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Der Israelit · 1911-06-22 · Heft 25 (22.6.1911) · page 17

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Journal
Der Israelit
Volume
52 (1911)
Issue
Heft 25 (22.6.1911)
Date
1911-06-22
Page
– (sequence 17)
Language
German
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An der Bahre schilderte Herr B zirkrabbiner Dr. Pinkuß auS Heidklberg den Verstorbenen als einen cchten Jehudi, einm treusorgenden Familienvater, einen wahren Parneß, der in Rul e und Sanftmut seine Gemeinde leitete und den in der selten förderte. ES sprachen außerdem die Herren Lehrer Gold im Namen der Gemeinde und der Mann er krankend eretns, besten AusfichtLrot der Verstorbene seit Jahrzehnten angehörte, and Herr Huuptlehrer Re iS aus Marnheim, ein Verwandter -cS Verewigten, namens der Familie. lY'SSWn- Splecbrsal. Z«r Kirschenzeit. Geehrte Redaktion! Es herrscht im allgemeinen die Anficht, daß die ersten Kirschen, besonders die rotcn, und die noch sehr fest 'ind, keine Würmchen enthalten und man begnügt sich mit oberflächlicher Durchsicht. Daß bas nicht genügt, habe ich gestern selbst erfahren. Bon einem halben Pfund sehr schöner fester Kirschen haue ich 6et den ersten fünf nichts gefunden, aber dann fast in jeder zweiten Kirsche, odaß ich es vorzog, dieselben überhaupt nicht zu genießen. Die Würmchen waren noch sehr klein und daher nur sehr chwer zu finden. Daher dürste wohl der Irrtum enttanden sein, daß in den ersten Kirschen keine Würmchen Ein Irrtum, vor dem nicht genug gewarnt werden kann in Anbetracht deS großen der damit verbunden ist. Ferner möchte ich noch auf einen aufmerksam machen. In einer größeren Stadt Süöbeutschlands srug ich den Rabbiner, ob man sicher fein k. nn, daß die Speisen, die ^besehen" werden müsten, wie Früchte, Gemüse, Grünkraut in dem seiner Aufsicht unterstehenden Restaurant auch richtig nachgesehen werden, worauf ich zur Antwort bekam, „ja, dafür können wir keine Beicntworiuag übernehmen." In diesem Restaurant aber lssen täglich 100—200 Personen alle diese Speisen auf die Verantwortung dieses Rabbiners hin. Es sollte daher in allen Restaurants, die unter Aufsicht stehen, in denen aber keine Verantwortung für richtiges „Besehen" übernommen wird, dies durch einen Anschlag an drnWänden im Restaurant bekannt gegeben werden, *VD?lb Hochachtungsvoll. Ploni. Briefkasten. Mehrere Leier. Unsere Notiz in Nr. 22 sollte nicht besagen, daß Aggar-Aggar zu dm verbotenen Genuß- Mitteln gehöre, sondem sollte vielmehr nur darauf Hinweisen, daß von fetten der Nahrungsmittel - Chemiker fremde Zusätze in geringer Menge nicht beanstandet werden, sodaß also unter Umständen ebenso gut auch verbotene Stoffe in Marmeladen oder ähnlichen Genuß Mitteln zugesetzt sein können. M. F. in B. Das Buch gelangt in unserer Literarischen Rundschau zur Besprechung. Besten Dank. C. M. i« H. Die Sammlung wird fortgesetzt und wissen wir nicht, ob die betreffende S.elle VetzeWS darin enthalten ist. Umintkalewler. Verein Mekor Thnjim. («ereinSlokal Langestraße 16.) Samstag, 24. Juni, Mittags 12 Uhr im Hvrsaale der Synagoge Jriedberger Anlage: Bortrag oe8 Herrn Prof. A. Wehl aus Sefer Schmuel. Nachmittags4Uhrebmbafelbst: Mikro-Bortrag deS Herrn Gabriel Plaut. Tanmtiia&rkltt». Geburten* Emen Sohn: Dr. Harry Marburg (Philippsborn) Nürnberg. — Elias Reutlinger (Mandel) Antwerpen. Verlebte: Recha Cohn, David Stein» Hamburg- Frankfurt a. M. — Cilli Weinmann, Lehrer Herrn. H. Wieser, Burgpreppach. — LeniMöller, SiegfriedRatzerSdorfcr, Altona-Amwerpen. — Hedwig He rzb erg er, Ludwig Thalheime t, Cleve-Cd ln. Vermahlte; Manfred Bock, Bella geh. Fürth» Frankfurt a. M. — Samuel Levi, Rosa geb. Engel, Neustadt (M. W. B.)-Würzburg. Barmiswohfeler: Harry» Sohn von Herrn Moritz Grau, Frankfurt a. M. in der Synagoge der Israel. Religionsgesellschaft. Sabbat - Anfang u. 2lusg«mg rbv 7,2V •■*1! «nstmg SMtnm Ausgang ^VHriMin. 1M1 S671 llhrlMiu. 1 24. 28. ftNMMf.lt, 8 — Zw»i Siwa» 9 40 Berli» .... — — S 35 ain.i y ZWAWITIWTM e — — S 11 CtMRNtt . 7 30 - 9 30 MM. . . 7 15 S 25 Ble» .... — — 9 24 RHrnherg . . 7 30 9 20 Hambnua . . — 10 2’ i Landeshilter t Leinen- und Gebüd-Weberel F.V. Qrünfeld Königl., QrossherzogL rr. Fürstlicher Hoflieferant lchcharn« »2. GrSstte An«aU aOtr Wischeartikel Nr intusMafL flifemmi mztf h«WM misllst» ilt IttDIuon snrii KistnüMhlin zu Dlnstu. li»4« Für du iB^eratentell Ist dis Redakttoa sieht TerastworUlchjussssosaere ist es aissehllesslleh Sache der Lasar, dla ln IisaratutsO snthaltenss EapfehlBngeo ritueller Warbb oder sonstigeAflnabeB rellgionsgesetzllelieB Charakters aaf Ihre Zmrlässlgkelt zi jrlfBB. Freudenstadt Hotel und Kurhaus Teuchelwald Sommer- und Winter kur ort. Telefon 1ß8. Besitzer A. 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Riebele •Sämtliche Suppen sind für die FLEISCH- und MILCH-Küche verwendbar, mit Ausnahme der Kochturtle und OxtaU. Diese beiden Sorten sind „nur «Hr die* Pteisebhttehe“ zngel&ssen und tragen gelbe» Etikett, während die Winuldi-Stuppon rat eükettlmrt »lud. (16236 Adolf Ziuner jr., Hamburg, OrindelaUee 138.6r. V, 2118.

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