages 4—5 N. Unter den vielen Ursachen, welche Zion zu Falle gevracht haben, wird Sabbat 119 b als allererste öle genannt, daß öas damalige Geschlecht den Sabbat entweihte, und heute soll Zion durch Entweihung des Sadbat wieder aufgerichter werden. Wie sagte der alte Juvenal? VMciie est sstirsm non solidere, es ist schwer, keine Satire zu schreiben. Königsberg i. Pr., 20. Juni. Am Sonntag, den 16. h. M., f»nd im Ostseebad Cranz die feierliche Einweihung der neu erbauten Synagoge statt, wozu fich auf Einladung des BorstandeS des ShnagoaenvereinS ein zahlreiches Publikum, auch Vertreter der Behörden einfanben. Herr Bankdirektor R e t ch m a n n begrüßte die Gäste tm Namen des Vorstandes und skizzierte die Entstehungsgeschichte des Shnagl-genveretns, dessen rastloser Tätigkeit das neu erstandene Gotteshaus zu rerdanken sei. Jahre hindurch mußte der Gottesdienst in einem vollständig unzulänglichen Mietslokal abgehalten werden, das häufig nicht einmal alle Beter zu fassen vermochte. Einem kleinen, aber opferfreudigen Kreise sei es gelungen, dieses würdige, prächtige, allen billigen Anforderungen cntprechende Gotteshaus zu errichten. Er dankte allen Spendern, dem Baumeister und städtischen Behörden und überantwortete das Gotteshaus dem Schutze der Stadt. Herr Amtsrorstehcr Zarnke gab seiner.Freude über den wohlgelungenen Bau Ausdruck, nahm oas Haus in den Schutz der Stadt und übergab den ihm vom Baumeister überreichten SchlLsiel Herrn Dr. W 0 h l gem uth, Rabbiner der Gemeinde Adaß JiSroel-Köntgßberg Unter Chorgesang erfolgte der feierliche Einzug in die Synagoge. Rabb. Dr. Wohlgemuth zündete nach einer Ansprache das ’HJ an und hielt eine meisterhafte Einwcihungspreotgt, die aus alle Zuhörer einen liefen, nachhaltigen Eindruck machte. Mit Chorgesang schloß die erhebende Feier. Abends fand ein Festeffen von etwa 100 Gedecken statt, öas ebenfalls in schönster Weise verlief. Herr Bankdirektor R e i ch m a n n brachte den Kaisertoast aus. Herr Gemeindevorsteher Zarnke toastete auf Herrn Kommerzienrat Marx und den Synagogenveretn, Herr Konsul Minkowsry in humorvoller Wkife auf oie weltlichen u d geistlichen Behörden von Cranz. Es sprechen noch Herr Rabb. Dr. Vogel st ein, Herr Arndt und die Herren Justiz'-at Holz und Feinstein. Das Fest wird allen Terlnehmen in angenehmer Erinnerung bleiben. Königsberg i. Pr., 20. Juni. Das 50jährige Jubiläum deS Israelitischen Waisenhauses für Stabt und Provinz zu Königsberg wurde am Sonntag vormittags in festlicher Weise bet zahlreicher Anteilnahme begangen. Nach dem Festgottesdtens e in der Synagoge fand m dem zur Feier des Tages geschmückten Anstaitsgebäude eine Festsitzung statt. Anstelle des erkrankten Vorsitze n gen des Waisenhauses, Professor Dr. Saalschutz, hielt der stellvertretende Borsitzer.de, Stadtrat Professor Dr. Lassar-Cohn, die Festrede. Ihr folgten dann Glückwünsche. Justiz-at Holz überbrachte die des Brrstandes der Synagvgcngemeinde und überreichte als Geschenk der Gemeindekollegien eine Beihilfe von je 2000 Mark auf fünf Jahre. Herr Hirsch aus Magdeburg, der vor 32 Jahren die Anstalt verlaffen hat, überbrachte den Dank der ehemalig?n Zöglinge der Anstalt ur.d überreichte ein von ehemaligen Zöglingen gestiftetes Album. Juwelier Aron sprach für die „Wohltätige Gesellschaft", deren Glückwünsche er überbrachte, Samtatsrar Dr. S a m u e l s 0 h n für die Kochsche Waisen- und Erziehungsanstalt. Namens des Verbandes der Ostprcußlschen Synagogengemeinden gratulierte Stadtrat E t ch e l b a u m-Jnsterburg. Nachdem dann noch der Waisenhausdnektor Adolf P e r i tz gesprochen, folgte die Generalversammlung, in der die Llatutenänderungen, die f ec Vorstand angeregt hatte, einstimmig angenommen wurden. Breslau, 19. Juni. Die Repräsentanten-Bersammlung der hiesigen jüdischen Gemeinde, die unter dem Vorsitz des Justizrat Ollendorff tagt«-, beschloß gemäß etrem Anträge des Gemetndevorstandes, den Friedhof an der Lohestraße dadurch zu erweitern, daß die Leichenhalle und das Jnspektorwohnhaus abgebrochen und auf dem bisherigen Droschkenhalteplatz wieder ausgebaut werden. Cassel, 23. Juni. In dieser Woche wurde die Jubiläumsausstellung der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft eröffnet, au der auch jüdische Firmen aus allen Teilen Deutschlands hervorragend beteiligt find. Eine hiesige Metzzeret errang durch strengkoscheres Büchsenfleisch beit 1. Preis und den Sieger Ehrenpreis, bestehend auS einem wertvollen Pokal, gestiftet vom Reichsmarineamt. Archshofen (Württb.), 15. Juni. Letzten Sonntag feierten wir hier die Einweihung einer neuen Thorarolle. Der Festgottesdienst wurde mit Gesang und einer Ansprache des Herrn Lehrers Wolf eröffnet. Umzüge in der Synagoge mit sämtlichn Thorarellen unter entsprechenden Gesängen, Rezitationen und eine Predigt des Herrn Bez'rksrabbiners Dr. Schweizer füllten den dreistündigen Gottesdienst, der mit dem Muffaphgebete schloß, aus. Sämtliche Gemeindemit^l eder wurden zur Thora gerufen. Am Abend fand eine bis in die Morgenstunden des Sonntags dauernde Unterhaltung, an welcher auch die Spitzen der bürgerlichen Behörde teilnahmen, statt. Rezttattonm wechselten mit Reden heiteren und ernsteren Inhalts in bunter Reihenfolge miteinander ab. Die Festrede wurde von dem Lehrer der Gemeinde, Herrn Wolf, gehalten, der darauf hinwteS, was die Thora unseren Vätern war, und was sie uns sein soll. Die Grüße der christlichen Kirchengemeinde wurde von dem Orisgetstltchen, der besonders auf das schöne Berlältnis, das zwischen den Bekennern der verschiedenen Konfesfirnen in ÄirchShofen bestehe, Hinwiks, überbracht. Auch der würdige und auf die Eintracht in seiner Gemeinde bedachte Ortsvorstand, Schultheiß F l e i s ch m a n n, beteiligte fich an der Feier. Sämtlichen Teilnehmern wird das schöne Fest, das durch keinen Mißion gestört wurde, in Erinnerung bleiben. Königshülte, 25. Juni. Da an den Mauern der Synagoge Riffe entstanden waren, die auf Bergschäden zurückzuführen find, hat fich daS Kgl. Oderbergamt dazu verstanden, eine Abfindungssumme an die Kiesige Synagogengemeinde zu zahlen. Die Synagoge soll nun renoviert werden. Oftrowo, 25. Juni. In einer am 20. Juni stattgefundenen Sitzung der Vertreter der jüdischen Schulgemeinde wurdebeschloffen, die jüdischeBolksschule, die zur Zeit von 29 Kindern besucht wird, in eine einklasfige umzutändeln. Die geringe Schülerzahl rührt daher, daß die meisten Gemeindemitglieder ihre Kinder in die h Heren Schulen (Gymnasien und Töchterschulen) schicken, in denen über 100 jüdische Schulkinder fich befinden. Karlsbad, 22. Juni. Es dürfte viele gesetzestreue Gäste unseres WeltbadeS interessieren, daß hier auch ein jüdischer Bäcker existiert, der jeden Morgen von S—10 Uhr in der öffentlichen Markthalle *UN2°Brot und Backwaren feilhält. Außerdem gibt cs hier ein Geschäft, in welchem ^V2°^utter, Käft, Wurstwaren und Wein in bester Q aittät zu kaufen ist. Der Besttzer ist ein Krakauer Jude n am ns Guen. DaS Geschäft b findet fich im Hause Kaiser Friedrich. Da eS hier üblich ist, daß jeder Kurgast sein Bro: selbst holt und zum Frühstück miinirmnt, ebenso Butter 2c., so ist durch ten oben genannten Lteferan en einem wirklichen Bedürfnis abgeholfen. Einem weiteren Uebelstand, dem Fehlen einer nlpü wird in diesem Jahre durch den Restaurateur F a ck l e r abgeholfen. Auch ein streng frommer jüdischer Arzt, Herr Dr. Alb. R 0 s e n t h a l, praktiziert seit einigen Jahren hier, dem eS gelingt, auch ostne seine Patienten mit dem Religlonsgesetze in Konflikt zu bringen, recht gute Erfolge zu erzielen. vereiNLVtsen. Gelnhausen, 27. Juni. Das 200jährige Jubiläum der hiesigen israelitischen Beerdigungsbrüderschaft und desWohltätigkettsvereins wurde unter allgemeiner Beteiligung der htefigen jüdischen Gemeinde, sowie auswärts wohnender früherer Mitglieder der Gemeinde und vieler Gäste aus den benachbarten Gemeinden am Sonntag gefeiert. Um 9V, Uhr fand ein Besuch des Friedhofes statt, wo die zahlreichen Steine, darunter solche, die 300-400 Jahre alt sind, mit ihren Inschriften eine lebendige Sprache von der Vergangenheit unserer Gemeinde und der beiden Vereine führen. Herr Provinzialrabbiner Tr. Banb erg er aus Har au, Herr Lehrer Strauß und Herr Artur Meyer hielten Ansprachen, und die dorgeschriebenen Gebete der Brüderschafen wurden gesprochen. Rundgang und Psalmengesang schloffen die ernste Feier. In seiner Ansp ache ging Herr Lehrer Strauß besonders auf die Geschichte des Friedhofes ein, der Privateigentum des Deutschen Kaisers war und ein Berpsänbungsobjekt bildet«', wie manche der jüdischen Gemeinden. Der hiesige jüdische Friedhof war zumeist den Bischöfen zu Mainz verpfändet. Da die Juden ihr Territorium nicht vergrößern durften, so waren sie immer wieder genötigt, denselben zletnen Raum zur Bestattung ihrer Leichen zu benützen. Immer wieder mußte der Friedhof mit hoher Erdschicht bedeckt werden, um aufs neue benützt werden zu können. Dadurch entstand die hügelige Form des Friedhofes. Eine im Archive gefundene Notiz besagt, daß der Friedhof eben wegen seiner Erdaufschüttung im siebenjähngen Kr'ege von den Franzosen zu einer Schanze benutzt werden sollte, was aber die jüdi che Gemeinde durch Zahlung von 200 Gulden verhindern konnte. Dem Festgottesdienst in der reich geschmückten und vollgefüllten Synagoge wohnten Herr Bürgermeister Dr. Schmidt und Herr Bott als L-erireter des Magistrats und Stadiverordnetenoorsteher Sonnenmayer bet, sowie Delegierte vieler Gemeinden aus den Kreisen Hanau, Schlüchtern und G.lnhausen. Die Festpredigt hielt Herr Prvvinzialrabbiner Dr. Bamberger aus Hanau} mit dem Gcttesdienste vurde die feierliche Einweihung des von Frau Wolf Stern gegifteten T’öJT* *"13 verbunden. Nachmittags um 4 7« Uhr versammelten fich 104 Teilnehmer in der Turnhalle zu einem Festmahl und im Anschluß daran fand eine Alendunterhaituvg statt, die von cen Mitgliedern der Gemeinte, vielen auswärtigen Gästtn und htefigen Bürgern aller Konfessionen sehr zahlreich besucht war. Den Reigen der Toaste er öffnete der verdiente Borfitzende der D'O-DpI Herr Jakob Moritz, mit einer begeisterten Ansprache. Darauf ging nach einigen mufikalischen Darbietungen ein symbolisches Festspiel des Herrn Lehrer Strauß über die Bretter, öas in den Mitwirkenden Flora Scheuer, Sophie Hecht, Karla Moritz, Henny Strauß, Erna H e i l m a n n, Jenny Hetlmann und Gitta Lorsch vorzügliche Interpretinnen fand und den Glanzpunkt des Abends vtldete. Instrumentale und Gesangsvvrträge folgten nun aufeinander und hielten die Festgüste in höchst animierter Stimmung. Auch viele wertvolle Sttfiungen wurden bei diesem Anlaffe von hiesigen und auswärtigen Freunden dm Jubelvereinen gemacht. Hamburg, 20. Juni. Das vom „Verein zur Gesundheitspflege schwacher israelitischer Kinder in Hamburg" unterhaltene Israelitische Ktnderhosptz in Duhnen bei Cuxhafen (Nordsee) versendet seinen Bericht für 1910, dem wir folgendes entnehmen: