Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 38 (1897)
- Issue
- Heft 72 (9.9.1897)
- Date
- 1897-09-09
- Page
- – (sequence 17)
- Language
- German
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m mm V XXXTUI. Jahrgang. Zweite Beilage ju M 72 des „Israelit". Leitender Artikel. Noch tlnnl der Mimische Nachlaß-Schatz 5- Jlltljitft's TU'. 9(13 ich vor dreier h n Jahren, nach Ablauf des Trallcrjahres meines verklärten 'Vaters uub Lehrers, mit seinen „S a b b a t - P r e di g t e n" über die Wocheuabschnitte des eisten Bnch<s Moses, vor die Ocffentlichkeit trat; da leitete ich deir Epelns durch solaende Wol le ein: „(v * n anderes i st cs, nt i t c i fle ne n Go i st e s e r z e u g N i s s eU vor die altfletneille l* eicrwel t 3» treten, wie a »1d e res, die ein es nicht ni eh r unter de n Lebende n Wandelnden nur;n v erm > ttel n. Aber mit voller Freude darf d e v j c n i \\ e seines A in t e s walten, derber ns e >i i st, die Ö> c i ftcö f rüdjte ei n e s jener Männer darzubiete», deren Namen von einem Ende bis 3 ll ni (lllbcin von Israeliten mit B c rv u n d e r nng und Ersolg genannt werden." n. s. w. Daß dieser Ausspruch in seinem ganzen Unrsaitge voll' berechtigt ist, das wird mir, den» Herausgeber, nun, nachdem das Werk ,,'n?:rD" erschien, so 1 echt klar vor das Auge des GIstes gesübrt. Diese Sckrist „t heilt jedem eine G a b e.de m Fr ü cht e, j e n e in B l u in c n aus!" um mit dem großen Dichter 311 sprechen. Bon Nab rurd Fern gehen mir Anerkennungs- und Dankschreiben für die Herausgabe dieses Werkes zn, Vas in so reicher Fülle „BiLlisebe's uud Rabbinischcs" dem Leser beut, Nur zweier Briese sei bicr ermähnt, die von innigem und sinn genr Bcrständnisse der Absender zeugen. Zunächst des 'Brieses von nreincm allernächsten Nachbar, denr Rabbiner in Naschkow. einem Städtchen, das von immcrher das Glück hatte, tüchtige, bclvährte Männer ans seinem Nabbinatssitze zn sehen. Der den Lesern dco „Israelit" wohllekannte sktaschkoiver .'ltabbiner: '"I 'NI.^7 onjd ms D?z^n Gönn?njn m-wn mn schreibt mir u. a.: •aa ’C’sji rnr *a , am-ae* lar px ab ,i:x *327 er,3 ay; maxi , amixoin paiy by inar mar, p ixi ,132:: r: nemn *p-i /.am’ rScai ,13*2" myao aipy -e’X , arnimin am e”xn -pn nnari rjn -tt , man naan -pr , nirimpi 2-72 ‘ixari st'ar'1 x7 m ia ,mm me» nrra nry ie*x ’H 107,; anaxan by 5'S'im.i i'mi a'mtn ixipo :o-7 — "riisx pax mxa’;,, - " a px ca,, — "camn am-, a'x7c; mir my— "! 2'aiarn rrnra,, — "can r,rx„ .c*x“iam mirn pmx by anorn ,aoapn comafn er .exem 11. s. w. u. srv. in einem Briese, der seiner Sprache und seines Inbaltes wegen, - - Landau gebt in literarischen 'Notizen in verschiedene Gegenstände des Buches näher ein, — ver össentlicht zn werden verdiente. Dann ist cs mein verehr ungswnrdigcr Freund £>m- Isaac Hirsch in Hannover, von denr ich mit Hartwig Wrsrlp an David Friedländer sagen kann : , 7t22.'7 ZT" *^>rrx irra: , px ma-ia mix -ma„ 7 m;;nr mmrx mamS irrer xS ,;i?Sr Tez "-xa bx sater. air naann Sara , peom rx pniaa pa^i pea yre mir ca» parnii yya u. s. Iv. Ihn hat wiederum das 10112=13173 auf Seite 38 gepackt, um vollsthümlich zu sprechen „u n d will sich nimmer erschöpfe» und leeren, in Ausdrücken der Bewunderung und meint: Der Gedanke sei herrlich und t i e f u n d rv a h r! So findet jeder Kenner die Perlen, die sein Auge gefesselt halten, jeder Fachnrann die Edelsteine, die die 772 rrvnnuHbcm Haupte des verewigten Verfassers zierten rurd schmückten! Und ich. der Sohn, der ich so glücklich bin, in dieser erhabenen und erhebenden Weise die kindliche Pietätspflicht des fünften Gebotes auszuüben, ich kann r«ur mit Koheleth (Urämien: ,pcy 73D ’pyn nn nn!" _ Die Bespr-chunge» im „Israelit" in den Nummern 01 und 67. diese haben vollends mich bestärkt auf dem nun einmal betretenen Pfade immer weiter vorwärts zu schreiten, haben meine Vornahme zum festen Entschlüsse reif werden lassen lassert, daß ich nun P'Lsi mtyB an'S Werk gehe, ein sogenanntes „P l e Hner-A lb um" herauszugeben. Dieses soll r"oa enthalten : 1) Des Bet klärten „E i n- Icitung in die Psalmen" — die Herren, die von „m akkabäischen Psal m e n" vom zw e i t e n I e sa.i a" und dergleichen billigen Schlagwörtern, eine Bibelkritik zusammcnstcvcn. werden dauil sicherlich, d. h. wenn noch ein Fnr.kclicn Wahrheitsliebe tu ihnen glimmt, tUSCbCll, dah sik den (Lohn Iischai'S, seine Lyrik, seine Didaktik, seine Sprache, seiucu Geist, seine Ideale, den historischen H'mtrrgrnnd des Psalmbnches, durch Salomon Pletzner erst kennen lernen.') L) „Eo »imentar zu den Sprüchen Salomo's!" :i) „Eowmcntar zum Gebetbuch" einschließlich: „Pirke Aboth" — „Hagada schel Peßach", — Klagelieder und Kitt oth" - Selichoth - Iozer - Piutim, mit D.ucllenangabcn, die Heidenheim nicht kannte. 4) Zahllose AnMlt'fUIkgt'tt ZU den Büchern: „Mechilta," „Sisre," „Midrasch-SchocherTob." j) »inesammlnng von „Scn teuzen" aus den ältesten midraschischcu und halachischen Schritten, die Verfasser 0"L' seinem phänomenaleil Gedächtnisse folgend, auf ci»cn Bogen Papier flüchtig hingeworfen.^) l>) eine 'Answahl hebr. Gedichte, 7) kine Auswahl am mer '? gehaltenen Borträge, 8) metrische Uebersctzmrg sämmtlichcr „P i s in 0 n i m" :t) '.)) Erklärungen massenhafter Agadoth des babplonischen lalnruds. 10) „Erläuternde A nm cvfunfltn u nd O n e l l e n n a ch iv e i s zu H a k t iv i g Wesselu's Schriften Hartwig Wesseln >var bekanntlich P l e ß n e r 's L i e b l i n g s d i ch t e r ll 11 d s ch rrft st ellerischcs Ideal. Hier w e t t c i f c r t heb r. W i s s c n mit hebr. Wisse n." Dieses „P le ß ne r - A l bum" wird allerdings ein voluminöses Werk repräsentircn; es soll die Kenner an eure mit geistigen Speisen überreich angesüllte Lasel setzen, der gegenüber das in!)tede stehende „'717710" nur als Gabclslühstück betrautet ivcrden kann. Ich hoffe 'IltyZ zuversichNichsk, daß die Leserwelt eine der Gesundheit schädliche Ueberladung des Magens, trotz der vieleit Gänge, die meine Speisekarte soeben angab, nicht davontragen wird; sie wird, ganz im entgegengesetzte» Sinn behaupten: „Das „P l eß ne r- A l buiil" enthält lauter App tit r izeudc Genüsse!" ^Der l) Selbstverständlich ist diese Einleitung in deutscher Svltiche' abgksaht, so wie sie vorgctragcil wurde. L) Der Antlick d eser ..SkNtrnzcu-Blumeulese" die den Leser mit rwpa sormlich übersluthet, hat selbst midi überrascht, mir ivar die „Zusam menste!lung an sich" neu. wenn and) viele Sinnsprüche aus derselben mekucs Bakers Devisen gewesen waren. 3’ Diese Pismonim b.tdetcn die Prologe zu den Iahresschtuß-Nedcn